Er wird immer beliebter und ist dennoch nach wie vor für viele Patienten und auch manche Zahnärzte eine große Unbekannte: Zahnersatz aus dem Ausland. Wie läuft das ab, wenn zwischen Zahnarztpraxis und Dentallabor mehrere tausend Kilometer liegen, wenn Zahnarzt und Zahntechniker nicht mal eben kommunizieren können?
Am Anfang war das Wort – und das stimmt auch für Zahnersatz. Denn zunächst steht die Absprache zwischen Zahnarzt und Patient im Mittelpunkt auf die es bereits ankommt. Fragen über Fragen liegen an, die Klärung bedürfen und die den weiteren Weg hin zu künstlichen Zähnen maßgeblich bestimmen. Welche Art des Zahnersatzes ist am geeignetsten für den zahnmedizinischen Befund, welches Material kommt in Frage? Und wie sieht es mit der Finanzierung aus?
Entweder äußert der Patient von selbst seinen Wunsch, den Zahnersatz wenn möglich günstiger zu gestalten, oder der Zahnarzt zeigt aus Eigenantrieb auf, welche Alternativen bestehen, die den Preis der neuen Zähne mitunter purzeln lassen. Immer mehr Patienten fragen in diesem Zusammenhang ganz gezielt nach Auslandszahnersatz, und auch immer mehr Zahnmediziner schlagen diesen konkret vor, wenn die Sprache auf das Sparen kommt.
Affinität zu Zahnersatz aus dem Ausland steigt
In den meisten Fällen haben solche Zahnärzte dann neben ihrem vielleicht gewohnten Dentallabor „um die Ecke“ inzwischen auch ein Partnerlabor im Ausland – meist nicht direkt, sondern über einen Dentaldienstleister. Und dieser spielt im gesamten Prozess von nun an eine Schlüsselrolle, wenn die Entscheidung für Zahnersatz aus dem Ausland gefallen ist.
Er ist der Mittler zwischen Zahnarzt und Dentallabor, er muss über eine Kommunikationsstruktur verfügen, die es möglich macht, die Aufträge hundertprozentig exakt zu übermitteln mit allen Anforderungen und Sonderwünschen des Kunden, sprich des Zahnarztes und des Patienten. Er ist für die Qualitätskontrolle zuständig während der Fertigung der künstlichen Zähne und vor allem Ende, bevor sie den Weg in den Mund des Patienten finden.
Apropos Weg: dieser ist natürlich in der Tat ein Unterscheidungsmerkmal zu in Deutschland gefertigten Zahnersatzteilen. Denn die Entfernung, die sie zwischen Labor und Praxis einlegen ist beträchtlich, gerade, wenn China, Indien oder zum Beispiel die Philippinen Ziel der „Reise“ sind.
Übermäßig lange Liefer- und Produktionszeiten sind zur Überraschung vieler dennoch die Seltenheit, wenn Logistik und Planung seitens des Dentaldienstleisters stimmen. Die Ablauforganisation ist das A und O für funktionierenden Auslandszahnersatz, wer hier mit Konzept und System arbeitet ist klar im Vorteil.
Qualität der importierten Zähne hat sich vervielfacht
Die Spreu vom Weizen zwischen dubiosen und seriösen Dentaldienstleistern trennt sich spätestens, wenn Probleme auftreten: Was passiert, wenn etwas nicht passt, wenn die neuen Zähne Schmerzen bereiten statt zu mehr Lebensqualität beizutragen. Hierzu müssen die eingesetzten Brücken, Kronen oder Zahnimplantate natürlich nicht „zur Reklamation“ nach China zurückgesendet werden, der Dentaldienstleister schafft vor Ort unkomplizierte Abhilfe durch seine Zahntechnikermeister.
In den meisten Fällen ist die Qualität von Zahnersatz aus dem Ausland aber inzwischen so hoch, dass es kaum mehr Beanstandungen gibt – damit ist er für viele Patienten und Zahnärzte wohl mehr als nur eine Überlegung wert.