Wenn Nacken und Kopf schmerzen, liegt das meist an der überlasteten
Muskulatur im Halswirbelbereich. Ein ortho-kybernetisches Kissen hilft.
Wir kennen alle das Problem: Ob Auto-, Bus-, Bahn- oder Flugreise, selbst
beim Relaxen im Sessel – längeres Sitzen in halbschräger Lage führt zu
Verspannungen im Nacken und endet oft mit Kopfschmerzen. Der Grund: Die
Muskulatur rund um den Atlas, den ersten Halswirbel, wird in der
Schrägstellung überlastet.
Mit Nackenhörnchen oder zusammengeknülltem Pullover versuchen wir immer
wieder, dem unangenehmen Gefühl des steifen Nackens entgegenzuwirken.
Allerdings nicht wirklich erfolgreich. Ein nach ortho-kybernetischen
Erkenntnissen konstruiertes Kissen schafft nun Abhilfe. Durch eine
beweglich integrierte Nackenrolle bringt es genau das, was wir brauchen:
die individuell anpassbare Unterstützung des verspannten Muskelbereiches.
Durch ein einfaches Drehen des Kissens auf die Vorder- oder Rückseite
erhöht oder verringert sich in der schrägen Sitzhaltung der Druck auf die
Atlasregion. Dieser Wechsel in der Handhabung des Kissens hat den Effekt
eines isometrischen Aufbautrainings der belasteten Muskelgruppen.
Entwickelt wurde das Kissen am Berliner Institut für Angewandte
Humankybernetik. Ausgangsbeobachtung war, dass an den Kopfgelenken keine
Verschleißarthrosen vorkommen, sich aus diesem Bereich heraus aber dennoch
vielfältige Beschwerden verbreiten. Unter der Leitung des Orthopäden,
Sportmediziners und Ingenieurs Dr. Herbert Koerner, dessen
Forschungsschwerpunkte in der Humankybernetik und hier besonders im Bereich
der Atlasregion liegen, wurde herausgefunden, dass der Atlas als zentraler
Teil der beiden Kopfgelenke biomechanisch die Funktion eines dynamischen
Gleitrings zwischen Schädelbasis und zweitem Halswirbel hat. Das heißt: Um
den Kopf zu tragen werden Stützlast, Stoßdämpfung, Scherkräfte und
Beweglichkeit in der Atlasregion ausschließllich muskulär gesteuert und
bewältigt! Die eigentliche Stützfunktion unseres etwa 4,5 bis 5 kg schweren
Kopfes übernimmt also die Muskulatur, die den Atlas umgibt. Sind wir in
aufrechter Position, ist die Zugbelastung gleichmäßig, vergleichbar einer
Tensegrity-Fachwerkskonstruktion. In der schrägen Sitzposition gerät die
Zugbelastung aus Gleichgewicht, und es kommt durch die einwirkenden
Scherkräfte zu partiellen Überbelastungen. Die Muskulatur reagiert mit
Verspannung und Schmerz. In der Konstruktion des ortho-kybernetischen
Reise- und Ruhekissens wurden erstmals diese biokybernetischen Erkenntnisse
berücksichtigt und umgesetzt.
Das atlas-medLINE Kissen unterstützt also optimal den anatomischen
Funktionsbereich der Halswirbelsäule und des Kopfes. Belastete
Muskelgruppen können entspannen, der Körper sagt „Danke!“.
Das Kissen durchlief eine fünfzehnmonatige Testphase, in die sowohl gesunde
Probanden, als auch chronische Schmerzpatienten eingebunden waren. Die
Testberichte sind nachzulesen unter www.atlasmedizin.de.
Erhältlich ist das ortho-kybernetische Reise- und Ruhekissen bei www.ihre-praevention.de.