Was ist eigentlich eine Pauschalreise? Seit wann gibt es Pauschalreisen und wo liegt der Vorteil? All dies und einiges mehr wird hier kurz und knapp erläutert, um am Ende die Pauschalreise besser zu verstehen.
Die ersten Pauschalreisen gab es bereits im Jahr 1841, doch damals konnte sich nicht jeder solch eine Reise leisten. In Deutschland begann der Boom der Pauschalreisen nach dem 2. Weltkrieg, zwischen 1945 und 1950, und heute buchen über 35 Millionen Deutsche die oft günstigen Pauschalreisen. Die ersten Urlaubsregionen nach 1945 waren die Adria in Italien, Capri und Spanien. In den 60er und 70er-Jahren kamen Mallorca und Ibiza hinzu, die spanischen Trauminseln. Die beliebtesten Urlaubsziele heute sind neben Italien und Spanien, Österreich, Kroatien und die Türkei, gefolgt von Griechenland, Tunesien und Ägypten. Seit den 80er-Jahren stehen jedoch auch Fernziele auf dem Programm der deutschen Touristen. Die Dominikanische Republik und weitere Ziele in der Karibik sind des Deutschen liebstes Kind.
Pauschaltouristen werden häufig belächelt, da Individualtouristen ihren Urlaub selbst planen, organisieren und durchleben. Doch ein Pauschalurlaub kann auch einige Vorteile haben. Von Anfang an wird alles über einen Reiseveranstalter geregelt. Das Ziel, das Hotel, die Verpflegungsart wird vorher ausgesucht und dann gebucht. Und im Zeitalter des Internets wird oftmals noch nicht einmal ein Reisebüro in Anspruch genommen, da bequem von zu Hause aus ausgesucht und gebucht werden kann. Der einzige Nachteil ist, dass die persönliche Beratung vor Ort fehlt, doch viele Reiseveranstalter bieten eine Telefonhotline an. Hier können unbeantwortete Fragen direkt per Telefon abgeklärt werden.
Fazit
Eine Pauschalreise im heutigen Sinn hat Vorteile, die nicht von der Hand zu weisen sind. Pauschalreisen sind oftmals günstiger als selbst zusammengestellte Individualreisen. Pauschalreisen sind bequem und meist sehr gut durch die Reiseveranstalter organisiert. Direkt am Zielflughafen angekommen beginnt der Transfer zum Hotel.