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Juli 2013

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Bundestagskandidat der PIRATEN fordert Rücktritt von Verfassungsschutz-Präsident
Berlin (pressrelations) –

Bundestagskandidat der PIRATEN fordert Rücktritt von Verfassungsschutz-Präsident

Markus Kompa, Listenkandidat der Piratenpartei Deutschland aus Nordrhein-Westfalen, fordert den Präsidenten des Bundesamts für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen zum Rücktritt auf. Maaßen hatte am Mittwoch bestritten, von PRISM gewusst zu haben. Kompa, der seit Jahren kritisch zu Geheimdiensten publiziert, nimmt zu seiner Forderung wie folgt Stellung:

»Was Maaßen da an Naivität bietet, ist unglaublich. Jedem, der auf Hacker-Kongressen nur ein bisschen zuhört oder die Fachliteratur verfolgt, musste klar sein, was die NSA im Großen und Ganzen macht. Es wäre genau die Aufgabe des deutschen Inlandsgeheimdiensts und seiner 2.700 Spionagefachleute, Informationen über sicherheitsgefährdende oder geheimdienstliche Tätigkeiten in Deutschland zu sammeln und bei technischen Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz von im öffentlichen Interesse geheimhaltungsbedürftigen Tatsachen mitzuwirken.

Seit einem Vierteljahrhundert kann man sogar in der Presse nachlesen, was die NSA im Prinzip ist und dass sie auch gegen Deutschland operiert. Niemand weiß, welche Informationen die NSA etwa über deutsche Spitzenpolitiker besitzt und ggf. einsetzt.

Statt sich um diese wirklich wichtigen Dinge zu kümmern, verbringt der Verfassungsschutz seine Zeit lieber mit dem Bespitzeln von Bundestagsabgeordneten oder dem Schreddern von Akten über NSU-Terroristen. Als Institution hat er versagt.

Die Beteuerungen von Maaßen, jetzt bei einer Reise in die USA für Aufklärung zu sorgen, ist reine Desinformation. Bis heute hat noch jede Bundesregierung verschwiegen, dass etwa der Verfassungsschutz aufgrund einer bis vor Kurzem geheimen und wohl immer noch gültigen Verwaltungsvereinbarung von 1968 sogar gezwungen ist, selbst im Auftrag der amerikanischen und britischen Geheimdienste die deutsche Bevölkerung abzuhören. Ernsthafte Aufklärung ist von solchen Leuten nicht zu erwarten.«

Quellen:
[1] SPIEGEL ONLINE: US-Spähprogramm: Verfassungsschutz will von Prism nichts gewusst haben
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/verfassungsschutz-chef-maassen-will-von-prism-nichts-gewusst-haben-a-909205.html

[2] Bundesverfassungsschutzgesetz https://www.gesetze-im-internet.de/bverfschg/__3.html

[3] DER SPIEGEL (1989) NSA: Amerikas großes Ohr – Die National Security Agency, der aggressivste US-Nachrichtendienst, hört Freund und Feind ab https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13494509.html

[4] TELEPOLIS: Abhören im Adenauer-Deutschland und in Neuland – Geheimverträge mit den westlichen Siegermächten zur Überwachung sind bis heute in Kraft
https://www.heise.de/tp/artikel/39/39408/1.html

Piratenpartei Deutschland
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10115 Berlin
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Phoenix streicht Gebärdensprache – Rückschritt statt Ausweitung
Berlin (pressrelations) –

Phoenix streicht Gebärdensprache – Rückschritt statt Ausweitung

Für die Nachrichtensendungen »Tagesschau« und »heute journal« wird es ab dem 8. Juli 2013 keinen Gebärdensprachdolmetscher mehr für gehörlose Menschen geben. Stattdessen wird der TV-Sender Phoenix laut Pressemitteilung vom 28. Juni 2013 auf einfache Untertitelung setzen. Julia Probst, Bundestagskandidatin der Piratenpartei Deutschland und selbst von Geburt an gehörlos, hält diese Entscheidung für einen fatalen Schritt, was die Einbindung gehörloser Menschen in die Informationsgesellschaft betrifft:

»Mit dieser Entscheidung gibt Phoenix ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal im deutschen Fernsehen auf. Denn bisher war Phoenix der einzige Fernsehsender, der für gehörlose Menschen Informationen zum alltäglichen Geschehen in ihrer Muttersprache – der Gebärdensprache – angeboten hat. Mit der Streichung der Gebärdensprachdolmetscher stiehlt sich der Sender aus seiner Verantwortung, denn das öffentlich-rechtliche Fernsehen ist dazu verpflichtet, seinem Bildungsauftrag nachzukommen. Egal ob finanzieller oder anderer Art: Ich möchte die wahren Gründe für diese Entscheidung wissen. Grundsätzlich darf genau an dieser Stelle, an der es um die Möglichkeit aller Bürger geht, sich zu informieren und zu bilden, auf keinen Fall gespart werden. Für mich bleibt es unverständlich, warum Phoenix nicht einfach beides anbietet: Untertitel und Gebärdensprache. Und das insbesondere vor dem Hintergrund, dass Gehörlose, Schwerhörige und Blinde seit dem 1. Januar 2013 einen verpflichtenden Rundfunkbeitrag von 6 Euro monatlich zahlen und damit auch ein Anrecht auf ein auf sie zugeschnittenes Programm haben. So können Gehörlose mit der Muttersprache Gebärdensprache und Schwerhörige, die auf Untertitel angewiesen sind, zusammen die Nachrichten anschauen. Das deutsche Fernsehen hat hier die Chance, auf einfachem Weg einen großen Beitrag dazu zu leisten, dass die Gesellschaft sich der Bedürfnisse gehörloser und schwerhöriger Menschen bewusster wird.«

Ähnliche Schwierigkeiten sieht Ulrike Pohl, Listenkandidatin der PIRATEN in Berlin und Inklusionsbeauftragte der Partei, beim kaum vorhandenen Zugang blinder und sehbehinderter Personen zu Lektüre, beispielsweise Tageszeitungen oder Bücher:

»Der barrierefreie Zugang für Blinde und Menschen mit Sehbehinderungen in Industrieländern liegt bei lediglich 7 Prozent aller Veröffentlichungen. In Schwellenländern und den ärmsten Ländern hat der Markt ihnen bislang nur ein Prozent der Veröffentlichungen angeboten. Informationen können nur funktionieren, wenn sie alle erreichen. Informationelle Barrierefreiheit ist der Schlüssel zu Bildung und Teilhabe. Wir fordern deshalb nicht nur die Medienunternehmen, sondern auch die Politik auf, informationelle Barrierefreiheit endlich in unserer Gesellschaft zu verankern: durch Barrierefreiheit auch im privaten Sektor, durch die Schaffung einer Infrastruktur für Gebärdensprache im Alltag und die zügige Ratifizierung des in der letzten Woche verabschiedeten Abkommens der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO), das für blinde und sehbehinderte Menschen den Zugang zu urheberrechtlich geschützten Werken verbessert.«

Quellen:
[1] https://presse.phoenix.de/news/pressemitteilungen/2013/06/20130628_PM_Untertitelungen/20130628_PM_Untertitelungen.phtml
[2] https://meinaugenschmaus.blogspot.de/2013/07/phoenix-zeigt-ab-dem-8-juli-keine.html
[3] https://www.heise.de/newsticker/meldung/Urheberrecht-Globale-Ausnahmen-fuer-Blinde-1897879.html

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26. Österreichischer Frauenlauf mit Plan am Start
Hamburg (pressrelations) –

26. Österreichischer Frauenlauf mit Plan am Start

Am vergangenen Wochenende fand in Wien der der 26. Österreichische Frauenlauf statt. An den Start ging auch eine Gruppe junger Sportlerinnen, die sich für die Plan-Kampagne Because I am a Girl engagieren. Unterstützt wurden sie von Plan Österreich.

Acht Uhr morgens. Es nieselt und es ist unangenehm kalt. Und trotzdem wuselt es im Wiener Prater. Lautes Getratsche und der Geruch von heißem Kaffee und frischem Gebäck liegen in der Luft der eigens für den Frauenlauf aufgebauten Zeltstadt. Es gibt auch eine Wohlfühloase, in der Fußmassagen angeboten werden; eine Bühne, auf der eine tolle Band für gute Stimmung sorgt; eine sehr sportliche Moderatorin, die mit Dehnungs- und Aufwärmübungen die Zuschauer zum Schwitzen bringt und einen Clown, der die kleinen (und so manche große) Damen unterhält. Und dann sind da noch 30.000 Frauen.
Und unter all den Frauen, sind 80 laufbegeisterte Schülerinnen des GRG 23 Alterlaa.

Schon seit dem 1. Internationalen Mädchentag (11. Oktober 2012) unterstützt das GRG 23 unsere Because I am a Girl Kampagne.
Da die Schülerinnen und Sportlehrerinnen schon seit 2011 beim Österreichischen Frauenlauf mitlaufen, haben sie sich dieses Jahr dazu entschieden, mit unseren schönen pinkfarbenen T-Shirts Aufmerksamkeit zu erregen und das Interesse der Zuschauer zu wecken.
Und da die diesjährige Farbe des Frauenlaufs `blau´ war, waren unsere 80 Damen mit ihren einzigartigen Shirts der absolute Blickfang. Und wenn so viele junge, pinke Girls mit ihren Sportübungen beginnen und dabei so herzhaft lachen, dann kommt auch schon mal gern ein Kamerateam vorbei und filmt sie dabei. Genauso beeindruckt waren wohl auch die restlichen Zuschauer, die dann auch ganz fleißig unsere Because I am a Girl – Mädls fotografiert haben. Und denen hat die Aufmerksamkeit natürlich gefallen.

Wir freuen uns, dass die begeisterten Läuferinnen unsere Kampagne mit vollstem Einsatz und viel Freude unterstützt haben und freuen uns schon auf nächstes Jahr!

Plan International Deutschland e.V.
Bramfelder Str. 70
22305 Hamburg

Telefon: +49 (0)40 / 611 40-0
Telefax: +49 (0)40 / 611 40-140

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Oxfam kritisiert Entscheidung des EU-Parlaments zum Emissionshandel
Berlin (pressrelations) –

Oxfam kritisiert Entscheidung des EU-Parlaments zum Emissionshandel

Die heutige Entscheidung des Europäischen Parlaments zum Emissionshandel kommentiert Jan Kowalzig, Klima-Experte bei Oxfam Deutschland.

“Die heutige Entscheidung des EU-Parlaments ist ein wichtiger erster Schritt, aber dennoch ein schwacher Kompromiss. Die Menge zurückgehaltener Verschmutzungsrechte ist zu gering, um eine echte Wirkung zu erzielen. Konservative und marktliberale Abgeordnete erschweren weiter die Reparatur des Emissionshandels und würgen damit klimafreundliche Investitionen ab. Wegen wachsender Schäden durch den Klimawandel in den armen Ländern und neuer, deutlicher Warnungen der Weltbank vor künftigen Ernteausfällen und Hungerkrisen, ist diese Haltung untragbar.”

“Durch das Votum des Parlaments dürften sich die Preise für CO2-Zertifikate kaum erholen. Damit entgehen der Bundesregierung Milliarden Euro an Einkünften durch die Versteigerung von CO2-Zertifikaten, die sie für die Finanzierung der Energiewende fest eingeplant hatte. Mit ihnen wollte sie arme Länder bei der Bewältigung des Klimawandels unterstützen.”

“In den nun kommenden Verhandlungen müssen die EU-Umweltminister den Kommissionsvorschlag stärken. Peter Altmaier sollte dazu als erstes Wirtschaftsminister Philipp Rösler ins Gewissen reden, der im einseitigen Interesse weniger Branchen ununterbrochen den Klimaschutz torpediert.”

Hintergrund: Die Europäische Kommission hatte bereits vor Monaten vorgeschlagen, dem Preisverfall der CO2-Zeritifkate im Emissionshandel dadurch zu begegnen, dass eine festgelegte Menge der Verschmutzungsrechte erst später auf den Markt gebracht würde. Das Parlament hat nun gefordert, maximal 900 Millionen Zertifikate zurückzuhalten. Nach dem Votum des Parlaments werden nun die Regierungen der EU-Mitgliedsstaaten mit dem Vorschlag befasst.

Oxfam Deutschland e.V.
Am Köllnischen Park 1
10179 Berlin

Telefon: +49-30-453069-0
Telefax: +49-30-453069-401

Mail: [email protected]
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Antonia aus Tirol-Pool Champions Bauchklatscher mit Folgen

Noch Tage nach der RTL Show spürt die Sängerin körperlich die Auswirkungen Berlin. Kurz vor

Earsinn 2013: Die Preisträger stehen fest
München (pressrelations) –

Earsinn 2013: Die Preisträger stehen fest

Am Mittwoch, 3. Juli 2013, ab 13 Uhr werden die Gewinner des Radio-Wettbewerbs Earsinn 2013 im Funkhaus des Bayerischen Rundfunks in München gekürt. Rund 90 teilnehmende Schüler sind dabei, wenn im Großen Sitzungssaal die besten Wettbewerbsbeiträge prämiert werden.

Auch in diesem Jahr haben wieder Kinder und Jugendliche der Jahrgangsstufen 3 bis 7 aus ganz Bayern bei Earsinn 2013 mitgemacht. In einem vierminütigen Beitrag haben sie sich mit dem Thema “Wie klingt die Zukunft” beschäftigt und mit Geräuschen, Musik und Sprache über die Welt von morgen erzählt. Eine Jury aus Hörfunkjournalisten hat aus allen Einsendungen die fünf besten Beiträge ausgewählt.

Der Preis für die drei Bestplatzierten: Die Sieger-Beiträge werden im Bayerischen Rundfunk gesendet – am 3., 4. und 8. Juli 2013 zwischen 18.30 und 19.00 Uhr in der Sendung radioMikro (Bayern 2). Ein Junior-Sonderpreis (eine Hör- und Sprachschatzkiste der Stiftung Zuhören) geht zur Motivation an Schüler, die nach den Regularien eigentlich noch zu jung für den Wettbewerb sind.

Bei der Preisverleihung erfahren die Gewinnergruppen die endgültige Platzierung im Earsinn-2013-Wettbewerb. Zuvor dürfen alle Schüler aus den Gewinnergruppen bei einer Führung das BR-Funkhaus kennenlernen und eine Vorstellung des extra eingeladenen “Doctor Döblingers geschmackvollen Kasperltheater” besuchen.

Bayerischer Rundfunk – BR
Rundfunkplatz 1
80335 München
Deutschland

Telefon: 089 / 5900-01
Telefax: 089/5900 -2375

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‘Wir wollen keine Generation von Wanderarbeitern’
München (pressrelations) –

“Wir wollen keine Generation von Wanderarbeitern”

Mit scharfen Worten kritisierte DGB-Chef Michael Sommer Bundeswirtschaftsminister Rösler, der arbeitslosen Jugendlichen aus den südeuropäischen Ländern in Deutschland eine Perspektive geben will. Im Bayerischen Rundfunk (Bayern 2, radioWelt am Morgen) sagte Sommer: “Wir wollen doch keine Generation von Wanderarbeitern produzieren.” Rösler habe mal wieder die Größe des Problems nicht erkannt.

Die Jugendlichen müssen, so Sommer, eine Perspektive in ihren Heimatländern bekommen, und nicht im Ausland. Es wäre fatal, wenn die Qualifizierten gingen und die weniger Qualifizierten zurückblieben. “Das ist ne Vorstellung, die wir nicht teilen. Und Herr Rösler sollte sich so etwas abgewöhnen.”

Sommer fordert ein ganzes Bündel von kurz- und langfristigen Maßnahmen. Kurzfristig wäre die Einführung eines sozialen Jahres in Europa denkbar. Langfristig schlägt der DGB-Chef eine Art “Marshall-Plan” vor: “Wichtig ist, dass Menschen, die privates Kapital haben und nach Anlagemöglichkeiten suchen, nicht mehr auf die Finanzmärkte gehen, sondern in die Realwirtschaft investieren.” Zum Beispiel in die Energiewende, in die Wasserwirtschaft, aber auch in kleinere und mittlere Unternehmen.

Der DGB veranstaltet heute in Berlin einen alternativen Jugendgipfel unter dem Motto “Jugend macht Ansagen! – Stop Talking Act now!”. Am Nachmittag empfängt Bundeskanzlerin Angela Merkel europäische Staatschefs, um Lösungen für das Problem zu suchen.

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Hochwasser: Jetzt mit gebündelten Kräften den Wiederaufbau gestalten
Berlin (pressrelations) –

Hochwasser: Jetzt mit gebündelten Kräften den Wiederaufbau gestalten

Heute kamen auf Einladung des Innenstaatssekretärs Klaus-Dieter Fritsche und dessen Amtskollegen, Finanzstaatssekretär Werner Gatzer, die großen deutschen Wohlfahrtsverbände und Hilfsorganisationen im für die Gesamt-Koordinierung der Fluthilfe zuständigen Bundesministerium des Innern zusammen.

Bund, Länder, Hilfsorganisationen und Wohlfahrtsverbände schultern seit dem 30. Mai 2013 gemeinsam Rettungs- und Hilfsmaßnahmen. Während der Bund mit Bundespolizei, THW und Bundeswehr über 217.000 Einsatzkräfte stellte, lastete das Gros der Hilfen auf den Schultern der Hilfsorganisationen: Malteser-Hilfsdienst, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe, Deutsche-Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Arbeiter-Samariter-Bund und Feuerwehren boten zusammen über 870.000 Einsatzkräfte auf.

Nach dem jetzt das Schlimmste vorüber ist, stehen Aufräum- und Aufbauarbeiten in gewaltigem Umfang bevor. Es werden staatliche Hilfen in Höhe von 8 Milliarden Euro zur Verfügung stehen. Staatssekretär Fritsche: “Die Erfahrungen aus der Flutkatastrophe des Jahres 2002 lehren uns jedoch, dass dies allein nicht ausreichen wird. Der ausdrückliche Dank der Bundesregierung für die wieder hervorragende und doch schon lange bewährte Unterstützung und Zusammenarbeit muss daher mit der Bitte einhergehen, jetzt nicht nachzulassen und auch den Weg zum Wiederaufbau gemeinsam zu gestalten.”

So informierten die Gastgeber über den aktuellen Stand des Gesetzgebungsverfahrens und die weitere Entwicklung der Hilfsprogramme des Bundes. Erfahrungen zur Lagebewältigung in den betroffenen Regionen wurden ausgetauscht und die Verbände und Organisationen gaben die Entwicklung des Spendenmanagements bekannt. Demnach stehen aktuell schon über 80 Millionen Euro an Spendengeldern zur Weiterreichung an Flutgeschädigte zur Verfügung.

Bereits 2002 hat es sich bewährt, angesichts der Dimension der Flut in enger Kooperation die Kräfte zu bündeln und Hilfeleistungen koordiniert und abgestimmt zu erbringen. Vor diesem Hintergrund haben sich Wohlfahrtsverbände und Hilfsorganisationen dafür ausgesprochen, dass die Verteilung der Spenden in örtlichen Koordinierungsstellen unterstützt durch eine Datenbank vorgenommen wird. Damit soll eine effiziente Mittelvergabe gewährleistet und eine Mehrfachunterstützung verhindert werden.

Mehr Informationen und ein Link zum Fluthilfeportal des Bundesinnenministeriums unter:
www.bmi.bund.de

Bundesministerium des Innern (BMI)
Alt-Moabit 101 D
10559 Berlin

Telefon: 01888 681-0
Telefax: 01888 681-2926

Mail: [email protected]
URL: https://www.bmi.bund.de

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Bündnisgrüne Fraktion begrüßt entschiedenes und konsequentes Vorgehen gegen Rockerkriminalität
Potsdam (pressrelations) –

Bündnisgrüne Fraktion begrüßt entschiedenes und konsequentes Vorgehen gegen Rockerkriminalität

Die innenpolitische Sprecherin der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN URSULA NONNEMACHER begrüßt das entschiedene und konsequente Vorgehen gegen die Rockerkriminalität. Diese Gruppen werden mit Rauschgift- und Waffenhandel, Schutzgelderpressung sowie Zuhälterei in Verbindung gebracht. ‘Außerdem müssen die Verbindungen zwischen Rechtsextremisten und Rockerszene sorgfältig beobachtet und gegebenenfalls unterbunden werden’, sagte URSULA NONNEMACHER. ‘Bei den Rockerclubs handelt es sich um kriminelle Vereinigungen und nicht um Freunde des Motorsports’, so NONNEMACHER weiter. Darüber hinaus würden die Rocker versuchen, in legale Geschäftsbereiche einzudringen, um ihren Einfluss auszudehnen und Gewinne zu erzielen.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Fraktion im Brandenburger Landtag
Am Havelblick 8
14473 Potsdam

Frauke Zelt
stellv. Pressesprecherin /
Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0331 966 1722
Mobil: 0176 – 111 00 66 0
Fax.: 0331 9661702
[email protected]
www.gruene-fraktion.brandenburg.de

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30 Jahre DFJP: Verleihung des Deutsch-Französischen Journalistenpreises 2013 am morgigen Donnerstag, 4. Juli
Saarbrücken (pressrelations) –

30 Jahre DFJP: Verleihung des Deutsch-Französischen Journalistenpreises 2013 am morgigen Donnerstag, 4. Juli

Am morgigen Donnerstag, 4. Juli, wird um 18.00 Uhr im französischen Außenministerium in Paris der Deutsch-Französische Journalistenpreis 2013 (DFJP) verliehen, der in diesem Jahr 30 Jahre alt wird. Dazu empfängt Staatsminister Thierry Repentin knapp 300 geladene Gäste in den historischen Räumlichkeiten am Quai d’Orsay.

Neben ihm sprechen zu dem deutsch-französischen Publikum aus Medien, Institutionen, Wirtschaft und Politik die Bevollmächtigte der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrages über die deutsch-französische Zusammenarbeit, Ministerpräsidentin Annegret Kamp-Karrenbauer, der deutsche Staatsminister Michael Link (Auswärtiges Amt) sowie der Vorsitzende des Deutsch-Französischen Journalistenpreises und Intendant des Saarländischen Rundfunks, Prof. Thomas Kleist.

Durch die Veranstaltung führt ARD-Korrespondentin Anne Christine Heckmann; sie diskutiert anlässlich des Doppel-Jubiläums (30 Jahre Deutsch-Französischer Journalistenpreis und 50 Jahre Elysée-Vertrag) mit dem in beiden Ländern arbeitenden Regisseur Volker Schlöndorff, dem Berlin-Korrespondenten des französischen Auslandsradios RFI Pascal Thibaut sowie der Studentin Natalie Welfens als Vertreterin der jungen Zivilgesellschaft über den Zustand der deutsch-französischen Beziehungen im europäischen Kontext.
Die Preise im Gesamtwert von 28.000 Euro werden an Delphine Prunault, Delphine Simon, die französische Tageszeitung “La Croix”, Tawan Arun und Joris Rühl sowie Isabelle Foucrier überreicht.

Im Anschluss empfängt die Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland in Frankreich, Dr. Susanne Wasum-Rainer, die Gäste der Preisverleihung in ihrer Residenz, dem Palais Beauharnais.

Mit dem Deutsch-Französischen Journalistenpreis werden Autoren oder Redaktionen ausgezeichnet, die durch ihre Beiträge zu einem besseren Verständnis zwischen Deutschland und Frankreich beitragen. Der Saarländische Rundfunk vergibt die Auszeichnung, die zu den wichtigsten und höchstdotierten Medienpreisen Europas zählt, gemeinsam mit seinen Partnern ARTE, dem Deutsch-Französischen Jugendwerk, Deutschlandradio, France Télévisions, Radio France, Le Républicain Lorrain, der Robert Bosch Stiftung, der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrink und dem ZDF.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.dfjp.eu.

Saarländischer Rundfunk (SR)
Funkhaus Hallberg
66100 Saarbrücken

Telefon: (0681) 602 – 0

URL: https://sr-online.de

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