In den letzten Jahren ist diese Stadt in Ihrem Begehrlichkeitsindex, besonders bei jungen Menschen stark gestiegen. Dresden zieht gerade sie an. Dabei kommt es der Stadt zu Gute, ein Universitätsstandort mit einem breitgefächerten Hochschulangebot zu sein und eine internationale Reputation zu genießen. Namhafte, international agierende Unternehmen aus der Automobil- und Internetbranche haben sich dort ebenfalls niedergelassen. Mit 56 Galerien, 44 Museen und 36 Theatern und Bühnen, die Semperoper als ihr wohl markantestes und berühmtes Bauwerk sei hier besonders erwähnt, sowie viel historisch gewachsener Bausubstanz geben Dresden ein Flair das höchstes Weltniveau erfüllt.
Das historisch gewachsene Dresden hat noch viel mehr zu bieten. In der Stadt, aber auch in der Region, die gerne als grüne Lunge bezeichnet wird und einen hohen Erholungswert bietet, finden sich zahlreiche Schlösser, Parks und weitere architektonische Höhepunkte. Der Erholungsfaktor im Umland, beispielsweise dem Elbland, der Sächsischen Schweiz oder dem Vogtland sind schon einzigartig.
Somit ist die sächsische Landeshauptstadt – samt seinem Umland – ein Ort an dem für die Bewohner und die die es werden wollen, Lebensqualität pur geboten wird. Die Stadt selbst ist verkehrstechnisch hervorragend organisiert, jeder Punkt in Dresden kann in wenigen Minuten bequem erreicht werden. Es gibt viel historische Bausubstanz. die einen ziehen es vor, in der Stadt zu arbeiten und leben, andere wiederum schätzen dort zwar das vielfältige Jobangebot, schätzen es aber auch, nach getaner Arbeit zu Ihrer Familie in das grüne und ruhige Umland zu wechseln. Für alle bietet Dresden ein reichhaltiges Angebot.
Doch zuerst die gute Nachricht: Die Website www.der-immo-tip.de ist eine Internetplattform, wo sich Vermieter, wie auch Mieter und Wohnraumsuchende bezüglich Wohn- und Geschäftsräumen informieren können.
Nun zu dem Wermutstropfen: Die Begehrlichkeiten für diese Stadt haben sich natürlich auf den Mietspiegel ausgewirkt. So liegt dieser zwar über dem der übrigen neuen Bundesländer, aber immer noch deutlich unter dem bundesdeutschen Durchschnitt. Laut der aktuellen Untersuchung aus dem August 2012 zahlen Mieter heute für eine 30 Quadratmeter große Wohnung durchschnittlich 6,7 Euro pro Quadratmeter Grundfläche, während dieser im übrigen Sachsen bei 4,89 Euro liegt. Im Bundesgebiet liegt dieser Durchschnitt bei 8,31 Euro/ Quadratmeter.
So sind derzeit Wohnungen im Altstadtbereich mit einem Preis von 13,19 Euro pro Quadratmeter das teuerste Pflaster, gefolgt von Niedersedlitz mit 11,86 Euro pro Quadratmeter. Schönfeld/Schullwitz dagegen liegt mit 6,37 Euro pro Quadratmeter im “gesunden” Mittelfeld. Gorbitz-Nord und Neu-Omsewitz sind mit 4,79 Euro pro Quadratmeter derzeit die günstigsten Orte, um in Dresden die Zelte auf zu schlagen. Das Interesse an Wohnraum in der Landeshauptstadt Sachsens hat noch eine weitere Entwicklung zu verantworten. Aufgrund des großen Bedarfes an Wohnraum in Dresden, haben sich für einzelne Wohnungstypen, im spezielle die mit 4 Räumen, Wartelisten gebildet und somit auf dem Immobilienmarkt das Gleichgewicht zwischen Nachfragern und Anbietern hin zu einem Anbietermarkt verschoben. Doch ist es nicht schon immer so gewesen? Das Besondere benimmt sich halt auch wie das Besondere.