Drei Viertel der Deutschen kennen ihren Cholesterinwert nicht – das belegt eine groß angelegte Studie* von Becel pro.activ in zehn europäischen Ländern. Erschreckend, denn ein erhöhter Cholesterinspiegel gehört zu den wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauferkrankungen. Den bevorstehenden Tag des Cholesterins (21. Juni 2013) nimmt Becel pro.activ einmal mehr zum Anlass, um darüber aufzuklären, wie wichtig es ist, den eigenen Cholesterinwert zu kennen und – wenn dieser erhöht ist (ab 200 mg/dl) – cholesterinsenkende Maßnahmen zu ergreifen. Unterstützt wird die Aufklärungsarbeit im Juni auch durch eine Cholesterinsenkaktion in Bremen, an der 200 Bewohner der Hansestadt teilnehmen können. Mehr unter www.becelproactiv.de.
Alarmierende Ergebnisse – Was wissen die Deutschen wirklich?*
Die Studie zeigt: Das Wissen der Deutschen über Cholesterin ist auch im europäischen Vergleich relativ gering.
- Obwohl jeder zweite Deutsche (53 %) es wichtig findet, den eigenen Cholesterinspiegel zu kennen, wissen drei von vier Bundesbürgern (75 %) ihre Werte nicht. Die Bundesrepublik liegt damit über dem europäischen Durchschnitt von 60 %. Zum Vergleich: Acht von zehn Deutschen (84 %) kennen ihren Blutdruck.
- Ein Drittel der befragten Deutschen (33 %) gibt nicht nur an, den eigenen Cholesterinspiegel nicht zu kennen, sondern geht gleichzeitig davon aus, dass dieser nicht erhöht ist.
- Sechs von zehn Befragten (60 %), die ihren Cholesterinspiegel kennen (25 % der Befragten), haben erhöhtes Cholesterin.
- Sieben von zehn Befragten (70 %) sind fälschlich der Meinung, dass ein erhöhter Cholesterinspiegel nur ein Problem der Menschen mit Übergewicht ist. Im Vergleich zu den europäischen Nachbarn kommt Deutschland damit schlecht weg: Im Durchschnitt sind hier nur vier von zehn (40 %) dieser Ansicht.
- Fast jeder zweite Bundesbürger (46 %) nimmt zu Unrecht an, dass erhöhtes Cholesterin vor allem die ältere Bevölkerung betrifft. In den anderen befragten Ländern glauben dies lediglich 15 %.
Wie sich der Cholesterinspiegel positiv beeinflussen lässt
Ein aktiver und gesunder Lebensstil kann dazu beitragen, den Cholesterinspiegel langfristig zu senken. Dazu gehören regelmäßige Bewegung und eine ausgewogene Ernährung. Bei der Ernährung gilt:
- Fünf Mal täglich Obst und Gemüse, ballaststoffreiche Vollkornprodukte und zwei Mal pro Woche Fisch können einen nützlichen Beitrag leisten.
- Eine wichtige Rolle spielt die Auswahl der richtigen Nahrungs- und Zubereitungsfette. Pflanzliche Varianten, wie z. B. hochwertige Pflanzenöle, Margarinen und pflanzliche Streichfette (z. B. von Becel), sollten tierischen Fetten vorgezogen werden. Denn pflanzliche Fette enthalten mehrfach ungesättigte Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren und haben somit einen positiven Einfluss auf den Cholesterinspiegel.
- 80 bis 100 g Fleisch als Bestandteil einer Hauptmahlzeit sind ausreichend. Fettarme Fleischsorten wie Geflügel, Wild, magere Stücke von Schwein und Rind sollten bevorzugt werden. Bei Milchprodukten sollten fettarme Varianten gewählt werden.
- Wer einen nachweislich überhöhten Cholesterinspiegel hat, kann auf Lebensmittel mit Pflanzensterinzusatz zurückgreifen. Produkten, z. B. von Becel pro.activ, sind hochwirksame Pflanzensterine zugesetzt, die den Cholesterinspiegel bei einer täglichen Aufnahme von ca. 2 g – das entspricht z. B. 30 g Margarine für ca. 4-5 Scheiben Brot – um 7-10 % in zwei bis drei Wochen senken können.
Weitere Informationen zu Cholesterin und zu Becel pro.activ finden Sie unter www.becelproactiv.de. Bild- und Textmaterial sind abrufbar unter www.edelman-newsroom.de
* Repräsentative Studie von Becel pro.activ, Dezember 2012. Umfrage zum Thema “Cholesterin” unter 9.066 Bürgern über 45 Jahre in zehn europäischen Ländern (Deutschland (n=1004), England (n=1033), Frankreich (n=1011), Spanien (n=1008), Niederlande (n=1004), Griechenland (n=1002), Schweden (n=502), Finnland (n=501), Polen (n=1001), Belgien (n=1000)).
Über Becel pro.activ
Becel pro.activ Produkten sind hochwirksame Pflanzensterine zugesetzt, die den Cholesterinspiegel im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung bei einer Aufnahme von ca. 2 g Pflanzensterinen am Tag in zwei bis drei Wochen um bis zu 10 % senken können. Eine weitere Senkung kann durch die Umstellung von Ernährung und Lebensstil als Basismaßnahme erreicht werden. Ein optimales Ergebnis wird beim Verzehr von 3 Portionen Becel pro.activ täglich erzielt, wobei eine Portion aus 10 g Margarine oder 250 ml Milch besteht. Ein Joghurtdrink enthält die komplette Tagesmenge. Becel pro.activ Diät Halbfettmargarine gibt es im 250- und 500-g-Becher im Lebensmitteleinzelhandel (unverbindliche Preisempfehlung 2,99 EUR / 5,79 EUR), Becel pro.activ Diät Milchgetränk ist im 1-Liter-Tetrapak im Kühlregal zu finden (unverbindliche Preisempfehlung 2,09 EUR). Die Becel pro.activ Diät Joghurtdrinks Original und Erdbeere sind zu vier Flaschen à 100 ml erhältlich (unverbindliche Preisempfehlung 2,59 EUR).
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Rückschlag für den Tierschutz: Brandenburgische Landesregierung genehmigt Tierqual-Mastanlage in Haßleben
Bonn (pressrelations) –
Rückschlag für den Tierschutz: Brandenburgische Landesregierung genehmigt Tierqual-Mastanlage in Haßleben
Die tierschutzwidrige Schweinemastanlage in Haßleben/Brandenburg ist genehmigt – und damit auch das Leiden zehntausender Schweine. In Zukunft werden 37.000 Tiere in engen, dunklen Ställen eingepfercht dahinvegetieren. Scharfe Kritik übt der Deutsche Tierschutzbund an der Landesregierung in Brandenburg, die es bis zuletzt versäumt hat, die Anlage zu verhindern. Damit wird Haßleben zum Synonym für behördlich genehmigtes Tierleid. Bereits neun Jahre kämpft der Verband gemeinsam mit dem Landesverband Brandenburg gegen diese Tierqual-Mastanlage. Erst Anfang dieser Woche hat der Verband wiederholt an die zuständige Ministerin Tack appelliert, gegen den Behördenbeschluss zu intervenieren.
“Das ist ein Skandal. Diese Anlage ist in keiner Weise mit dem Tier- und Verbraucherschutz vereinbar und zerstört Entwicklungen in den ländlichen Räumen. Die Landesregierung in Brandenburg hat sich viel zu passiv verhalten. Wie heißt es doch: Nicht nur der ist schuld, der Unfug macht, sondern auch der, der ihn zulässt. Herr Platzeck und Frau Tack, schämen sie sich. Wir kämpfen weiter. Solche gigantischen Schweinemastanlagen darf es nirgendwo geben: Nicht in Haßleben und auch nirgendwo anders”, fordert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. “Der Tierschutz ist seit langer Zeit in der Landesverfassung. Die Genehmigung für die riesige Schweinemastanlage in Haßleben tritt dieses Verfassungsgebot mit Füßen”, kritisiert Renate Seidel, Vorsitzende des Landestierschutzverbandes Brandenburg. Dieser Fall zeigt erneut, dass der Gesetzgeber endlich handeln muss, um Tiere, Umwelt und ländliche Räume zu schützen.
Hauptkritikpunkt an der geplanten Anlage aus Sicht des Tierschutzes ist die nicht artgerechte Haltung der Schweine, die eindeutig gegen den Tierschutz verstößt. In Haßleben sollen die Schweine in Buchten mit Vollspaltenböden gehalten werden, die Zuchtsauen in körpergroßen Käfigen, sogenannten Kastenständen. Der Verband hat ein Gutachten in Auftrag gegeben, welches ergab, dass bei Schweinen aus solchen Intensivhaltungen schmerzhafte Verletzungen und Krankheiten gehäuft auftreten. Bis zu 75 Prozent der Tiere leiden an Gelenkerkrankungen und 68 Prozent können wegen Sohlenverletzungen nur eingeschränkt laufen. Hinzu kommen Lungenerkrankungen, Bissverletzungen und Hautinfektionen, die Tiere leiden unter dauerhaften Schmerzen.
Deutscher Tierschutzbund e.V.
Baumschulallee 15
53115 Bonn
Telefon: +49-(0)228-60496-24
Telefax: +49-(0)228-60496-41
Mail: [email protected]

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Neue Beratungsmodelle für mehr Tierschutz
Berlin (pressrelations) –
Neue Beratungsmodelle für mehr Tierschutz
Weiteres Projekt der “Charta für Landwirtschaft und Verbraucher” umgesetzt
Mit dem Start eines weiteren Projektes zur Verbesserung der Haltung landwirtschaftlicher Nutztiere setzt das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz die Umsetzung der Initiative “Charta für Landwirtschaft und Verbraucher” fort.
“Um die Tierhaltung zu verbessern, unterstützen wir Berater dabei, neue Tierschutzmaßnahmen in die Breite der landwirtschaftlichen Betriebe zu tragen”, sagte Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner. Ziel ist es, zukunftsweisende Haltungsformen und Verfahren mit herausragender Bedeutung für den Tierschutz in der Praxis zu etablieren. Für Modell- und Demonstrationsvorhaben zur Verbesserung des Tierschutzes in der Tierhaltung stellt das Bundeslandwirtschaftsministerium bis zum Jahr 2016 insgesamt 21 Millionen Euro zur Verfügung, fünf Millionen davon noch in diesem Jahr.
Die “Charta für Landwirtschaft und Verbraucher” ist aus einem breiten gesellschaftlichen Dialog über Landwirtschaft hervorgegangen, den das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz vergangenes Jahr angestoßen hat. Sie beschreibt die künftigen Herausforderungen, aber auch die Zielkonflikte der nationalen und internationalen Land- und Ernährungswirtschaft und zeigt Lösungen für eine zukunftsorientierte und nachhaltige Politik auf. Die Ergebnisse des Dialogs unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen – Verbraucher, Landwirte, Wirtschaftsverbände, Umweltschützer, Tierschützer und Kirchenvertreter – wurden in fünf Handlungsfeldern zusammengefasst.
Hintergrundinformation
Als ersten Schritt zur Verbesserung der Haltung landwirtschaftlicher Nutztiere im Rahmen der geplanten Modell- und Demonstrationsvorhaben soll der Transfer neuer Erkenntnisse aus Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in die landwirtschaftliche Praxis gefördert werden. Das Bundeslandwirtschaftsministerium unterstützt mit modellhafter Beratung Maßnahmen zum Tierschutz, die über den gesetzlichen Mindeststandard hinausgehen. Für die Umsetzung dieser Beratung werden Fachberater mit weitreichenden Kontakten zur landwirtschaftlichen Praxis gesucht, die eine betriebsindividuelle Beratung übernehmen und dabei neue Beratungsmethoden anwenden oder neue Leitfäden und Managementempfehlungen erstellen. Für die Evaluation des Beratungserfolges ist eine wissenschaftliche Begleitforschung vorgesehen.
Mit der Umsetzung der Förderrichtlinie wurde die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) beauftragt. Die Beratungsrichtlinie mit Details zum Projekt und zur Bewerbung ist online abrufbar unter www.ble.de/Beratungsrichtlinie_MuD_Tierschutz.
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV)
Wilhelmstraße 54
10117 Berlin
Deutschland
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Telefax: 03 0 / 1 85 29 – 42 62
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URL: https://www.bml.de

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