Bei ihm kann jeder Schweinehund einpacken: Dr. Stefan Frädrich zeigt den Deutschen, wie sie sich besser ernähren, mehr Sport treiben oder mit dem Rauchen aufhören. Im aktuellen LOOX Magazin (EVT 18.06.2013) spricht er über den faulen Gesellen und erklärt, was es mit dem Plus-Minus-Prinzip auf sich hat.
Berlin, 14. Juni 2013. Dr. Stefan Frädrich ist Experte für Selbstmotivation. Er weiß genau, wie Menschen ihren inneren Schweinhund bändigen können. Im Gespräch mit LOOX verrät er, warum es vielen so schwer fällt: “Der innere Schweinehund ist ein Teil von uns. Und wenn ich gegen den ankämpfe, führe ich eine Art inneren Bürgerkrieg. Da kann ich nur verlieren.” Und er fügt hinzu: “Ich stelle mir den inneren Schweinehund wie einen netten Kerl vor, einen Kumpel im Kopf, der eigentlich das Beste für einen möchte. Der sagt: Füße hochlegen tut dir gut, ist bequem, also mach das. Dabei denkt er halt manchmal ein bisschen kurzfristig.”
Ausreden sind für Frädrich keine Option. Im Interview mit LOOX macht er klar: “Es geht doch meist um zwei Dinge: ums Wissen und ums Wollen.” Und weiter erklärt er: “Oft geht es um die wichtigen 20 Prozent Wissen, die einen wirklich weiterbringen – sei es im Job, bei Sport oder Ernährung. Wenn man jeweils die richtigen Infos hat, ist es viel leichter, seinen Arsch hochzukriegen – und dann motiviert und erfolgreich zu bleiben. Wer weiß, wie man schlank wird, und das auch umsetzt, ist mental schon schlank.”
In seinem Bestseller “Die einfachste Diät der Welt” entwickelte Dr. Stefan Frädrich das Plus-Minus-Prinzip. Gegenüber LOOX beschreibt er: “Es gibt Faktoren, die machen ein Plus auf der Waage, und welche, die ein Minus machen. Zu den Plus-Faktoren gehören Fette und Kohlenhydrate, Faulheit, sich für das Thema nicht interessieren. Minus-Faktoren sind Ballaststoffe, Wasser, Bewegung, sich für das Thema interessieren. Null sind die Proteine, die als Bausteine unseres Körpers dafür sorgen, dass wir so bleiben, wie wir sind.”
Profil und Diät-Plan des LOOX-Experten, Trainer und Coachs Dr. Stefan Frädrich gibt es auf: LOOX.com/sfraedrich
Das komplette Interview kann im LOOX Magazin 07/2013 nachgelesen werden. Das Heft ist für 2 Euro ab dem 18. Juni im Zeitschriftenhandel und im Abonnement unter LOOXAbo.com erhältlich.
LOOX ist eine medienübergreifende Marke für Training und Ernährung und umfasst ein Online-Portal und ein monatlich, bundesweit erscheinendes Magazin. LOOX wendet sich an fitnessinteressierte Männer und Frauen zwischen 19 und 49 Jahren, die bewährte Trainings- und Ernährungspläne von Experten suchen. Mit einer Vielzahl an Methoden, fachlichen Tipps und interessanten Reportagen ist LOOX der Impulsgeber für Fitness, Gesundheit und Lifestyle. LOOX ist ein Produkt der LOOX Sports GmbH in Berlin und wurde im Jahr 2011 von Rainer Schaller, Geschäftsführer der Fitnessstudiokette McFIT, gegründet. Mehr Informationen unter: www.loox.com
Kontakt:
LOOX Sports GmbH
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Rückschlag für den Tierschutz: Brandenburgische Landesregierung genehmigt Tierqual-Mastanlage in Haßleben
Bonn (pressrelations) –
Rückschlag für den Tierschutz: Brandenburgische Landesregierung genehmigt Tierqual-Mastanlage in Haßleben
Die tierschutzwidrige Schweinemastanlage in Haßleben/Brandenburg ist genehmigt – und damit auch das Leiden zehntausender Schweine. In Zukunft werden 37.000 Tiere in engen, dunklen Ställen eingepfercht dahinvegetieren. Scharfe Kritik übt der Deutsche Tierschutzbund an der Landesregierung in Brandenburg, die es bis zuletzt versäumt hat, die Anlage zu verhindern. Damit wird Haßleben zum Synonym für behördlich genehmigtes Tierleid. Bereits neun Jahre kämpft der Verband gemeinsam mit dem Landesverband Brandenburg gegen diese Tierqual-Mastanlage. Erst Anfang dieser Woche hat der Verband wiederholt an die zuständige Ministerin Tack appelliert, gegen den Behördenbeschluss zu intervenieren.
“Das ist ein Skandal. Diese Anlage ist in keiner Weise mit dem Tier- und Verbraucherschutz vereinbar und zerstört Entwicklungen in den ländlichen Räumen. Die Landesregierung in Brandenburg hat sich viel zu passiv verhalten. Wie heißt es doch: Nicht nur der ist schuld, der Unfug macht, sondern auch der, der ihn zulässt. Herr Platzeck und Frau Tack, schämen sie sich. Wir kämpfen weiter. Solche gigantischen Schweinemastanlagen darf es nirgendwo geben: Nicht in Haßleben und auch nirgendwo anders”, fordert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. “Der Tierschutz ist seit langer Zeit in der Landesverfassung. Die Genehmigung für die riesige Schweinemastanlage in Haßleben tritt dieses Verfassungsgebot mit Füßen”, kritisiert Renate Seidel, Vorsitzende des Landestierschutzverbandes Brandenburg. Dieser Fall zeigt erneut, dass der Gesetzgeber endlich handeln muss, um Tiere, Umwelt und ländliche Räume zu schützen.
Hauptkritikpunkt an der geplanten Anlage aus Sicht des Tierschutzes ist die nicht artgerechte Haltung der Schweine, die eindeutig gegen den Tierschutz verstößt. In Haßleben sollen die Schweine in Buchten mit Vollspaltenböden gehalten werden, die Zuchtsauen in körpergroßen Käfigen, sogenannten Kastenständen. Der Verband hat ein Gutachten in Auftrag gegeben, welches ergab, dass bei Schweinen aus solchen Intensivhaltungen schmerzhafte Verletzungen und Krankheiten gehäuft auftreten. Bis zu 75 Prozent der Tiere leiden an Gelenkerkrankungen und 68 Prozent können wegen Sohlenverletzungen nur eingeschränkt laufen. Hinzu kommen Lungenerkrankungen, Bissverletzungen und Hautinfektionen, die Tiere leiden unter dauerhaften Schmerzen.
Deutscher Tierschutzbund e.V.
Baumschulallee 15
53115 Bonn
Telefon: +49-(0)228-60496-24
Telefax: +49-(0)228-60496-41
Mail: [email protected]

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Neue Beratungsmodelle für mehr Tierschutz
Berlin (pressrelations) –
Neue Beratungsmodelle für mehr Tierschutz
Weiteres Projekt der “Charta für Landwirtschaft und Verbraucher” umgesetzt
Mit dem Start eines weiteren Projektes zur Verbesserung der Haltung landwirtschaftlicher Nutztiere setzt das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz die Umsetzung der Initiative “Charta für Landwirtschaft und Verbraucher” fort.
“Um die Tierhaltung zu verbessern, unterstützen wir Berater dabei, neue Tierschutzmaßnahmen in die Breite der landwirtschaftlichen Betriebe zu tragen”, sagte Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner. Ziel ist es, zukunftsweisende Haltungsformen und Verfahren mit herausragender Bedeutung für den Tierschutz in der Praxis zu etablieren. Für Modell- und Demonstrationsvorhaben zur Verbesserung des Tierschutzes in der Tierhaltung stellt das Bundeslandwirtschaftsministerium bis zum Jahr 2016 insgesamt 21 Millionen Euro zur Verfügung, fünf Millionen davon noch in diesem Jahr.
Die “Charta für Landwirtschaft und Verbraucher” ist aus einem breiten gesellschaftlichen Dialog über Landwirtschaft hervorgegangen, den das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz vergangenes Jahr angestoßen hat. Sie beschreibt die künftigen Herausforderungen, aber auch die Zielkonflikte der nationalen und internationalen Land- und Ernährungswirtschaft und zeigt Lösungen für eine zukunftsorientierte und nachhaltige Politik auf. Die Ergebnisse des Dialogs unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen – Verbraucher, Landwirte, Wirtschaftsverbände, Umweltschützer, Tierschützer und Kirchenvertreter – wurden in fünf Handlungsfeldern zusammengefasst.
Hintergrundinformation
Als ersten Schritt zur Verbesserung der Haltung landwirtschaftlicher Nutztiere im Rahmen der geplanten Modell- und Demonstrationsvorhaben soll der Transfer neuer Erkenntnisse aus Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in die landwirtschaftliche Praxis gefördert werden. Das Bundeslandwirtschaftsministerium unterstützt mit modellhafter Beratung Maßnahmen zum Tierschutz, die über den gesetzlichen Mindeststandard hinausgehen. Für die Umsetzung dieser Beratung werden Fachberater mit weitreichenden Kontakten zur landwirtschaftlichen Praxis gesucht, die eine betriebsindividuelle Beratung übernehmen und dabei neue Beratungsmethoden anwenden oder neue Leitfäden und Managementempfehlungen erstellen. Für die Evaluation des Beratungserfolges ist eine wissenschaftliche Begleitforschung vorgesehen.
Mit der Umsetzung der Förderrichtlinie wurde die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) beauftragt. Die Beratungsrichtlinie mit Details zum Projekt und zur Bewerbung ist online abrufbar unter www.ble.de/Beratungsrichtlinie_MuD_Tierschutz.
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV)
Wilhelmstraße 54
10117 Berlin
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