Wer seine Daten liebt, sollte regelmäßig Backups erstellen. Ist die Festplatte erstmal kaputt, dann ist es meistens zu spät.
Festplatten bieten immer mehr Speicherkapazität und laden damit zum Datenhorten ein. Aber was passiert, wenn einmal ein Stromausfall ist und die Daten beschädigt oder verloren gehen? Dann hilft oft nur noch der Kauf einer professionellen Backup Software oder die Wiederherstellung durch ein kostspieliges IT- Unternehmen.
Seien sie also darauf vorbereitet, auch wenn es aufwändig erscheint. Nur ein regelmäßiges Backup schützt wichtige Dokumente und persönliche Daten, wie zum Beispiel: Fotos, Videos oder MP3s vor dem Totalverlust.
Doch wie genau funktioniert das eigentlich?
Datensicherung (englisch backup) bezeichnet das Kopieren von Daten in der Absicht, diese im Fall eines Datenverlustes zurückkopieren zu können. So beschreibt es jedenfalls Wikipedia, soweit so gut. Die moderne Datensicherung ist jedoch längst nicht mehr so verstaubt, wie dieser unbeholfene Erklärungsversuch. Denn seit Beginn des 21.Jahrhunderts hat sich im Bereich der Datensicherung einiges getan. 2005 wurden die meisten Datensicherungen von festplattenbasierten Produktionssystemen auf Magnetband transferiert (z. B. Digital Linear Tape, Linear Tape Open), Festplatten oder optischen Speichern wie zum Beispiel CD-R, DVD, DVD-RAM und vergleichbare Formate. Die bis dahin tatsächlich noch verwendete Zipp-Diskette hatte somit endgültig ausgedient. Denn mit der Zunahme günstiger Breitband-Internetverbindungen gewannen Netzwerk- und Ferndatensicherungen, die so genannten Online Backups auf externen Servern immer mehr an Bedeutung. Hier bietet sich dem User eine ganze Reihe an verschiedenen Möglichkeiten seine Daten vor ungewolltem Verlust zu schützen. Je nach Veränderungsintensität der zu sichernden Daten können bei konkreten Sicherungsvorgängen bestimmte Sicherungsarten eingesetzt werden. Einzelne Sicherungsvorgänge können in Volldatensicherung, differenzieller und inkrementeller Sicherung unterschieden werden. Differenzielle und inkrementelle Sicherungen setzen mindestens eine erfolgte Volldatensicherung voraus. Bei der normalen Datensicherung werden bestimmte Dateien und/oder Verzeichnisse (Ordner) ausgewählt, deren Inhalt gesichert werden soll. Es besteht auch die Möglichkeit, nur bestimmte Dateiformate zu sichern. Daneben lassen sich auch ganze Datenträger oder Partitionen daraus als Abbild sichern.
Sie können also jederzeit selbst auswählen, wie, was, wo und in welchem Umfang sie Backupen möchten, um ihre Daten effektiv vor einem Datenverlust zu schützen und im Notfall Wiederherzustellen. Diese Gewissheit lässt ganze EDV- Abteilungen beruhigt schlafen. Denn wenn der digitale „worse cased“ tatsächlich einmal eintreten sollte, können so ganz bequem die Daten einfach wieder zurückkopiert werden. Auf diese Weise vereinfachen die modernen Backup-Lösungen unser modernes Leben und die tägliche Arbeit vieler Systemadministratoren und Hochleistungs-Rechenzentren erheblich.
Denn der Server schläft nie.