Am 21. Juni 2013 ist “Tag des Cholesterins”
Im Frühjahr dieses Jahres hat Becel pro.activ den Test gemacht und den Gesamtcholesterinspiegel von Personen in knapp 300 deutschen Städten bestimmt. Jetzt liegt die Auswertung des Deutschland-Tests vor. Die Kernaussagen: Im Schnitt haben 56,5 Prozent der getesteten Bürger einen zu hohen Cholesterinspiegel. Die – im Vergleich der Bundesländer – meisten erhöhten Werte wurden dabei in Bremen festgestellt: 68,6 Prozent der hier getesteten Menschen haben einen überhöhten Cholesterinspiegel. Es folgen Schleswig-Holstein mit 65,7 Prozent und das Saarland mit 65,6 Prozent.*
Hintergrund der bundesweiten Cholesterin-Testaktion: Eine Studie von Becel pro.activ in zehn europäischen Ländern hat im Dezember 2012 belegt, dass drei Viertel der Deutschen ihren Cholesterinwert nicht kennen.** Erschreckend, denn ein erhöhter Cholesterinspiegel gehört zu den wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauferkrankungen. Vor diesem Hintergrund hat Becel pro.activ in diesem Frühjahr den Gesamtcholesterinwert von zahleichenen Bürgern in knapp 300 deutschen Städten gemessen und noch vor Ort darüber aufgeklärt, wie wichtig es ist, den eigenen Cholesterinwert zu kennen und – wenn dieser erhöht ist (ab 200 mg/dl) – cholesterinsenkende Maßnahmen zu ergreifen.
Tag des Cholesterins (21. Juni 2013) / Cholesterin-Spitzenreiter Bremen startet Programm zur Senkung des Cholesterinspiegels: Mit Blick auf den bevorstehenden “Tag des Cholesterins” starten 200 Bremer in wenigen Tagen ein dreiwöchiges Programm zur Senkung ihres Cholesterinspiegels. Im Rahmen des Becel pro.activ-Programms erhalten die Teilnehmer ein Ernährungscoaching, einen darauf aufbauenden Kochkurs und verschiedene Sportangebote.
Weitere Informationen zum Thema Cholesterin und zu Becel pro.activ sind abrufbar unter www.becelproactiv.de.
* Die Daten sind nicht repräsentativ für die Bevölkerung eines jeden Bundeslandes. Sie geben das Ergebnis der 2013 von Becel pro.activ durchgeführten Cholesterinmessungen wieder.
** Repräsentative Studie von Becel pro.activ, Dezember 2012. Umfrage zum Thema “Cholesterin” unter 9.066 Bürgern über 45 Jahre in zehn europäischen Ländern (Deutschland (n=1004), England (n=1033), Frankreich (n=1011), Spanien (n=1008), Niederlande (n=1004), Griechenland (n=1002), Schweden (n=502), Finnland (n=501), Polen (n=1001), Belgien (n=1000)).
Über Becel pro.activ
Becel pro.activ Produkten sind hochwirksame Pflanzensterine zugesetzt, die den Cholesterinspiegel im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung bei einer Aufnahme von ca. 2 g Pflanzensterinen am Tag in zwei bis drei Wochen um bis zu 10 % senken können. Eine weitere Senkung kann durch die Umstellung von Ernährung und Lebensstil als Basismaßnahme erreicht werden. Ein optimales Ergebnis wird beim Verzehr von 3 Portionen Becel pro.activ täglich erzielt, wobei eine Portion aus 10 g Margarine oder 250 ml Milch besteht. Ein Joghurtdrink enthält die komplette Tagesmenge. Becel pro.activ Diät Halbfettmargarine gibt es im 250- und 500-g-Becher im Lebensmitteleinzelhandel (unverbindliche Preisempfehlung 2,99 EUR / 5,79 EUR), Becel pro.activ Diät Milchgetränk ist im 1-Liter-Tetrapak im Kühlregal zu finden (unverbindliche Preisempfehlung 2,09 EUR). Die Becel pro.activ Diät Joghurtdrinks Original und Erdbeere sind zu vier Flaschen à 100 ml erhältlich (unverbindliche Preisempfehlung 2,59 EUR).
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Gesundheit
Rückschlag für den Tierschutz: Brandenburgische Landesregierung genehmigt Tierqual-Mastanlage in Haßleben
Bonn (pressrelations) –
Rückschlag für den Tierschutz: Brandenburgische Landesregierung genehmigt Tierqual-Mastanlage in Haßleben
Die tierschutzwidrige Schweinemastanlage in Haßleben/Brandenburg ist genehmigt – und damit auch das Leiden zehntausender Schweine. In Zukunft werden 37.000 Tiere in engen, dunklen Ställen eingepfercht dahinvegetieren. Scharfe Kritik übt der Deutsche Tierschutzbund an der Landesregierung in Brandenburg, die es bis zuletzt versäumt hat, die Anlage zu verhindern. Damit wird Haßleben zum Synonym für behördlich genehmigtes Tierleid. Bereits neun Jahre kämpft der Verband gemeinsam mit dem Landesverband Brandenburg gegen diese Tierqual-Mastanlage. Erst Anfang dieser Woche hat der Verband wiederholt an die zuständige Ministerin Tack appelliert, gegen den Behördenbeschluss zu intervenieren.
“Das ist ein Skandal. Diese Anlage ist in keiner Weise mit dem Tier- und Verbraucherschutz vereinbar und zerstört Entwicklungen in den ländlichen Räumen. Die Landesregierung in Brandenburg hat sich viel zu passiv verhalten. Wie heißt es doch: Nicht nur der ist schuld, der Unfug macht, sondern auch der, der ihn zulässt. Herr Platzeck und Frau Tack, schämen sie sich. Wir kämpfen weiter. Solche gigantischen Schweinemastanlagen darf es nirgendwo geben: Nicht in Haßleben und auch nirgendwo anders”, fordert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. “Der Tierschutz ist seit langer Zeit in der Landesverfassung. Die Genehmigung für die riesige Schweinemastanlage in Haßleben tritt dieses Verfassungsgebot mit Füßen”, kritisiert Renate Seidel, Vorsitzende des Landestierschutzverbandes Brandenburg. Dieser Fall zeigt erneut, dass der Gesetzgeber endlich handeln muss, um Tiere, Umwelt und ländliche Räume zu schützen.
Hauptkritikpunkt an der geplanten Anlage aus Sicht des Tierschutzes ist die nicht artgerechte Haltung der Schweine, die eindeutig gegen den Tierschutz verstößt. In Haßleben sollen die Schweine in Buchten mit Vollspaltenböden gehalten werden, die Zuchtsauen in körpergroßen Käfigen, sogenannten Kastenständen. Der Verband hat ein Gutachten in Auftrag gegeben, welches ergab, dass bei Schweinen aus solchen Intensivhaltungen schmerzhafte Verletzungen und Krankheiten gehäuft auftreten. Bis zu 75 Prozent der Tiere leiden an Gelenkerkrankungen und 68 Prozent können wegen Sohlenverletzungen nur eingeschränkt laufen. Hinzu kommen Lungenerkrankungen, Bissverletzungen und Hautinfektionen, die Tiere leiden unter dauerhaften Schmerzen.
Deutscher Tierschutzbund e.V.
Baumschulallee 15
53115 Bonn
Telefon: +49-(0)228-60496-24
Telefax: +49-(0)228-60496-41
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Neue Beratungsmodelle für mehr Tierschutz
Berlin (pressrelations) –
Neue Beratungsmodelle für mehr Tierschutz
Weiteres Projekt der “Charta für Landwirtschaft und Verbraucher” umgesetzt
Mit dem Start eines weiteren Projektes zur Verbesserung der Haltung landwirtschaftlicher Nutztiere setzt das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz die Umsetzung der Initiative “Charta für Landwirtschaft und Verbraucher” fort.
“Um die Tierhaltung zu verbessern, unterstützen wir Berater dabei, neue Tierschutzmaßnahmen in die Breite der landwirtschaftlichen Betriebe zu tragen”, sagte Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner. Ziel ist es, zukunftsweisende Haltungsformen und Verfahren mit herausragender Bedeutung für den Tierschutz in der Praxis zu etablieren. Für Modell- und Demonstrationsvorhaben zur Verbesserung des Tierschutzes in der Tierhaltung stellt das Bundeslandwirtschaftsministerium bis zum Jahr 2016 insgesamt 21 Millionen Euro zur Verfügung, fünf Millionen davon noch in diesem Jahr.
Die “Charta für Landwirtschaft und Verbraucher” ist aus einem breiten gesellschaftlichen Dialog über Landwirtschaft hervorgegangen, den das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz vergangenes Jahr angestoßen hat. Sie beschreibt die künftigen Herausforderungen, aber auch die Zielkonflikte der nationalen und internationalen Land- und Ernährungswirtschaft und zeigt Lösungen für eine zukunftsorientierte und nachhaltige Politik auf. Die Ergebnisse des Dialogs unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen – Verbraucher, Landwirte, Wirtschaftsverbände, Umweltschützer, Tierschützer und Kirchenvertreter – wurden in fünf Handlungsfeldern zusammengefasst.
Hintergrundinformation
Als ersten Schritt zur Verbesserung der Haltung landwirtschaftlicher Nutztiere im Rahmen der geplanten Modell- und Demonstrationsvorhaben soll der Transfer neuer Erkenntnisse aus Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in die landwirtschaftliche Praxis gefördert werden. Das Bundeslandwirtschaftsministerium unterstützt mit modellhafter Beratung Maßnahmen zum Tierschutz, die über den gesetzlichen Mindeststandard hinausgehen. Für die Umsetzung dieser Beratung werden Fachberater mit weitreichenden Kontakten zur landwirtschaftlichen Praxis gesucht, die eine betriebsindividuelle Beratung übernehmen und dabei neue Beratungsmethoden anwenden oder neue Leitfäden und Managementempfehlungen erstellen. Für die Evaluation des Beratungserfolges ist eine wissenschaftliche Begleitforschung vorgesehen.
Mit der Umsetzung der Förderrichtlinie wurde die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) beauftragt. Die Beratungsrichtlinie mit Details zum Projekt und zur Bewerbung ist online abrufbar unter www.ble.de/Beratungsrichtlinie_MuD_Tierschutz.
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV)
Wilhelmstraße 54
10117 Berlin
Deutschland
Telefon: 03 0 / 1 85 29 – 0
Telefax: 03 0 / 1 85 29 – 42 62
Mail: [email protected]
URL: https://www.bml.de

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