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34. Sportweltspiele der Medizin und GesundheitVom 29. Juni bis 6. Juli in Zagreb, Kroatien Austragungsort der 34. Sportweltspiele der Medizin
Glückskongress in BerlinDas NLP-Zentrum Berlin und Verein “Kraft der Gefühle e.V.” veranstalten am 16. Juni.2013 den Glückskongress
Erwachende Natur und Aussichten wie aus dem Bilderbuch – Ferienwelt Winterberg lädt zum Maiwandern ein: Fünf-Türme-Tour und SportstättentourErwachende Natur und Aussichten wie aus dem Bilderbuch – Ferienwelt Winterberg lädt zum Maiwandern ein: Fünf-Türme-Tour und Sportstättentour
Der erste Mai steht vor der Tür – traditionell der beliebteste Wandertag des Jahres. Die “Brückentage” geschickt genutzt, wird daraus ein wunderbar langes Wanderwochenende. “Komm rauf zu uns”, lädt die Ferienwelt Winterberg ein und hat eigens für den Start in den Mai zwei Tourenvorschläge ausgearbeitet, die “voll auf der Höhne sind”: Die Fünf-Türme-Tour und die Sportstätten-Tour.
Herrliche Aussichten empfangen die Gäste auf dem Dach des Sauerlandes. Die Berggipfel erklommen, liegt den Wanderern das Land der 1000 Berge zu Füßen. Dort, wo sich die schönsten Panoramen offenbaren, thronen oftmals Aussichtstürme, die zum Genießen der herrlichen Anblicke einladen. Fünf dieser Aussichtsplattformen haben die Wanderexperten zu einer Tour verknüpft.
Der Kahle Asten mit der berühmten Wetterstation und der angegliederten Aussichtsplattform, den Bollerberg, den Heidekopf und die Ziegenhelle mit ihren Türmen. Zwischen 842 und 704 Metern hoch sind diese Berge. Ein wenig Ausdauer ist erforderlich, um sie zu bewältigen. Doch in mehrere Etappen unterteilt, ist die Tour an einem verlängerten Wochenende gut zu schaffen ist. Mit 515 üNN ist der Königsloh bei Hallenberg die “kleinste” Erhebung auf der Tour, trägt aber den “Sauerland-Stabil-Stuhl” – eine acht Meter hohe Holzskulptur mit herrlichem Ausblick über die erwachende Natur. Die gesamte Fünf-Türme-Tour ist 27 Kilometer lang und entspricht dem Schwierigkeitsgrad mittel.
Winterberg ist eine der bedeutendsten Sportstätte Nordrhein-Westfalens mit national und international bekannten Sportanlagen. Eine spannende Sache nicht nur für Sport-Fans ist die geführte Sportstättentour: Sie führt entlang der wichtigsten Wettkampf- und Sportstätten Winterbergs. Darunter das die Bobbahn Winterberg Hochsauerland, den Bikepark Winterberg, das Skiliftkarussell Winterberg mit der steilsten Skipiste jenseits der Mainline sowie die Biathlon-Anlage und die St.-Georg-Sprungschanze. Kurzweilige Geschichten sind bei dieser Tour inklusive. Start ist am 4. Mai 10 Uhr und am 22. Mai 14 Uhr vor dem Panorama Café auf dem Erlebnisberg Kappe. Kostenbeitrag: 5 Euro.
Eine Vielfalt abwechslungsreicher Strecken finden Wanderer in der Ferienregion Winterberg. Unter www.winterberg.de finden sie ausgearbeitete Tourenvorschläge, die sie als Karten oder GPS herunterladen können. Darunter so zertifizierte Wanderwege wie der Rothaarsteig oder die Winterberger Hochtour. Im Wander-Informations-System stellen sich Interessierte Touren nach dem persönlichen Geschmack zusammen.
Qualität ist in der Ferienregion Winterberg oberstes Gebot. Die Region ist Mitglied der internationalen Kooperation Best of Wandern: ein Siegel, das für beste Qualität bürgt.
Zudem ist die Region Teil der Sauerland-Wanderdörfer, einer Qualitäts- und Marketingkooperation, die aus dem Bergwanderpark Sauerland hervorgegangen ist. Sie steht für attraktive, gut beschilderte Wanderwegnetze, zertifizierte Prädikatswege und freundliche Wandergastgeber.
Auskunft gibt die Tourist-Information Winterberg unter Telefon 02981/92500 und [email protected]. Dort gibt es auch kostenloses Kartenmaterial und Tourentipps.
Pressetext, Abdruck honorarfrei
Pressekontakt:
REDAKTIONSBÜRO
susanne schulten
Telefon 02904 1039
Mobil: 0170 230 70 49
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Kontakt:
Tourist-Information Winterberg
Kurpark 4
59955 Winterberg
Tel. 02981/9250-0
[email protected]
www.winterberg.de
Bei der Bekämpfung des Rapsglanzkäfers im Frühjahr 2013 Bienenschutz berücksichtigen
Berlin, den 26. April 2013 – In den letzten Jahren haben Meldungen über ein verstärktes Auftreten des Rapsglanzkäfers sowie zunehmende Resistenz bei Bekämpfungsmaßnahmen mit Insektiziden aus der Wirkstoffgruppe der Pyrethroide die Diskussion im deutschen Rapsanbau maßgeblich geprägt. Für die Saison 2013 sind daher Ziele der empfohlenen Pflanzenschutzstrategie sowohl die Erreichung eines hinreichenden Bekämpfungserfolges als auch die Vorbeugung einer weiteren Resistenzausprägung.
Für die Rapsglanzkäferbekämpfung im Frühjahr 2013 stehen Insektizide aus unterschiedlichen Wirkstoffgruppen nach § 15 des Pflanzenschutzmittelgesetzes zur Verfügung, die nur gemäß der Zulassung bzw. Genehmigung einzusetzen sind. Dabei muss vor allem folgendes beachtet werden:
Es wird keine Unterscheidung zwischen Gebieten mit mehr oder weniger intensiver Resistenzausprägung empfohlen, da sich die Situation i.d.R. ohnehin nicht schlagspezifisch vorhersagen lässt und eine Eindämmung der Resistenz auf der gesamten Anbaufläche erfolgen muss. Eine unterschiedliche Nutzung der zur Verfügung stehenden Mittel unter Beachtung der aktuellen Zulassungs- bzw. Genehmigungssituation wird je nach Zeitpunkt und Intensität des Auftretens der Rapsglanzkäfer bei Beachtung des Auftretens der übrigen Rapsschädlinge empfohlen.
Weitere Informationen zur verfügbaren Mittelpalette sowie der Bekämpfungs-strategie 2013 stehen als Download unter
https://www.jki.bund.de/fileadmin/dam_uploads/_A/resistenz/insektizide_akarizide/2013%20Empfohlene%20Bekaempfungsstrategie%20mit%20Insektiziden%20im%20Raps.pdf
zur Verfügung.
Insbesondere in den Starkbefallsgebieten des Rapsglanzkäfers, in denen B1-Insektizide zur Anwendung kommen sollen, ist das Anwendungsverbot ab Beginn der Blüte strengstens zu beachten. Ein Bestand gilt als “blühend”, wenn darin eine Pflanze – auch eine Unkrautpflanze – blüht! Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) rät weiterhin dazu, die Ausbringung von nicht bienengefährlich eingestuften und durchgehend einsetzbaren B4-Mitteln möglichst in die Abendstunden nach 19.00 Uhr zu verlegen, wenn sich die Bienenflugaktivität i.d.R. verringert hat.
Redaktionskontakt:
Dr. Manuela Specht
UFOP e. V.
Tel.: 0 30/31 90 42 98
E-Mail: [email protected]
Einzigartige Elefanten-Oase in Gefahr
Weltnaturerbe Dzanga-Sangha bedroht durch Putsch, WWF-Mitarbeiter evakuiert
Berlin/Bayanga, 26. April 2013. Nachdem Mitte März Rebellen die Macht in Zentralafrika übernommen haben, versinkt das Land im Chaos – mit bedrohlichen Folgen nicht nur für die Menschen, sondern auch für den dort beheimateten Waldelefanten und viele andere Tierarten. Wie der WWF mitteilt, nimmt die Wilderei vor allem auf Elefanten landesweit und auch in der Nähe des berühmten Nationalparks Dzanga-Sangha immer mehr zu. Die Naturschutzorganisation befürchtet bei anhaltendem Chaos zahlreiche weitere Übergriffe auf die Dickhäuter, die wegen ihres Elfenbeins gejagt werden.
Aufgrund der bedrohlichen Zustände mit Plünderungen und Schießereien in verschiedenen Landesteilen konnte die genaue Anzahl der getöteten Tiere bislang nicht ermittelt werden. Erste Meldungen deuten an, dass die Wilderei stark zunimmt. Die Gefahr für das Weltnaturerbe Dzanga-Sangha und seine Elefantenbestände ist groß: Auf Märkten in der Nähe des Parks soll Elefantenfleisch offen verkauft worden sein. Die ausländischen WWF-Mitarbeiter wurden wegen massiver Kidnapping-Gefahr aus dem Nationalpark evakuiert, die einheimischen Parkranger tun jedoch weiterhin ihr Möglichstes, um die Elefanten und andere Wildtiere trotz der Unruhen zu schützen.
Johannes Kirchgatter, WWF Afrika-Referent, sagte: “Der Druck auf die letzten Elefanten steigt täglich. Sie sind der unstillbaren Gier nach Elfenbein ausgeliefert. Nicht einmal in einem Weltnaturerbe wie Dzanga-Sangha ist ihre Sicherheit noch garantiert. Artenschutzerfolge, die über Jahrzehnte erkämpft wurden, drohen in wenigen Wochen vernichtet zu werden.” Der WWF ist seit den 1980er Jahren mit Schutzprojekten in Zentralafrika engagiert. Auf Drängen der Naturschutzorganisation hatte die Regierung Kameruns Anfang dieses Jahres tausend Soldaten in den Norden des Landes geschickt, um dort die Massaker an den Elefanten zu stoppen.
Der WWF ruft die Zentralafrikanische Republik und die Nachbarstaaten dringend dazu auf, sofort für den Schutz und die Sicherheit der Menschen und Elefanten vor Ort zu sorgen. Die hochkriminelle Wilderei bedrohe auch die Stabilität der Region und die wirtschaftliche Entwicklung der Länder. Denn aus den exorbitanten Gewinnen des Elfenbeinhandels finanzieren lokale Rebellengruppen ihre Kriegswaffen. In der kommenden Woche treffen sich die Regierungen Zentralafrikas in einer außerordentlichen Sitzung, um gemeinsam den Kampf gegen die ständig zunehmende Wilderei zu verstärken. Sollten nicht sofort entscheidende Maßnahmen eingeleitet werden, könnte der Elefant in Zentralafrika im kommenden Jahrzehnt ausgerottet sein.
Vor allem der Waldelefant ist stark bedroht: In Afrika, und dort vor allem in Zentralafrika, leben noch circa. 100.000 dieser Tiere. Innerhalb der letzten zehn Jahre ist der Bestand im Kongobecken um 62 % gefallen. So wurden beispielsweise in Gabun innerhalb von neun Jahren 11.000 Waldelefanten getötet.
Insgesamt sterben jährlich bis zu 30.000 Elefanten in Afrika für deren Stoßzähne in Asien Zehntausende von Euro gezahlt werden.
Pressekontakt WWF Deutschland
Johannes Kirchgatter, WWF Afrika Referent, Tel.
Sylvia Ratzlaff, Pressestelle WWF Deutschland, Tel. 030-311 777 467
Fotobildmaterial unter folgendem Link zum Download: https://photos.panda.org/gpn/external?albumId=4238
Gewusst wie, gewusst wo: Mit Mediaberatung von foodjobs.de die richtigen Kandidaten finden
Düsseldorf, den 26. April 2013.
Der Stellenmarkt ist in Bewegung. Insbesondere der Trend zum online-Recruiting hält an – und damit die Qual der Wahl für die Personalabteilungen. Zeigen doch Umfragen, dass Bewerber bis zu sechs Jobbörsen gleichzeitig für ihre Suche nutzen (Quelle: Crosspro-Research).
Waren es vor 10 Jahren weniger als 500 Jobbörsen in Deutschland, so existieren heute 1.800 Jobbörsen. Relevanz besitzen dabei nur wenige von diesen für die Lebensmittelbranche und ihre Zulieferer. Für ein erfolgreiches Recruiting sind deshalb um so mehr die passgenaue Strategie und der Mix der richtigen Kanäle entscheidend. Unternehmen, die ihre Zielgruppen und deren Nutzerverhalten kennen, veröffentlichen ihre Stellenangebote nicht nur auf ihren eigenen Karriere-Websites oder über die Arbeitsagentur, sondern auch in branchenübergreifenden und spezifischen Jobbörsen.
Und doch zeigt die Erfahrung: Einfach ist anders.
Wenngleich die Lebensmittelwirtschaft als viertgrößte Branche in Deutschland ein wichtiger Jobmotor ist, so decken Online-Jobbörsen die spezifischen Anforderungen dieses Rekrutierungsmarktes bislang kaum ab. “Mehr als 10 Jahre habe ich den Stellenmarkt der Lebensmittel Zeitung betreut und musste immer wieder feststellen, dass es für die Bereiche mit lebensmittelspezifischen Anforderungen – Produktion, Technik, QM/QS und F E – keine Jobbörse gibt.” erläutert Bianca Burmester, Geschäftsführerin der foodjobs GmbH. Auf Basis ihrer umfangreichen Erfahrung in der Mediaberatung hat sie für ihre Kunden individuelle Anzeigenpakete wie etwa mit Stepstone bzw. meinestadt.de oder chemie.de entwickelt. In Zeiten des Fach- und Führungskräftemangels erhöht sich durch eine crossmediale und effiziente Medienplanung der Recruitingerfolg deutlich, gleichzeitig realisieren Unternehmen so Kostenvorteile und eine konsistente Zielgruppenansprache.
Stepstone und meinestadt.de von Kandidaten mit Bestnoten ausgezeichnet
foodjobs.de setzt insbesondere mit Stepstone und meinestadt.de auf Jobbörsen, die die besten Bewertungen und Zufriedenheitsraten in der Crosspro-Umfrage (Quelle: Crosspro Research) bei Kandidaten mit Wunschbranche “Nahrungs- und Genussmittel” erzielt haben.
Diese Kombination steht damit für eine optimierte Ansprache und Reichweite der jeweiligen Stellenanzeige: Lebensmittelspezialisten finden auf foodjobs.de ihr Umfeld, die regionale Suche wird unterstützt von meinestadt.de und Stepstone erweitert das Kandidatenpotential mit der größten Reichweite unter den deutschen online Jobbörsen.
Um die Response qualifizierter Kandidaten für Unternehmen der Lebensmittelbranche zu optimieren, steht am Anfang bei foodjobs.de immer die Beratung mit Bedarfsanalyse für Unternehmen und ihre Zielgruppe und danach die Auswahl des geeigneten Medienmixes. Mit foodjobs.de im Mittelpunkt, dem Jobportal für die Menschen hinter den Lebensmitteln.
Über foodjobs.de
Das Online-Jobportal foodjobs.de bietet Kandidaten, die in der Lebensmittelwirtschaft ein- und aufsteigen möchten, als Karrierebegleiter genau die passenden Job-Angebote, die richtige Orientierung und konkrete, hilfreiche Tipps. Für die gesamte Branche werden wertvolle Inhalte aufbereitet, welche die Karriere unterstützen. Unternehmen aus der Lebensmittelwirtschaft und ihre Zulieferer erhalten neben klar strukturierten Angeboten bei der Veröffentlichung ihrer Stellenangebote auch Beratung bei Fragen rund um Media und Employer Branding. Die Geschäftsführerin und Recruiting-Expertin Bianca Burmester kennt durch ihre langjährige Karriere bei einem Fachverlag die Bedürfnisse der Menschen und der Unternehmen in der Lebensmittelwirtschaft.
foodjobs GmbH
Bianca Burmester
Kaarster Weg 19
40547 Düsseldorf
[email protected]
Tel.: 0211 957 647 70
https://www.foodjobs.de
(Zum 30. April) NABU ruft “Tag des Wolfes” aus
“Rotkäppchen lügt!” – Bundesweiter Aktionstag zum Schutz freilebender Wölfe
Berlin – Der NABU macht den 30. April zum “Tag des Wolfes”. Unter dem Motto “Rotkäppchen lügt!” gibt es bundesweit zahlreiche Aktionen, um das Bewusstsein in der Öffentlichkeit für den Schutz der Tiere zu stärken. Neben Info-Ständen in mehreren Städten sind Rotkäppchen-Flashmobs an zentralen Orten geplant, über soziale Netzwerke können Unterstützer mit dem Aktions-Logo ein Zeichen setzen. Unter www.NABU.de/wolfstag ruft der NABU Wolfsfans dazu auf, eine Protestmail an den Präsidenten des sächsischen Landtages zu schicken, damit die streng geschützten Tiere weiterhin nicht geschossen werden dürfen. Jeweils am 30. April endet das offizielle Wolfsjahr, bei dem durch das Monitoring alle wissenschaftlichen Daten gesammelt werden, um Erkenntnisse über das Leben freilebender Wölfe in Deutschland zu erhalten.
“Seit über zehn Jahren leben wieder Wölfe bei uns in der freien Natur und immer noch gibt es unbegründete Bedenken gegen die selbstständige Rückkehr des einst durch den Menschen ausgerotteten Wildtieres. Wie Fuchs, Wildschwein und Wespe müssen wir auch den Wolf als Wildtier respektieren. Von Wölfen geht dabei deutlich weniger Gefahr aus, als beispielsweise von Wildschweinen. Seit ihrer Rückkehr ist kein Wolfsangriff auf einen Menschen in unseren Wolfsregionen bekannt”, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Der hohe internationale Schutzstatus des Wolfes müsse sich weiterhin in Bundes- und Landesrecht widerspiegeln. Deshalb gehöre der Wolf auch weiterhin nicht ins Jagdrecht.
Für einen wirksamen Schutz des Wolfes in ganz Deutschland fordert der NABU die Erstellung von Managementplänen in allen Bundesländern durch die verantwortlichen Landesregierungen unter Beteiligung von Schafzuchtverbänden, Nutztierhaltern, Naturschutz- und Jagdverbänden. Mit seinem Projekt “Willkommen Wolf!” begleitet der NABU die Rückkehr des Wolfes nach Deutschland und setzt sich für dessen Schutz ein. Über 300 ehrenamtliche NABU-Wolfsbotschafter informieren bundesweit über die Tiere. Der NABU gibt Info-Materialien für Erwachsene sowie Schulen und Kindergärten heraus und organisiert Veranstaltungen zum Thema Wolf.
Pressefotos zum kostenfreien Abdruck unter www.NABU.de/presse/fotos/#wolf
Für Rückfragen:
Anette Wolff, NABU-Referentin für Öffentlichkeitsarbeit, mobil 0162-9084205
Markus Bathen, NABU-Wolfsexperte, mobil 0172-6453537
Im Internet zu finden unter www.NABU.de/wolfstag
Bayer-Pestizide töten Bienen
Gegen die für Bienen gefährlichen Pestizide protestieren Greenpeace-Aktivisten heute bei der Aktionärshauptversammlung des Chemiekonzerns Bayer in Köln. “Bayer-Pestizide töten Bienen” steht auf dem 5 x 15 Meter großen Banner, das die Umweltschützer am Eingang zum Messegelände befestigt haben. In der Studie “Bye bye Biene – Das Bienensterben und die Risiken für die Landwirtschaft in Europa” (https://gpurl.de/OCCga) listet Greenpeace sieben Pestizide auf, deren Einsatz zum Schutz der Bienen eingestellt werden muss.
Darunter befinden sich auch die Bayer-Wirkstoffe Imidacloprid und Clothianidin aus der Gruppe der umstrittenen Neonicotinoide. Ihr Verbot wird derzeit auf EU-Ebene diskutiert. Die Chemieindustrie bestreitet bislang ihre Mitschuld am Bienensterben. “Die wissenschaftlichen Ergebnisse sind eindeutig: Pestizide tragen zum Bienensterben bei”, sagt Christiane Huxdorff, Landwirtschaftsexpertin bei Greenpeace. “Bayer muss endlich die entsprechenden Produkte vom Markt nehmen.”
Die Chemiekonzerne Bayer oder Syngenta haben in der Vergangenheit die Tatsachen ignoriert. Auch die deutsche Politik bleibt untätig. Die EU-Kommission schlägt vor, drei für Bienen gefährliche Pestizide – darunter auch die beiden Bayer-Wirkstoffe – vorübergehend zu verbieten. Bisher hat Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) sich bei der Abstimmung enthalten und damit ein sofortiges Verbot blockiert.
Am 29. April steht eine erneute Abstimmung der EU dazu an. “Frau Aigner muss ihren Industrie-Protektionismus beenden und am kommenden Montag für den Schutz der Bienen stimmen. Die EU muss die für Bienen gefährlichen Pestizide dringend verbieten, um so eine der Ursachen für das dramatische Bienensterben zu beenden”, sagt Huxdorff.
Verbot gefährlicher Spritzmittel dringend erforderlich
Die Gründe für das weltweite Bienensterben liegen unter anderem in der industriellen Landwirtschaft. Die unabhängige Umweltschutzorganisation Greenpeace fordert deshalb einen Systemwandel hin zu einer ökologischeren Landwirtschaft. Ein Verbot gefährlicher Pestiziden ist ein erster Schritt – nicht nur, um das Bienensterben einzudämmen.
“Bienen sind mehr als Honigproduzenten. Birnen, Kirschen Erdbeeren, Tee oder Kaffee sind nur einige unserer Lebensmittel, die es ohne Bestäubung nicht gäbe”, sagt Huxdorff. Bienen sind die weltweit wichtigsten Insekten zur Bestäubung. In den vergangenen Jahren starben europaweit durchschnittlich 20 Prozent der Bienenvölker. In Deutschland waren es teilweise sogar 30 Prozent.
Bildunterschrift: Bienensterben und Insektizide: Verbote sind dringend erforderlich. – Copyright: © © Greenpeace / Pieter Boer
Greenpeace e.V.
Grosse Elbstrasse 39
22767 Hamburg
Deutschland
Telefon: 040/30618 -340
Telefax: 040/30618-160
Mail: [email protected]
URL: https://www.greenpeace.de
ÖKO-TEST Zuckerkulör: Getränke mit einem Schuss Krebsfarbstoff
4-MEI heißt ein Schadstoff, der in Zuckerkulör enthalten sein kann und im Tierversuch Krebs erzeugte. Eine neue Untersuchung des Verbrauchermagazins ÖKO-TEST zeigt, dass 4-MEI vor allem in Getränken enthalten ist, aber auch in Bratensoße, gebrannten Erdnüssen, Malzkaffee oder Lakritze.
Coca-Cola überschreitet den 4-MEI-Grenzwert der kalifornischen Gesundheitsbehörde um das Sechsfache, wie die Laboranalyse von ÖKO-TEST zeigt.
Kostenloses Bildmaterial zum Download: https://presse.oekotest.de
Die Abkürzung 4-MEI steht für 4-Methylimidazol – ein Nebenprodukt von Zuckerkulör, die Cola und viele andere Lebensmittel braun färbt. Nachdem der Stoff in einer Rattenstudie im Jahr 2011 in Krebsverdacht geraten ist, legte die kalifornische Gesundheitsbehörde für ihn einen strengen Warnwert fest: Sie sieht eine Aufnahme von mehr als 29 Mikrogramm 4-MEI pro Tag als kritisch an. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit wiegelt dagegen ab, der Wert in Europa ist über 1.500 Mal so hoch wie der kalifornische.
Obwohl ein Krebsverdacht besteht, enthalten viele Lebensmittel den Schadstoff in hohen Werten. Die ÖKO-TEST-Analyse beweist, dass Coca-Cola den US-Wert etwa um das Sechsfache überschreitet, noch höher sind Pepsi und Afri Cola belastet. Das Labor entdeckte den Schadstoff aber auch in Aceto Balsamico. Hier reicht schon ein Esslöffel, um den Vorsorgewert aus Kalifornien zu toppen. Und auch das von Kindern konsumierte Malzbier der Marke Karamalz weist eine hohe Belastung auf, ebenso einige Lakritzsorten.
4-MEI ist leider nicht der einzige Schadstoff in den untersuchten Lebensmitteln: In fast allen Produkten mit Ammoniak-Zuckerkulör (E150c) fand sich obendrein der Stoff THI, der in Tierversuchen das Immunsystem geschädigt hat.
ÖKO-TEST empfiehlt, Produkte mit Zuckerkulör zu meiden. Auch sollte man von Lebensmitteln mit Ammonsulfit-Zuckerkulör (E150d) und Ammoniak-Zuckerkulör (E150c) die Finger lassen. Auf der sicheren Seite sind Verbraucher, wenn sie zu Bio-Produkten greifen, da diese nicht mit Zuckerkulör gefärbt werden dürfen.
Das ÖKO-TEST-Magazin Mai 2013 gibt es seit dem 26. April 2013 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.
ÖKO-TEST Verlag GmbH
Niederlassung Augsburg / Presse
Edigna Menhard
Kobelweg 68a
86156 Augsburg
Tel. 0821 / 450 356 -32
Fax 0821 / 450 356 -78
E-Mail: [email protected]
Mietkälteeinsatz bei Renovierungsarbeiten im Institut für Tropenmedizin Sie kommen aus der Wärme und brauchen Kälte:
Legales Doping mit HypnoseHypnotherapie im Sport als Alternative zu illegalen Maßnahmen zur Leistungssteigerung München, 24. April 2013 Moderne
Legales Doping mit HypnoseHypnotherapie im Sport als Alternative zu illegalen Maßnahmen zur Leistungssteigerung München, 24. April 2013 Moderne
LEUWICO plant den Aufstand: Initiative für stärkere Nutzung von Sitz-Steh-Lösungen im BüroLEUWICO plant den Aufstand: Initiative für stärkere Nutzung von Sitz-Steh-Lösungen im Büro
Büromöbelhersteller beteiligt sich an Kampagne für ergonomisches Arbeiten
“Aufstehen, bitte!” Mit diesem Slogan bewirbt die Initiative Office-Excellence (I.O.E.), ein Netzwerk von Büromöbelherstellern, Händlern und Büromedien die Aktion “Aufstand im Büro”. Der Grund für die Kampagne sind alarmierende Zahlen: Denn Büroarbeiter verbringen heutzutage durchschnittlich 80 bis 85 % ihrer Arbeitszeit im Sitzen. Die Folge sind zunehmend gesundheitliche Probleme wie Rückenleiden etc. Auch Büromöbelexperte LEUWICO beteiligt sich an der Aktion. Das Coburger Unternehmen ist seit den 70er Jahren Vorreiter der Steh-Sitz-Idee und stellt Arbeitstische her, die einen spontanen Wechsel der Körperhaltung optimal unterstützen.
Nicht umsonst gelten Rückenschmerzen als die Volkskrankheit Nummer 1. Die Ursachen sind hausgemacht. In Deutschland arbeiten mehr Menschen am Schreibtisch als je zuvor. “Jede Körperhaltung, auch das Sitzen, ist auf Dauer eine Zwangshaltung. Dem sollte konsequent durch wechselnde Arbeitshaltungen begegnet werden”, erklärt Bernd Leuthäusser, Marketing und Produktmanagement LEUWICO GmbH. “Dabei liegt die Lösung so nahe, wenn man bereit ist, in ergonomische Büromöbel zu investieren. Und diese Investition rechnet sich, da der Return on Invest die gesunden Mitarbeiter sind.”
Experten empfehlen einen Haltungsmix aus 70 % Sitzen, 20 % Stehen und 10 % Bewegen. Um dies an immer mehr Arbeitsplätzen zu realisieren, setzt LEUWICO einerseits mit der Teilnahme an der Aktion “Aufstand im Büro” ein Zeichen. Zum anderen hält der Büroausstattungsspezialist ein breites Sortiment ergonomischer Büromöbel wie z.B. dem Steh-Sitz-Tisch iMOVE bereit. Die Produktserie unterstützt spontane Haltungswechsel von Sitzen und Stehen optimal. Mit Hilfe der bequemen, intuitiv zu bedienenden Handverstellung kann der Mitarbeiter seinen Arbeitsplatz in Sekundenschnelle hochfahren. Die Verstellzeit ist dabei wesentlich kürzer als bei motorbetriebenen Tischplatten. Das motiviert zu regelmäßiger Nutzung und damit zu spontanen Haltungswechseln, was insbesondere die im Sitzen höher beanspruchte Wirbelsäule inklusive Bandscheiben entlastet.
“Aufstehen, bitte!”
Ein Konzept, das hervorragend zur Initiative “Aufstand im Büro” passt. Schon 2012 hat die im Verlag Frank Nehring beheimatete I.O.E. Initiative Office-Excellence zusammen mit dem Magazin “Das Büro” die Aktion ins Leben gerufen. Sie setzt sich für eine verstärkte Nutzung von Sitz-Steh-Lösungen in hiesigen Büros ein. Die I.O.E. wirbt gemeinsam mit zahlreichen Unterstützern für mehr Gesundheit, Produktivität und Wohlbefinden bei der Büroarbeit. Mit der Veröffentlichung von Anzeigen in Office-Magazinen, einem informativen Webauftritt unter www.büro-aufstand.de und einer Best-Practice-Reihe in dem Fachmagazin “Das Büro” soll ein größeres Bewusstsein und infolgedessen ein entsprechendes Handeln erreicht werden.
Unter https://presse.leuwico.com finden Interessierte weitere Informationen und hochauflösendes Bildmaterial.
Über LEUWICO GmbH:
Das 1923 gegründete Unternehmen LEUWICO beschäftigt sich seit 1947 mit dem Thema Arbeitsplatz im Büro. Die intensive Beschäftigung mit dem Thema Ergonomie und das Ziel, eine anpassungsfähige, auf den Nutzer individuell zugeschnittene Arbeitsumgebung zu schaffen, sind bis heute zentrale Unternehmensphilosophie. Leuwico ist seit den 70er Jahren Vorreiter der Steh-Sitz-Idee: Arbeitstische, die den Wechsel zwischen Sitzen und Stehen optimal unterstützen. In den 90ern wurde mit einer Reihe von Systemen die Kompetenz im Bereich der allgemeinen Büroeinrichtung ausgebaut und die Mechanik der höhenverstellbaren Tische dabei immer weiter optimiert. Die manuelle Verstellung mit Gewichtsausgleich wird zum Markenzeichen in der Branche und gilt bis heute als höchster Funktionsstandard. Mit den aktuellen Produktlinien TUNE, iONE, iMOVE und iSCUBE macht Leuwico den Schritt zum Premium-Designanbieter. Insbesondere die Top-Linie iMOVEF- mit mehreren Designpreisen dekoriert – zeigt eine wirklich überzeugende Symbiose aus Ergonomie und Design. Neben den aktuellen Büromöbelsystemen bietet das Unternehmen interessante Nischenlösungen. Die Bandbreite reicht von Händlertischen über ein modulares Tischprogramm für Leitstände bis hin zu einer Reihe von Speziallösungen, z.B. Arbeitsplätze für Diagnosesysteme oder mobile Betrachtungsstationen. Weitere Informationen unter www.leuwico.com.
LEUWICO GmbH
Hauptstraße 2-4
D-96484 Wiesenfeld
Tel.: +49 (0)95 66 88-0
E-Mail: [email protected]
Internet: www.leuwico.com
Bernd Leuthäusser
Marketing Produktmanagement
Tel.: +49 (0)95 66 88-120
E-Mail: [email protected]
Sprengel Partner GmbH
Nisterstraße 3
D-56472 Nisterau
Olaf Heckmann
Marius Schenkelberg
Tel.: +49 (0)26 61-91 26 0-0
Fax: +49 (0)26 61-91 26 0-29
E-Mail: [email protected]
www.sprengel-pr.com
Zahnmedizinische Prävention gemeinsam verbessern
Dr. Jürgen Fedderwitz zum Barmer GEK Zahnreport 2013
Berlin, 23. April 2013 – In Berlin ist heute der “Barmer GEK Zahnreport 2013″ vorgestellt worden. Dazu erklärt der Vorsitzende des Vorstandes der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung, Dr. Jürgen Fedderwitz:
“Es ist gut, wenn sich gesetzliche Krankenkassen verstärkt mit Fragen der zahnmedizinischen Versorgung auseinandersetzen und Berichte veröffentlichen. Dann können wir die Ergebnisse mit unseren eigenen Untersuchungen in den Zahnärzteorganisationen abgleichen, z.B. unseren regelmäßigen deutschlandweiten Mundgesundheitsstudien. Der Barmer GEK Zahnreport deckt sich in vielen Punkten mit den Analysen der Zahnärzteschaft. Er bestätigt, dass es Betreuungs- und Versorgungs¬bereiche gibt, in denen wir alle gefordert sind noch besser zu werden. Das gilt für die Zunahme von frühkindlicher Karies, die auch wir mit Sorge beobachten. Wir erarbeiten derzeit ein Versorgungskonzept, das eine präventive zahnmedizinische Betreuung der 0- bis 3-Jährigen gewährleistet. Das gilt aber auch für die zahnmedizinische Versorgung von alten Menschen, Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderung, für die wir bereits ein Versorgungskonzept vorgelegt haben. Hier haben wir schon ein Etappenziel erreicht, denn seit 1. April sind Haus- und Heimbesuche von Zahnärzten einfacher geworden.
Ohnehin ist für uns die Forderung nach einer Ausweitung zielgerichteter Präventionsmaßnahmen für alle Bevölkerungsgruppen eines der wichtigsten Ergebnisse des Zahnreports. Lösungen im Sinne der Patienten können wir hier nur gemeinsam umsetzen. Deswegen laden wir die Barmer GEK und alle anderen Krankenkassen zu einer offenen Diskussion über die Betreuung von zahnmedizinischen Risikogruppen ein.
Nicht einverstanden sind wir mit einigen Schlussfolgerungen des Zahnreports 2013 im Versorgungsbereich Zahnersatz: Es gibt keine anhaltende Tendenz zur Privatisierung der vertragszahnärztlichen Versorgung. Und wir können auch keine finanzielle Überforderung der Patienten feststellen. Das Honorar für private Zusatzleistungen bei Füllungen und Zahnersatz hat im Jahr 2011 nur rund zehn Prozent des Gesamthonorars für die Behandlung von gesetzlich Krankenversicherten ausgemacht. Die Eigenanteile der Versicherten haben sich auch ausweislich des Barmer-Reportes seit 2006 kaum verändert.
Das seit 2005 geltende Festzuschusssystem für Zahnersatz funktioniert sehr gut und ist bei den Patienten akzeptiert. Es ist sozial sensitiv und verhindert durch eine Härtefallregelung übermäßige finanzielle Belastungen. Patienten können sich darauf verlassen, dass die Regelversorgung dem aktuellen wissenschaftlichen Standard entspricht und die Teilnahme am wissenschaftlichen Fortschritt. Denn das Festzuschusssystem ist als lernendes System angelegt. Die Regelversorgung wird vom Gemeinsamen Bundesauschuss turnusmäßig geprüft und bei Bedarf angepasst. Leistungen, die über die Regelversorgung hinausgehen, dienen meistens der Ästhetik und dem Komfort. Dass Patienten dafür selbst aufkommen sollen, halte ich für legitim – zumal sich der Eigenanteil über eine Zahnzusatzversicherung deutlich reduzieren lässt. Nicht legitim ist die alte Forderung der Krankenkassen, private Leistungen kontrollieren zu wollen. Ich habe den Eindruck, unsere Patienten sehen das genauso.”
Pressekontakt:
Dr. Reiner Kern
Telefon: 030 280 179-27, E-Mail: [email protected]
Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV)
Universitätsstr. 73
50931 Köln
Telefon: +49 0221 4001 0
Telefax: +49 221 4040 35
Mail: [email protected]
URL: https://www.kzbv.de
Versorgung mit Zahnersatz auf hohem Niveau
Patienten können zwischen einfacher und anspruchsvoller Versorgung wählen
Berlin, 23. April 2013 – Patienten stehen viele Wahlmöglichkeiten beim Zahnersatz zur Verfügung, resümiert die Bundeszahnärztekammer anlässlich der Daten des aktuellen BARMER GEK “Zahnreports”.
“Von einer kostengünstigen Versorgung über die Regelversorgung der gesetzlichen Krankenversicherung (mehr als zwei Drittel aller Fälle) bis zur Zuzahlung in mehreren Abstufungen bei höherwertigen und höchst ästhetischen Lösungen hat der Patient eine breite Palette an Optionen”, erklärt der Präsident der Bundeszahnärztekammer, Dr. Peter Engel. “Hier kann weniger von einer Kostenbelastung gesprochen werden – denn hier entscheidet der Patient, welche Erwartungen und Ansprüche er an seinen Zahnersatz hat – als von wissenschaftlich anerkannten Therapieoptionen.”
Eine höherwertige Versorgung zieht in der Regel auch höhere Material- und Laborkosten nach sich, immerhin 60 bis 70 Prozent der Gesamtkosten. Das veränderte Entscheidungsverhalten der Patienten aufgrund neuer wissenschaftlicher und technischer Möglichkeiten ist ein Indiz für ein gestiegenes Gesundheits- und Qualitätsbewusstsein.
“Eine qualitativ hochwertige Behandlung und Teilhabe am wissenschaftlichen Fortschritt sollte für Patienten der privaten und gesetzlichen Krankenversicherungen nach ihrer eigenen Entscheidung möglich sein”, so Engel.
Pressekontakt: Dipl.-Des. Jette Krämer, Telefon: +49 30 40005-150,
E-Mail: [email protected]
Bundeszahnärztekammer (BZÄK)
Chausseestrasse 13
10115 Berlin
Telefon: 030 40005-0
Telefax: 030 40005-200
Mail: [email protected]
URL: https://www.bzaek.de
Vor Bundestagsausschuss-Anhörung: Ärztevereine fordern Rezeptpflicht für “Pille danach” beizubehalten
Kassel / Berlin (23.04.13). Am Mittwoch, 24. April 3013 findet eine öffentliche Anhörung des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestags zum Thema “Pille danach” statt. Gegenstand der Anhörung sind Anträge der SPD und der Linksfraktion, die “Pille danach” mit dem Wirkstoff Levonorgestrel (LNG) aus der Rezeptpflicht zu entlassen, da es sich hierbei um ein “Notfallkontrazeptivum” handle. Vor diesem Hintergrund fordern der Verein “Ärzte für das Leben”, der Bund katholischer Ärzte, die deutsche Sektion der Europäischen Pro-Life Ärzte sowie der Verein der “Christen im Gesundheitswesen” bei einem gemeinsamen Treffen in Kassel am 20. April, die Rezeptpflicht für dieses Pharmazeutikum beizubehalten und die Anträge abzulehnen.
Laut Prof. Paul Cullen, Vorsitzender der “Ärzte für das Leben” handelt es sich bei der “Pille danach” auf LNG-Basis um eine hochdosierte hormonelle Behandlung, bei der ähnliche Nebenwirkungen wie bei anderen Verhütungspillen zu beobachten sind, die dort jedoch bereits in niedrigeren Dosierungen festgestellt werden (man beachte die aktuelle Klagewelle wegen Nebenwirkungen durch Kontrazeptiva). Schon allein aus diesem Grund bedürfe es einer ärztlichen Überwachung. Bei einer Rezeptfreigabe der “Pille danach” würde unweigerlich auch eine rezeptfreie Abgabe der hormonellen Verhütung insgesamt (“Antibabypille”) folgen, so Cullen.
Dr. Michael Kiworr vom Verein “Christen im Gesundheitswesen” ergänzte, dass bei einer Rezeptfreigabe der “Pille danach” den betroffenen Frauen der bisherige Zugang zu einer ärztlichen Untersuchung, Vorsorge und qualifizierten Beratung – beispielsweise über sexuell übertragbare Erkrankungen, langfristige Verhütung, Hilfe bei sexueller Gewalt, ethische Relevanz – verwehrt würde. Ohne ein adäquates Beratungsgespräch werde zudem die Entscheidungsfreiheit der Patientin eingeschränkt, nach ausführlicher Information und Bedenkzeit zwischen Wirkung und Nebenwirkungen abwägen zu können.
Darüber hinaus wehren sich die Ärztegruppen gegen eine Bezeichnung der “Pille danach” als “Notfallkontrazeptivum”. Entgegen anderslautender Äußerungen der gynäkologischen Fachgesellschaften herrscht wissenschaftlicher Konsens darüber, dass die “Pille danach” auf LNG-Basis je nach Zyklusphase auch dadurch wirkt, dass die Einnistung des Embryos in die Gebärmutter verhindert wird. Somit hat dieses Präparat in manchen Fällen zweifellos eine frühabtreibende Wirkung, die dem im Grundgesetz verankerten Schutz ungeborenen menschlichen Lebens entgegensteht.
Über Ärzte für das Leben e.V.:
Ärzte für das Leben e.V. ist eine seit 1991 bestehende nicht-konfessionelle und unabhängige Gemeinschaft von Ärzten unterschiedlicher Fachrichtungen, die sich für das Leben von der Befruchtung bis zum natürlichen Tod einsetzt und für die bedrohte Freiheit des Arztberufs, damit Ärzte sich unbeeinflusst von den Interessen Dritter für das Heil ihrer Patienten in hippokratischer Tradition einsetzen können.
Der Themenkreis umfasst dabei die Embryologie, Schwangerschaft (“Spätschwangerschaft”), die sogenannte Präimplantationsdiagnostik, Pränataldiagnostik, eugenische Selektion, gefällige Genmanipulation i. S. von “enhancement”, adulte Stammzelltherapie gegen Embryonenverbrauch, Hilfen bei Behinderung sowie Hirntod und Organspende. Ärzte für das Leben e.V. sind für Sterbebegleitung, Palliativmedizin und Hospizarbeit, jedoch gegen assistierten Suizid und Sterbehilfe im Sinne von Euthanasie. Zu allen Themen ist ein Austausch mit anderen Fachdisziplinen (Philosophie, Psychologie, Soziologie, Jura, Theologie) erwünscht.
Ärzte für das Leben e.V. wird ausschließlich durch Spenden und die Beiträge seiner Mitglieder unterstützt.
Kontakt:
Ärzte für das Leben e. V.
Dr. med. Dr. theol. h.c. Maria Overdick-Gulden
Markusberg 24e
54293 Trier
Tel.: 0651 / 8200724
E-Mail: [email protected]
Internet: https://www.aerzte-fuer-das-leben.de
Vor Bundestagsausschuss-Anhörung: Ärztevereine fordern Rezeptpflicht für “Pille danach” beizubehalten
Kassel / Berlin (23.04.13). Am Mittwoch, 24. April 3013 findet eine öffentliche Anhörung des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestags zum Thema “Pille danach” statt. Gegenstand der Anhörung sind Anträge der SPD und der Linksfraktion, die “Pille danach” mit dem Wirkstoff Levonorgestrel (LNG) aus der Rezeptpflicht zu entlassen, da es sich hierbei um ein “Notfallkontrazeptivum” handle. Vor diesem Hintergrund fordern der Verein “Ärzte für das Leben”, der Bund katholischer Ärzte, die deutsche Sektion der Europäischen Pro-Life Ärzte sowie der Verein der “Christen im Gesundheitswesen” bei einem gemeinsamen Treffen in Kassel am 20. April, die Rezeptpflicht für dieses Pharmazeutikum beizubehalten und die Anträge abzulehnen.
Laut Prof. Paul Cullen, Vorsitzender der “Ärzte für das Leben” handelt es sich bei der “Pille danach” auf LNG-Basis um eine hochdosierte hormonelle Behandlung, bei der ähnliche Nebenwirkungen wie bei anderen Verhütungspillen zu beobachten sind, die dort jedoch bereits in niedrigeren Dosierungen festgestellt werden (man beachte die aktuelle Klagewelle wegen Nebenwirkungen durch Kontrazeptiva). Schon allein aus diesem Grund bedürfe es einer ärztlichen Überwachung. Bei einer Rezeptfreigabe der “Pille danach” würde unweigerlich auch eine rezeptfreie Abgabe der hormonellen Verhütung insgesamt (“Antibabypille”) folgen, so Cullen.
Dr. Michael Kiworr vom Verein “Christen im Gesundheitswesen” ergänzte, dass bei einer Rezeptfreigabe der “Pille danach” den betroffenen Frauen der bisherige Zugang zu einer ärztlichen Untersuchung, Vorsorge und qualifizierten Beratung – beispielsweise über sexuell übertragbare Erkrankungen, langfristige Verhütung, Hilfe bei sexueller Gewalt, ethische Relevanz – verwehrt würde. Ohne ein adäquates Beratungsgespräch werde zudem die Entscheidungsfreiheit der Patientin eingeschränkt, nach ausführlicher Information und Bedenkzeit zwischen Wirkung und Nebenwirkungen abwägen zu können.
Darüber hinaus wehren sich die Ärztegruppen gegen eine Bezeichnung der “Pille danach” als “Notfallkontrazeptivum”. Entgegen anderslautender Äußerungen der gynäkologischen Fachgesellschaften herrscht wissenschaftlicher Konsens darüber, dass die “Pille danach” auf LNG-Basis je nach Zyklusphase auch dadurch wirkt, dass die Einnistung des Embryos in die Gebärmutter verhindert wird. Somit hat dieses Präparat in manchen Fällen zweifellos eine frühabtreibende Wirkung, die dem im Grundgesetz verankerten Schutz ungeborenen menschlichen Lebens entgegensteht.
Über Ärzte für das Leben e.V.:
Ärzte für das Leben e.V. ist eine seit 1991 bestehende nicht-konfessionelle und unabhängige Gemeinschaft von Ärzten unterschiedlicher Fachrichtungen, die sich für das Leben von der Befruchtung bis zum natürlichen Tod einsetzt und für die bedrohte Freiheit des Arztberufs, damit Ärzte sich unbeeinflusst von den Interessen Dritter für das Heil ihrer Patienten in hippokratischer Tradition einsetzen können.
Der Themenkreis umfasst dabei die Embryologie, Schwangerschaft (“Spätschwangerschaft”), die sogenannte Präimplantationsdiagnostik, Pränataldiagnostik, eugenische Selektion, gefällige Genmanipulation i. S. von “enhancement”, adulte Stammzelltherapie gegen Embryonenverbrauch, Hilfen bei Behinderung sowie Hirntod und Organspende. Ärzte für das Leben e.V. sind für Sterbebegleitung, Palliativmedizin und Hospizarbeit, jedoch gegen assistierten Suizid und Sterbehilfe im Sinne von Euthanasie. Zu allen Themen ist ein Austausch mit anderen Fachdisziplinen (Philosophie, Psychologie, Soziologie, Jura, Theologie) erwünscht.
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Fokus Nachhaltigkeit: Earth Week bei der Compass Group
Eschborn, 22. April 2013: Der Earth Day findet am 22. April weltweit in über 190 Ländern statt. Compass Group unterstützt diese Umweltbewegung und präsentiert vom 22.-26. April die Earth Week. In den Betrieben von Eurest, Food affairs und Medirest werden in dieser Woche nachhaltige Rezepturen angeboten, die speziell für diesen Anlass entwickelt wurden.
“Mit dieser Aktion möchten wir unsere Gäste für das Thema ‚Grüne Ernährung’ sensibilisieren”, sagt Dr. Hans-Ulrich Sachenbacher. “Wir haben dafür eine eigene Posterkollektion entwickelt, die wir in den einzelnen Betriebsrestaurants aushängen werden. Die Poster enthalten beispielsweise kurzweilige Informationen zu nachhaltigem Fischfang oder fairem Handel.”
Umweltschonend genießen
Von Möhren-Sellerie-Suppe mit Meerrettich bis zu Kabeljau auf Kartoffel-Spargelsalat – das Menue Management Team der Compass Group legte für die Earth Week Rezepte folgende Kriterien zugrunde:
“Wir laden unsere Gäste auch gerne dazu ein, diese Regeln am heimischen Herd zu befolgen. Ich selbst habe meinen Fleischkonsum beispielsweise stark eingeschränkt. Jeder einzelne von uns kann so seinen ganz persönlichen Beitrag leisten. Und genau darum geht es auch beim Earth Day”, sagt Dr. Sachenbacher.
Aktualisierte Nachhaltigkeitswebseite
Die im vergangenen Jahr veröffentlichte Nachhaltigkeitswebseite wurde zur diesjährigen Earth Week mit neuen Inhalten, wie Informationen zur Ökobilanz, angereichert: www.compass-group.de/nachhaltigkeit/
Compass Group Deutschland GmbH
Die Compass Group Deutschland ist Marktführer für Catering und Food Services und einer der führenden Anbieter von Support Services in Deutschland. Tochtergesellschaften sind
Compass Group Deutschland beschäftigt rund 16.500 Mitarbeiter und erzielte im Geschäftsjahr 2011/12 einen Umsatz von 667 Millionen Euro. Muttergesellschaft ist die britische Compass Group PLC, die mit über 500.000 Mitarbeitern in 50 Ländern und einem Umsatz von 16,9 Milliarden britischen Pfund weltweit Marktführer ist. Weitere Informationen finden Sie unter: www.compass-group.de.
Kontakt
Compass Group Deutschland GmbH
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Helfmann-Park 2, 65760 Eschborn
Telefon: 0 61 96/478-608 Fax: 0 61 96/478-58 643
E-Mail: [email protected]
Universitätsklinik Marienhospital Herne als “Babyfreundliche Geburtsklinik” ausgezeichnet
Bergisch Gladbach / Herne, den 22. April 2013 – Die Universitätsklinik Marienhospital Herne erhält heute das Qualitätssiegel “Babyfreundlich”. Geburtskliniken mit dieser Auszeichnung verwirklichen die B.E.St.®-Kriterien, die auf den internationalen Vorgaben von WHO und UNICEF beruhen. “B.E.St.® steht für `Bindung´, `Entwicklung´ und `Stillen´”. Diese Kriterien seien wissenschaftlich fundiert und ermöglichten die effektive Förderung der Bindung zwischen Mutter und Kind, der kindlichen Entwicklung und des Stillens, unterstrich Gisela Meese, Geschäftsführerin der WHO/UNICEF-Initiative “Babyfreundlich”, bei der Übergabe des Auszeichnungs-Zertifikats. “Die Auszeichnung Ihres Hauses als `Babyfreundliche Geburtsklinik´ beinhaltet die Herausforderung, hervorragende Betreuungsqualität zu gewährleisten und unterstützt Sie bei Ihrem Bemühen, den innigen Kontakt zwischen Mutter und Kind zu fördern. `Babyfreundlich´ steht für Qualität in der Geburtshilfe”. Dies sei für viele werdende Eltern ein wichtiges Argument, ihr Kind dort zur Welt zu bringen. “Deshalb entscheiden sich immer mehr werdende Eltern für `Babyfreundlich´”, betonte Meese. Die Universitätsklinik Marienhospital Herne gehört jetzt zu den 78 Babyfreundlichen Geburtskliniken bundesweit und ist das 11. Haus in Nordrhein-Westfalen mit dem internationalen Qualitätssiegel.
Große Freude / Fundiertes Stillmanagement / Beratung von Eltern und Wöchnerinnen
“Über diese internationale Auszeichnung, mit der die besonderen Leistungen unserer babyfreundlichen Geburtshilfe bei der Betreuung von Mutter und Kind gewürdigt werden, sind wir sehr erfreut”, betonte der Direktor der Frauenklink, Professor Dr. med. Clemens Tempfer. Die Klinik verwirkliche die Anforderungen der “B.E.St.-Kriterien für eine Babyfreundliche Geburtsklinik” in der täglichen Arbeit. “Besonderen Wert legen wir auf die Förderung der Mutter/- Eltern-Kind-Beziehung”. Dafür werde das Team ständig geschult und die Fortbildungsinhalte erfolgreich in die Praxis umgesetzt. “Das Personal der Geburtshilfe verfügt über hervorragendes theoretisches und praktisches Wissen im Stillmanagement”, so Professor Tempfer. Auch würden alle Frauen, die die Hebammen-Sprechstunde nutzten, über die Bedeutung und Praxis des Stillens informiert. “Für die werdenden Eltern und Wöchnerinnen liegt ein ansprechend gestalteter Stillratgeber vor. Er erhält alle erforderlichen Informationen”, unterstrich der Direktor. Auch Mütter, die nicht stillen möchten, seien willkommen, da nicht gestillte Kinder von der Bindungsförderung ganz besonders profitieren. “Eltern werden bei Bedarf individuell zur bindungsfördernden Flaschenfütterung beraten”.
Unterstützung beim Anlegen / Hinweis auf Stillgruppen
“Wir leiten unsere Wöchnerinnen an, wie sie ihre Kinder korrekt anlegen können”. Diese Praxis werde von den Müttern gut angenommen und selbstverständlich umgesetzt, unterstrich Professor Tempfer. “Auf eine hervorragende Unterstützung der Familien auch nach der Entlassung legen wir besonderen Wert. Wir bieten eine Still-Hotline und ein wöchentliches Stillcafé in der Klinik, das von Fachpersonal begleitet wird”. Alle Mütter würden bereits beim Aufnahmegespräch auf die Hebammenbetreuung nach der Entlassung hingewiesen, so der Direktor abschließend.
NRW bundesweit Nummer Zwei bei “Babyfreundlich”
Nordrhein-Westfalen ist bundesweit die Nummer Zwei bei “Babyfreundlich”: Von insgesamt 78 Geburts- und Kinderkliniken mit der internationalen Auszeichnung gibt es jetzt 11 in diesem Bundesland, mehr nur noch in Baden-Württemberg (15).
Die WHO/UNICEF-Initiative “Babyfreundlich”
Die WHO/UNICEF-Initiative setzt sich für die Verbreitung des Qualitätssiegels “Babyfreundlich” in Deutschland ein und zertifiziert Geburts- und Kinderkliniken. Grundlage der Zertifizierung sind die B.E.St.®-Kriterien. Wenn Kliniken diese Kriterien nachweislich in ihrer Routine umgesetzt haben, erhalten sie das Qualitätssiegel “Babyfreundlich”. Babyfreundliche Einrichtungen sind auch an der Auszeichnungsurkunde von WHO und UNICEF mit dem Picasso-Motiv “Maternity” zu erkennen. Für werdende Eltern ist dies eine wertvolle Orientierungshilfe bei der Auswahl einer geeigneten Klinik. In Deutschland sind bereits 123 Geburts- und Kinderkliniken Mitglied der Initiative, 78 davon sind als “Babyfreundlich” zertifiziert. Nach aktuellen Studien begünstigen sie die Mutter-Kind-Bindung.
Bei Fragen und Interview-Wünschen wenden Sie sich bitte an die
WHO/UNICEF-Initiative “Babyfreundlich”.,
Geschäftsführerin: Gisela Meese M. A.
Tel.: 02204 404590, E-Mail: [email protected]
Ansprechpartner in der Universitätsklinik Marienhospital Herne: Jens Kattner, PR,
Tel.: 02323 499-5722, E-Mail: [email protected]
Bessere Versorgung durch maßgeschneiderte Therapien
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) startet ein Maßnahmenpaket zur Forschungsförderung der individualisierten Medizin. “Die individualisierte Medizin ist eines der vielversprechendsten Felder unserer modernen Medizin und eine der zentralen Herausforderungen der Gesundheitsforschung”, sagte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka anlässlich der Vorstellung des Aktionsplans “Individualisierte Medizin: Ein neuer Weg in Forschung und Gesundheitsversorgung” in Berlin.
Die Fortschritte in der Erforschung von Krankheitsursachen und neue diagnostische Technologien lassen das Ziel näher rücken, für jede Patientin und für jeden Patienten das individuell höchstmögliche Maß an therapeutischer Wirksamkeit zu erreichen und dabei gleichzeitig unerwünschte Nebenwirkungen zu mindern. Ziel der individualisierten Medizin ist es, Krankheiten früher zu erkennen, ihnen wirksamer vorzubeugen und sie effektiver zu behandeln.
Bei Hepatitis-C-Infektionen ist es zum Beispiel bereits heute möglich, für den jeweiligen Patienten die individuell beste Therapie zu bestimmen. Als Indikator dient eine Genvariante des Botenstoffes Interleukin 28 (IL28B), die bei den Patienten leicht nachgewiesen werden kann. Anhand dieser Genvariante kann der behandelnde Arzt die optimale Therapie maßgeschneidert für den jeweiligen Patienten ermitteln und möglichst schonend und wirksam behandeln. Das BMBF hat die Etablierung der Genvariante von Interleukin 28 als verlässlichen Biomarker unterstützt.
Der Aktionsplan “Individualisierte Medizin” ist Teil des Rahmenprogramms Gesundheitsforschung der Bundesregierung. Er bündelt Initiativen, die gleichermaßen neue Perspektiven in der Behandlung von Patienten und für Innovationen in der Gesundheitswirtschaft eröffnen. Die Fördermaßnahmen unterstützen Projekte entlang der gesamten Innovationskette – von der Grundlagenforschung über die präklinische und klinische Forschung bis hin zur Gesundheitswirtschaft. Dazu werden auch neue Partnerschaften zwischen Wirtschaft und Wissenschaft initiiert. Mit dem Aktionsplan “Individualisierte Medizin” leistet das BMBF außerdem einen Beitrag zur Umsetzung des Zukunftsprojekts “Krankheiten besser therapieren mit individualisierter Medizin” im Rahmen der Hightech-Strategie der Bundesregierung.
“Wir fördern die individualisierte Medizin für eine bessere Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger. Und wir fördern einen innovativen Ansatz, der neue Chancen für unsere Gesundheitswirtschaft bietet und ihre internationale Spitzenposition ausbaut”, erläuterte Wanka.
Als erste Maßnahmen des Aktionsplans kündigte die Bundesforschungsministerin den Start der Förderbekanntmachung “Innovationen für die individualisierte Medizin” und des Ideenwettbewerbs “Demonstratoren zur individualisierten Medizin” an. Um den notwendigen Diskurs zwischen Wissenschaft, Gesellschaft und Politik zu unterstützen, werden zudem Forschungsprojekte zu ethischen, rechtlichen und sozialen Aspekten der individualisierten Medizin gefördert. Das BMBF wird im Zeitraum von 2013 bis 2016 bis zu 100 Millionen Euro für Forschungs- und Entwicklungsprojekte zur Verfügung stellen.
Weitere Informationen finden Sie unter https://www.bmbf.de/de/16162.php (Aktionsplan und aktuelle Bekanntmachungen zur individualisierten Medizin).
BMBF – Bundesministerium für Bildung und Forschung
Pressereferat
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Prostatakrebsforschung in Deutschland stärken
Internationales Symposium in Bonn
Bonn (gb) – Über aktuelle Fortschritte in der Prostatakrebsforschung tauschen sich mehr als hundert deutsche und internationale Experten am 22. und 23. April 2013 in Bonn aus. Zu dem Symposium “Prostatakrebsforschung: Herausforderungen und Chancen” (“Challenges and Chances in Prostate Cancer Research”) hat die Deutsche Krebshilfe zahlreiche renommierte Sprecher eingeladen. “Wir möchten Wissenschaftler zusammenbringen, um Netzwerke zu schaffen und so die Forschung in Deutschland zu stärken”, sagte Fritz Pleitgen, Präsident der Deutschen Krebshilfe, anlässlich der Eröffnung des Symposiums im Bonner Hotel Bristol.
“Prostatakrebs stellt nach wie vor eine große wissenschaftliche Herausforderung dar”, so Pleitgen weiter. “Trotz zahlreicher wissenschaftlicher und medizinischer Fortschritte in den vergangenen Jahren besteht weiterhin ein hoher Bedarf an verbesserten Diagnose- und Therapiemöglichkeiten.” Daher seien in der Forschung weitere Anstrengungen notwendig und wichtig, die zudem gut koordiniert angegangen werden müssten. “Um die Krankheit effektiver bekämpfen zu können, müssen die zahlreichen Forschergruppen vernetzt und ihre Expertise gebündelt werden.”
“Mit dem heutigen Kongress wollen wir diesen Gedanken nun in die Tat umsetzen”, ergänzte Professor Dr. Markus Hohenfellner, Direktor der Urologischen Klinik der Universität Heidelberg sowie Mitglied des Organisationskomitees und des Fachausschusses “Versorgungsmaßnahmen und -forschung” der Deutschen Krebshilfe. “Wir ermöglichen es den Teilnehmern, in einem kollaborativen Ambiente ihre Erfahrungen und Ideen auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen und fachübergreifende Kooperationen anzuregen. Ein Beispiel für ein erfolgreiches interdisziplinäres Forschungsvorhaben ist ein von der Deutschen Krebshilfe bereits gefördertes Verbundprojekt zum Thema Prostatakarzinom-Früherkennung, an dem Wissenschaftler verschiedenster Fachrichtungen beteiligt sind.”
Zusätzliche Impulse erhofft sich die Deutsche Krebshilfe von teilnehmenden Experten aus dem Ausland. Als internationale Fachleute sind Louis Denis, Antwerpen, Belgien, Jelle O. Batentz vom University Medical Center Nimwegen in den Niederlanden, Martin Gleave vom Vancouver General Hospital in Kanada und Mark A. Rubin vom Weill Cornell Medical College in New York nach Bonn gekommen.
“Der Dialog zwischen den deutschen und internationalen Wissenschaftlern wird neue Ansätze eröffnen, um Diagnostik und Therapie sowie die Lebensqualität von Männern mit Prostatakrebs zu verbessern”, sagte Günter Feick, Mitglied im Organisationskomitee und Vorsitzender des Bundesverbandes Prostatakrebs Selbsthilfe (BPS). Der BPS hatte die Durchführung des Symposiums aus dem Blickwinkel der Patienten angestoßen.
Hintergrund-Information: Prostatakrebs
Mit 67.600 Neuerkrankungen pro Jahr ist Prostatakrebs die häufigste Krebsart bei Männern in Deutschland. Ein Großteil der Betroffenen hat einen lokal begrenzten Tumor. In diesem Fall kommen vier Behandlungswege infrage: das operative Entfernen der Prostata, die Bestrahlung von außen, die Behandlung des Tumors mittels dauerhaft in der Prostata platzierten Strahlenquellen, die sogenannte Brachytherapie, oder die aktive Überwachung (Active Surveillance) mit regelmäßigen Kontrollen und der Einleitung weiterer Therapieschritte bei Fortschreiten der Krankheit.
Am 22. Januar 2013 fiel der Startschuss zu einer der größten klinischen Studien auf dem Gebiet der Onkologie – der sogenannten PREFERE-Studie. Hierbei werden erstmals alle vier Optionen zur Behandlung eines lokal begrenzten Prostatakarzinoms an rund 7.600 Patienten vergleichend untersucht. Knapp 1.000 niedergelassene Urologen und Strahlentherapeuten sowie mindestens 90 Prüfzentren werden sich bundesweit an der Studie beteiligen. Das Ziel der PREFERE-Studie ist es, mit größtmöglicher Zuverlässigkeit Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit für alle vier derzeit beim lokal begrenzten Prostatakarzinom angewendeten Strategien zu gewinnen. Bis zum Jahr 2030 finanzieren die Deutsche Krebshilfe sowie die gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen das Projekt mit rund 25 Millionen Euro.
Interviewpartner auf Anfrage!
Bonn, 22. April 2013
Abdruck honorarfrei
Beleg erbeten
Deutsche Krebshilfe e. V.
Buschstr. 32
53113 Bonn
Deutschland
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Telefax: 0228/72990-11
Mail: [email protected]
URL: https://www.krebshilfe.de
Anzahl an männlichen Auszubildenden zum Zahnmedizinischen Fachangestellten steigt
Berlin, 22. April 2013 – Die Zahl der männlichen Auszubildenden zum Zahnmedizinischen Fachangestellten (ZFA) steigt kontinuierlich, allerdings ausgehend von einem sehr niedrigen Wert. Im Zeitraum von 2000 bis 2011 hat sich die Anzahl der männlichen Auszubildenden vervierfacht. Waren es im Jahr 2000 nur 50 Männer, die eine Ausbildung zum ZFA absolvierten, stieg die Anzahl 2011 immerhin schon auf 201. Der Frauenanteil liegt jedoch immer noch bei 99,3 Prozent, bilanziert die Bundeszahnärztekammer in ihrem aktuellen statistischen Jahrbuch.
“Dies ist zumindest ein positiver Trend”, erklärt der Präsident der Bundeszahnärztekammer, Dr. Peter Engel, “denn bei der derzeit rückläufigen Anzahl an Schulabgängern könnte es zukünftig zu einem Fachkräftemangel kommen. Insofern sind junge Männer besonders aufgefordert, sich diesen verantwortungsvollen Beruf genauer anzuschauen.”
Zahnarztpraxen bieten im Übrigen Jugendlichen mit Hauptschulabschluss deutlich bessere Chancen, eine Berufsausbildung zu beginnen, als die Freien Berufe insgesamt (32,4 Prozent gegenüber 17,8 Prozent). Bundesweit wurden bis Ende September 2012 insgesamt 12.330 neue ZFA-Ausbildungsverträge abgeschlossen. Ein Aufstieg ist durch Fortbildungen möglich: Neben dem/r Zahnmedizinischen Fachassistenten/in (ZMF) werden Fortbildungen auf unterschiedlichem Level angeboten, im Bereich Prophylaxe zum/r Zahnmedizinischen Prophylaxeassistent/in (ZMP) oder Dentalhygieniker/in (DH), im Bereich Verwaltung zum/r Zahnmedizinischen Verwaltungsassistent/in (ZMV) sowie in Westfalen-Lippe zusätzlich die Fortbildung zum/r Betriebswirt/in Management im Gesundheitswesen.
Quelle/Zahlen: Statistisches Jahrbuch 2011/2012 der Bundeszahnärztekammer, (Landes-)Zahnärztekammern
Infografik zum Download: https://www.bzaek.de/presse/medienarchiv/maennliche-auszubildende.html
Die Verwendung ist bei Berichterstattung unter Nennung der Quellenangabe honorarfrei. © BZÄK
Pressekontakt:
Dipl.-Des. Jette Krämer, Telefon: +49 30 40005-150, E-Mail: [email protected]
Presseexemplare Statistisches Jahrbuch über [email protected]
Zur Ausschreibung der Krankenkassen für Grippeimpfstoffe: Kassen sparen auf Kosten ihrer Mitglieder
Berlin (vfa). In 11 von 18 Kassen-Regionen Deutschlands haben die gesetzlichen Krankenkassen die Impfstoff-Versorgung ihrer Mitglieder für Grippeschutzimpfungen ausgeschrieben und meist auch schon mit einem Exklusivvertrag mit einem Hersteller abgeschlossen. Das bedeutet: Viele Bürger werden auch im nächsten Herbst wieder keine andere Grippeimpfung erhalten können als die, für die sich ihre Krankenkasse Rabatte gesichert hat. Sollten Lieferengpässe auftreten -wie schon 2012 -, könnten andere Anbieter nicht kurzfristig einspringen – weil die Verträge dies nicht zulassen und weil sie ihre Lieferkapazitäten für Deutschland auch nicht darauf einrichten konnten (saisonale Grippeimpfstoffe lassen sich nicht auf Vorrat produzieren).
“Das Problem ist nicht neu”, kommentiert heute Birgit Fischer, die Hauptgeschäftsführerin des Verbands der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa), “und deshalb ist es unverständlich, dass die Kassen aus dem Schaden nichts gelernt haben: Sie setzen weiterhin auf Exklusivausschreibungen, um so wenig wie möglich für die Grippeimpfung auszugeben, und nehmen möglicherweise Versorgungsprobleme in Kauf.”
Fischer weiter: “Damit halten die Kassen auch den Fortschritt bei den Grippeimpfstoffen von ihren Mitgliedern fern. Denn Impfstoffe sind unterschiedlich: Senioren und Kinder könnten mit speziell auf sie abgestimmten Impfstoffen geimpft werden – Kinder sogar wahlweise mit einer Spritze oder einem Nasenspray. Ab nächster Saison werden voraussichtlich auch Impfstoffe angeboten, die vor vier statt nur drei aktuellen Virenstämmen schützen können. Doch um Ausgaben zu vermeiden, setzen die Kassen auf Einheitsimpfstoffe ohne solche Merkmale. Das ist nicht im Sinne der Versicherten und sendet ein klares Signal an die Hersteller, Impfstoffe nicht mehr weiterzuentwickeln!”
Ein Umdenken sei nötig, so Fischer abschließend: “Statt der Exklusivverträge brauchen wir Kooperationsvereinbarungen zwischen Herstellern und Kassen, die die Impfziele in den Vordergrund stellen. Das würde den Kassen letztlich auch mehr Geld sparen helfen als die herkömmlichen Rabattverträge mit den Anbietern; denn weniger Grippe-Kranke wären dann in Deutschland ärztlich zu versorgen.”
Für die Saison 2012/13 sind in Deutschland 16 Impfstoffe gegen die saisonale Grippe (Influenza) zugelassen (siehe https://www.pei.de/DE/arzneimittel/impfstoff-impfstoffe-fuer-den-menschen/influenza-grippe/influenza-grippe-node.html).
Sie sind entwickelt worden gegen die Virenstämme, die von der Weltgesundheitsorganisation WHO und der europäischen Arzneimittelagentur EMA als die relevantesten für die aktuelle Grippesaison eingestuft wurden. Mehrere davon sind auf unterschiedliche Art wirkverstärkt, um auch bei Senioren mit einem schwächer reagierenden Immunsystem eine ausreichende Immunantwort hervorzurufen; ein Impfstoff zur intranasaler Anwendung ist speziell für Kinder zugelassen.
Der vfa ist der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen in Deutschland. Er vertritt die Interessen von 44 weltweit führenden Herstellern und ihren über 100 Tochter- und Schwesterfirmen in der Gesundheits-, Forschungs- und Wirtschaftspolitik. Die Mitglieder des vfa repräsentieren rund zwei Drittel des gesamten deutschen Arzneimittelmarktes und beschäftigen in Deutschland mehr als 80.000 Mitarbeiter.
Mehr als 18.000 davon arbeiten in Forschung und Entwicklung.
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Ohrstöpsel rein, Stress raus
IFA empfiehlt Komfort-Gehörschutz für mehr Lebensqualität
Ob am Arbeitsplatz oder in der Freizeit, ob selbst gewählt oder aufgezwungen: Lärm ist in unserer Gesellschaft allgegenwärtig. In vielen Fällen erreicht dieser Lärm allerdings nicht die gehörschädigende Lautstärke von 85 Dezibel dB(A) oder mehr. Und doch kann er das körperliche, psychische und soziale Wohlbefinden nachhaltig mindern. Das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) rät daher anlässlich des internationalen Tags gegen den Lärm am 24. April 2013, ruhig auch dann zum Gehörschutz zu greifen, wenn der Gehörschaden noch nicht droht, wohl aber Stress und Leistungsminderung.
Nicht jedes Geräusch ist Lärm. Erst wenn uns Geräusche stören oder belästigen oder wenn sie uns schaden, spricht man von Lärm. Die gehörschädigende Wirkung von Lärm ist klar definiert: Sie beginnt ab einem Lärmpegel von 85 dB(A), der täglich über acht Stunden anhält. Am Arbeitsplatz müssen Beschäftigte dann Gehörschutz tragen und an regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen teilnehmen.
Neben einem Gehörschaden kann Lärm aber schon bei sehr niedrigen Pegeln auch andere körperliche und psychische Folgen haben: Antrieb, Stimmung und Motivation sinken. Die geistige Leistungsfähigkeit nimmt ab. Herzschlag, Atmung, Muskelspannung und Blutdruck verändern sich. Lärm, selbst in gehörunschädlicher Dosis, wird so zum negativen Stressfaktor für viele Menschen.
“Auch wenn keine Gehörschädigung droht, kann Gehörschutz ein echter Gewinn für mehr Lebensqualität sein”, sagt Dr. Martin Liedtke, Lärmexperte beim IFA. “Sofern es die Aufgabe zulässt, drehen Sie der stressigen Umwelt einfach mal den Ton ab, schonen Körper und Geist und sind außerdem deutlich leistungsfähiger.” Das gelte vor allem für Arbeitsplätze mit dauerhafter Lärmbelästigung unterhalb der Schädigungsgrenze – zum Beispiel in Großraumbüros oder während der Geschäftsreise im Großraumabteil.
Allerdings gibt es Grenzen. Liedtke: “Wo ich hören muss, um gefährliche Situationen rechtzeitig zu erkennen, ist Komfortgehörschutz tabu. Auch wenn es um Grundbedürfnisse geht, wenn zum Beispiel Nachtschlaf auf Dauer nur mit Gehörschutz möglich ist, ist das kein Fall für Komfortgehörschutz. Hier muss die Politik handeln.”
Als Komfort-Gehörschutz eignen sich alle herkömmlichen Gehörschutzmittel. Für diesen Zweck besonders günstig und diskret sind zum Beispiel Ohrstöpsel aus Schaumstoff, die inzwischen auch im Supermarkt erhältlich sind. Weitere Informationen zum Thema Lärm und Gehörschutz, inklusive einer kostenfreien Software zur Auswahl von Gehörschutz gibt es auf den IFA-Internetseiten: www.dguv.de, Webcode d4682.
Pressekontakt:
Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)
Pressestelle
Stefan Boltz
Tel.: 030 288763768
6,8 % weniger Zigaretten im 1. Quartal 2013 versteuert
WIESBADEN – Im ersten Quartal 2013 wurden in Deutschland 6,8 % weniger Zigaretten versteuert als im ersten Quartal 2012. Ebenfalls rückläufig waren nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) die Menge des versteuerten Feinschnitts (- 1,4 %) und der Absatz von Zigarren und Zigarillos (- 13,8 %). Dagegen stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal der Absatz von Pfeifentabak um 2,6 %.
Insgesamt wurden im ersten Quartal 2013 Tabakwaren im Kleinverkaufswert (Verkaufswert im Handel) von 5,1 Milliarden Euro versteuert. Das waren 247 Millionen Euro beziehungsweise 4,6 % weniger als im ersten Quartal 2012. Dieser Betrag ergibt sich aus dem Steuerzeichenbezug von Herstellern und Händlern nach Abzug von Steuererstattungen für zurückgegebene Steuerzeichen (Netto-Bezug).
Weitere Ergebnisse und methodische Hinweise finden sich in der Fachserie 14, Reihe 9.1.1, die im Bereich Publikationen > Thematische Veröffentlichungen > Öffentliche Finanzen Steuern abrufbar ist. Tiefer gegliederte Daten finden Sie in der Tabelle Versteuerung von Tabakwaren (73411-0001) in der GENESIS-Online Datenbank.
Weitere Auskünfte gibt:
Petra Martin,
Telefon: +49 611 75 4133
Das vierte Seminarhaus des Yoga Vidya e.V. wird vom 2. bis 4. August mit einer
Die asiatische Lehre findet auch in Europa immer mehr AnhängerDie asiatische Lehre findet auch in Europa immer mehr Anhänger
Karlsruhe, 19. April 2013 – Für die einen ist es schlicht und einfach Aberglaube, für die anderen der Schlüssel zu mehr Lebensqualität und
Wohlbefinden: Feng Shui. Ziel dieser fernöstlichen Lehre ist eine Harmonisierung des Menschen mit seiner Umgebung, die durch eine besondere Gestaltung der Wohn- und Lebensräume erreicht werden soll.
Feng Shui sieht das uns Umgebende als eine unsichtbare Lebensenergie an, das Chi. Es bewegt sich nicht gradlinig, sondern zirkuliert “tanzend” wie der Wind (Feng) und wellenförmig wie das Wasser (Shui) durch den Raum. Erst wenn alle Bereiche eines Hauses oder einer Wohnung optimal mit Chi versorgt sind, geht es den Bewohnern gut. Deshalb darf der freie Fluss des Chi nicht behindert werden.
Bauspar-Experte Robin Scheible von der Deutschen Bausparkasse Badenia hat einiges Wissenswerte über Feng Shui zusammengestellt.
Uralt und doch sehr modern
Etwa seit 3000 v. Chr. in China – und dort nur am kaiserlichen Hof – angewendet, wurde Feng Shui von Mao nach der kommunistischen Revolution Anfang des letzten Jahrhunderts sogar verboten. Heutzutage ist Hongkong das Zentrum des modernen Feng Shui. Hier werden viele Bauten nach Feng Shui-Regeln errichtet. Bekanntestes Beispiel: “The Repulse Bay”, ein 37-stöckiges Gebäude mit einem riesigen “Loch” im Baukörper.
In westlichen Ländern wurde Feng Shui zunächst vorwiegend bei der Einrichtung und Gestaltung von Wohnräumen angewendet. Doch inzwischen verbreitet sich auch zunehmend die in Fernost übliche Praxis, Feng Shui bereits bei der Planung von Bauobjekten und Gärten zu berücksichtigen.
Denn: Schon bevor das Haus gebaut wird, soll mit Hilfe von Feng Shui ermittelt werden können, welche Wirkung es auf seine späteren Bewohner haben wird. Deshalb wählen manche Bauherren bereits das Grundstück nach Feng Shui-Grundsätzen aus.
Bauspar-Experte Robin Scheible: “Weithin verbreitet ist die Meinung, dass ein Gebäude, das nach der asiatischen Lehre geplant wurde, auch asiatisch anmuten müsste. Der Baustil ist jedoch völlig ohne Belang. Ein typisches Landhaus kann mit den Methoden des Feng Shui genauso geplant werden wie ein Reihenhaus in der Stadt oder ein exklusives Anwesen. Gutes Feng Shui sieht man nicht, man soll es spüren.”
Dem Bekannten ähnlich – und doch ganz anders Der Ablauf einer Bauplanung nach Feng Shui unterscheidet sich zunächst gar nicht wesentlich von einer klassischen Vorgehensweise. Grundlage sind auch hier die Wünsche und Vorstellungen des Bauherren. Besonderes Augenmerk wird jedoch auf die Himmelsrichtungen gelegt. Außerdem werden berücksichtigt:
die landschaftlichen Gegebenheiten, die Grundstücksform, die Nachbarbebauung und persönliche Daten wie das Geburtsdatum der Bauherren.
Aus diesen und vielen weiteren Faktoren fertigt der Berater eine exakte Standortanalyse.
Darauf aufbauend wird dann der bestmögliche Grundriss des Hauses erarbeitet. Die Lage des Gebäudes, die Positionen von Eingang, Terrasse, Balkon, Fenstern, Zimmern und Nebengebäuden werden so in Zusammenarbeit mit dem Bauherren geplant. Basis für die Planungen ist der Grundriss von Wohnung oder Garten, der auf ein neunteiliges Quadrat, das sogenannte Baku, übertragen wird. Jeder Sektor dieses Quadrats steht für einen bestimmten Lebensbereich wie zum Beispiel Karriere, Partnerschaft, Familie oder Finanzen.
Seriöser Berater oder Scharlatan?
Feng Shui-Berater gibt es unzählige in Deutschland. Der Markt ist unübersichtlich und intransparent. Insbesondere Laien fällt es schwer, seriöse Anbieter von schwarzen Schafen zu unterscheiden.
Die Website des Deutschen Berufsverbands für Feng Shui und Geomantie e.V., www.fengshui-verband.eu, hält zahlreiche Informationen zum Thema bereit.
Sie beinhaltet eine umfangreiche Datenbank mit Experten in allen Regionen.
Auch die Literatur über Feng Shui füllt ganze Bibliotheken. Weltweites Ansehen genießt zum Beispiel die Autorin Lillian Too aus Malaysia. Sie hat zahlreiche Bücher zum Thema veröffentlicht, die auch auf Deutsch erhältlich sind. Günther Sator ist wohl der bekannteste deutschsprachige Feng Shui-Experte. Er stimmt sein bei vielen Auslandsaufenthalten erworbenes Wissen auf die Gegebenheiten und Bedürfnisse unseres Kulturkreises ab.
Ganz wichtig: Die Finanzierung
Robin Scheible: “Ganz egal, ob der Bauherr sein Haus konventionell plant oder nach modernen Feng Shui-Regeln – es ist sehr wichtig, dass die Finanzierung auf sicheren Beinen steht und für seine Bedürfnisse maßgeschneidert ist. Das garantiert eine Bausparfinanzierung wie zum Beispiel mit Via Badenia 500. Übrigens: Genau wie Feng Shui hatte auch das Bausparen seinen Ursprung in China – wenn es auch erst ca. 200 v. Chr.,erfunden’ wurde und damit viel jünger ist.”
Weitere Informationen unter www.badenia.de.
Bauspar-Experte Robin Scheible leitet als Vertriebsmanager bei der Deutschen Bausparkasse Badenia die Betreuung der Konzernvertriebe der Generali Deutschland und weiterer Vertriebspartner. Der Diplom-Betriebswirt ist 35 Jahre alt, verheiratet und gerade in sein neu gebautes Haus eingezogen.
Die Deutsche Bausparkasse Badenia AG ist der Spezialist für Wohnvorsorge innerhalb der Generali Deutschland Gruppe. Die Badenia bietet marktgerechte Bausparprodukte, Vor- und Zwischenfinanzierungen, Immobiliendarlehen sowie Produkte für die Eigenheimrente und ermöglicht ihren Kunden so die Baufinanzierung aus einer Hand. Die Badenia ist bundesweit tätig und betreut rund 1,2 Millionen Kunden. Bedeutendster Vertriebspartner ist die Unternehmensgruppe Deutsche Vermögensberatung AG (DVAG).ögensberatung AG (DVAG).
Pressekontakt:
Deutsche Bausparkasse Badenia AG
Petra Fleisch / Daniela Zilly
Badeniaplatz 1
76114 Karlsruhe
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Nach 30 Jahren Conterganrente aberkannt!
Pressemitteilung vom 19. April 2013
30 Jahre lang galt Olaf T. als contergangeschädigt. 30 Jahre lang erhielt er eine Rente von der Conterganstiftung. Plötzlich soll alles anders sein. Die Conterganstiftung hat Olaf T. seine Conterganrente aberkannt. Dabei hat Olaf T. bei der Conterganstiftung nur einen Antrag auf Verschlimmerung seiner Conterganbehinderung (Revisionsantrag) gestellt. Wie viele andere Conterganopfer auch wollte er damit eine Erhöhung seiner bislang kärglichen Rente erreichen. ‘Nun verliere ich alles!’ sagt Olaf T. Interessant daran ist, dass Olaf T. in den letzten Jahren bereits mehrfach Revisionsanträge bei der Stiftung gestellt hat. Seine Conterganschädigung wurde aber dabei bisher von der Stiftung nicht in Zweifel gezogen. Denn vor 30 Jahren galt Olaf T. bei den medizinischen Gutachtern der Stiftung schon als Zweifelsfall. Aber die Stiftung hat damals Olaf T. als Conterganfall anerkannt. ‘Herr Olaf T. durfte auf seine Rentenzahlung auch für die Zukunft vertrauen, da auch zum jetzigen Zeitpunkt keine neuen Tatsachen vorliegen, die eine Entziehung der Rente für die Zukunft rechtfertigen würden.’ sagt Karin Buder-Heckert, Anwältin des VdK Hessen-Thüringen. Olaf T. muss nun vor Gericht um seine Rente kämpfen. ‘Wir haben schon seit längerer Zeit den Eindruck, dass die Conterganstiftung unter den Contergangeschädigten Angst und Unsicherheit verbreiten möchte. Scheinbar will der Bund noch vor der Bundestagswahl bei der geplanten, deutlichen Erhöhung der Conterganrenten sparen, indem man die Anzahl der anerkannten Conterganopfer verringert.’ sagt Andreas Meyer, 1. Vorsitzender des BCG. Zurzeit plant die Bundesregierung eine Anhebung der Leistungen der Conterganstiftung für die Contergangeschädigten.
Hören Sie sich zu dem obigen Fall des Herrn Olaf T. auch die folgende Radiosendung im Dom-Radio mit dem Titel ‘Der Conterganskandal – nächster Akt! Opfer wollen sich mit der kommenden Änderung des Conterganstiftungsgesetzes nicht zufrieden geben’ vom 17.4.2013 an. Der Link zu dem Beitrag lautet:
https://www.domradio.de/radio/sendungen/thema
Karin Buder-Heckert
Rechtsanwältin
Sozialverband VdK Hessen-Thüringen
Bezirksgeschäftsstelle Marburg
Leopold-Lucas-Straße 73
35037 Marburg
Telefon: 06421/23469
Telefax: 06421/14117
Mail: [email protected]
Internet: www.vdk.de/hessen-thüringen
VdK Internet TV: www.vdktv.de
BCG – Bund Contergangeschädigter
und Grünenthalopfer e.V.
c/o Herr Andreas Meyer (1. Vorsitzender)
Dohmengasse 7 , 50829 Köln
Email: [email protected]
Webseite: www.gruenenthal-opfer.de
Telefon : 0221 / 9505101
Fax: 0221 / 9505102
Mobil: 0172 / 2905974
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