Berlin (pressrelations) -
Heizung und Klima in den OP
WebVideomagazin im September: Ressourceneffizienz im Krankenhaus
(Berlin, 26.09.2011) Wärme, Kälte, Wasser – drei zentrale Ressourcen beim Betrieb eines Krankenhauses. Das VDI Zentrum Ressourceneffizienz (VDI ZRE) zeigt im neuen Filmbeitrag “Heizung und Klima in den OP” seines WebVideomagazins, wie Ressourceneffizienz in Krankenhäusern funktioniert. Das Beispiel der beiden Berliner Krankenhäuser “Krankenhaus Bethel Berlin” und “Evangelisches Krankenhaus Hubertus” macht deutlich, wie intelligentes Ressourcenmanagement die knappen Budgets der Kliniken entlastet und mehr Spielraum für die Krankenversorgung freimacht.
Im Krankenhaus Bethel Berlin ermöglichen der Einsatz eines Blockheizkraftwerkes und der Austausch von alten gegen moderne drehzahlgeregelte Pumpen im Heizungssystem eine enorme Ersparnis. Im Evangelischen Krankenhaus Hubertus wird der Wirkungsgrad der Kältemaschine in den Übergangsjahreszeiten um rund ein Drittel erhöht. Darüber hinaus dient ein unterirdischer Regenwassertank als Reservoir für die Parkbewässerung und im Notfall für die Feuerwehr zur ersten Brandbekämpfung. Beide Berliner Krankenhäuser können so ihre Kosten für Energie und Wasser um einige hunderttausend Euro senken und das gesparte Geld dort einsetzen, wo es am dringendsten benötigt wird – in der Pflege.
Mit seinem WebVideomagazin fördert das VDI ZRE ressourceneffiziente Produktion und umweltbewusstes Handeln in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Die Filmreihe umfasst Best Practice Beispiele aus Branchen wie Oberflächentechnik, Lebensmittelverarbeitung oder Stoffstrommanagement und – jetzt neu – mit Themen aus dem Umfeld Bau und Gebäudemanagement. Alle Beiträge der Reihe stehen im Internet unter www.Ressource-Deutschland.tvzur Verfügung. Der nächste Film im WebVideomagazin des VDI ZRE erscheint Mitte Oktober.
Hinweis an die Redaktion:
Sie finden diese Pressemitteilung auch im Internet unter: www.vdi-zre.de
Ihr Presse-Ansprechpartnerin: Dr. Nicole Freiberger
Telefon: +49 (0) 30 27 59 506-14 Telefax: +49 (0) 30 27 59 506-30
E-Mail: [email protected]
Filmpartner waren bei diesem Filmprojekt die zwei Berliner Krankenhäuser:
Evangelisches Krankenhaus Hubertus, Akademisches Lehrkrankenhaus der Charité–Universitätsmedizin Berlin, Einrichtung der Diakonie
Krankenhaus Bethel Berlin, Akutkrankenhaus in Lichterfelde, alleiniger Gesellschafter: Diakoniewerk Bethel
Über das VDI Zentrum Ressourceneffizienz
Das VDI Zentrum Ressourceneffizienz mit Sitz in Berlin ist eine Tochter der VDI GmbH und wurde im Juni 2009 mit Mitteln der Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums gegründet. Kernaufgabe des ZRE ist, den integrierten Einsatz von Umwelt-, Ressourcen- und Klimaschutztechnologien allgemein verständlich und umfassend darzustellen und zu fördern.
Der Auftrag des VDI ZRE ist, einen wirksamen Beitrag zur Entwicklung und Umsetzung von Konzepten zu Ressourceneffizienz in praktischen Anwendungsfeldern zu leisten. Dies ist verbunden mit der Zielsetzung, den Verbrauch an natürlichen Ressourcen zu verringern, eine höhere Wertschöpfung mit mehr Arbeitsplätzen und höherer Qualifikation der Beschäftigten zu erreichen und die internationale Wettbewerbsposition der deutschen Wirtschaft zu stärken.
Phoenix streicht Gebärdensprache – Rückschritt statt Ausweitung
Berlin (pressrelations) –
Phoenix streicht Gebärdensprache – Rückschritt statt Ausweitung
Für die Nachrichtensendungen »Tagesschau« und »heute journal« wird es ab dem 8. Juli 2013 keinen Gebärdensprachdolmetscher mehr für gehörlose Menschen geben. Stattdessen wird der TV-Sender Phoenix laut Pressemitteilung vom 28. Juni 2013 auf einfache Untertitelung setzen. Julia Probst, Bundestagskandidatin der Piratenpartei Deutschland und selbst von Geburt an gehörlos, hält diese Entscheidung für einen fatalen Schritt, was die Einbindung gehörloser Menschen in die Informationsgesellschaft betrifft:
»Mit dieser Entscheidung gibt Phoenix ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal im deutschen Fernsehen auf. Denn bisher war Phoenix der einzige Fernsehsender, der für gehörlose Menschen Informationen zum alltäglichen Geschehen in ihrer Muttersprache – der Gebärdensprache – angeboten hat. Mit der Streichung der Gebärdensprachdolmetscher stiehlt sich der Sender aus seiner Verantwortung, denn das öffentlich-rechtliche Fernsehen ist dazu verpflichtet, seinem Bildungsauftrag nachzukommen. Egal ob finanzieller oder anderer Art: Ich möchte die wahren Gründe für diese Entscheidung wissen. Grundsätzlich darf genau an dieser Stelle, an der es um die Möglichkeit aller Bürger geht, sich zu informieren und zu bilden, auf keinen Fall gespart werden. Für mich bleibt es unverständlich, warum Phoenix nicht einfach beides anbietet: Untertitel und Gebärdensprache. Und das insbesondere vor dem Hintergrund, dass Gehörlose, Schwerhörige und Blinde seit dem 1. Januar 2013 einen verpflichtenden Rundfunkbeitrag von 6 Euro monatlich zahlen und damit auch ein Anrecht auf ein auf sie zugeschnittenes Programm haben. So können Gehörlose mit der Muttersprache Gebärdensprache und Schwerhörige, die auf Untertitel angewiesen sind, zusammen die Nachrichten anschauen. Das deutsche Fernsehen hat hier die Chance, auf einfachem Weg einen großen Beitrag dazu zu leisten, dass die Gesellschaft sich der Bedürfnisse gehörloser und schwerhöriger Menschen bewusster wird.«
Ähnliche Schwierigkeiten sieht Ulrike Pohl, Listenkandidatin der PIRATEN in Berlin und Inklusionsbeauftragte der Partei, beim kaum vorhandenen Zugang blinder und sehbehinderter Personen zu Lektüre, beispielsweise Tageszeitungen oder Bücher:
»Der barrierefreie Zugang für Blinde und Menschen mit Sehbehinderungen in Industrieländern liegt bei lediglich 7 Prozent aller Veröffentlichungen. In Schwellenländern und den ärmsten Ländern hat der Markt ihnen bislang nur ein Prozent der Veröffentlichungen angeboten. Informationen können nur funktionieren, wenn sie alle erreichen. Informationelle Barrierefreiheit ist der Schlüssel zu Bildung und Teilhabe. Wir fordern deshalb nicht nur die Medienunternehmen, sondern auch die Politik auf, informationelle Barrierefreiheit endlich in unserer Gesellschaft zu verankern: durch Barrierefreiheit auch im privaten Sektor, durch die Schaffung einer Infrastruktur für Gebärdensprache im Alltag und die zügige Ratifizierung des in der letzten Woche verabschiedeten Abkommens der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO), das für blinde und sehbehinderte Menschen den Zugang zu urheberrechtlich geschützten Werken verbessert.«
Quellen:
[1] https://presse.phoenix.de/news/pressemitteilungen/2013/06/20130628_PM_Untertitelungen/20130628_PM_Untertitelungen.phtml
[2] https://meinaugenschmaus.blogspot.de/2013/07/phoenix-zeigt-ab-dem-8-juli-keine.html
[3] https://www.heise.de/newsticker/meldung/Urheberrecht-Globale-Ausnahmen-fuer-Blinde-1897879.html
Piratenpartei Deutschland
Pflugstraße 9a
10115 Berlin
Deutschland
Telefon: +49 30 27572040
Telefax: +49 30 609897-517
Mail: [email protected]
URL: https://www.piratenpartei.de

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30 Jahre DFJP: Verleihung des Deutsch-Französischen Journalistenpreises 2013 am morgigen Donnerstag, 4. Juli
Saarbrücken (pressrelations) –
30 Jahre DFJP: Verleihung des Deutsch-Französischen Journalistenpreises 2013 am morgigen Donnerstag, 4. Juli
Am morgigen Donnerstag, 4. Juli, wird um 18.00 Uhr im französischen Außenministerium in Paris der Deutsch-Französische Journalistenpreis 2013 (DFJP) verliehen, der in diesem Jahr 30 Jahre alt wird. Dazu empfängt Staatsminister Thierry Repentin knapp 300 geladene Gäste in den historischen Räumlichkeiten am Quai d’Orsay.
Neben ihm sprechen zu dem deutsch-französischen Publikum aus Medien, Institutionen, Wirtschaft und Politik die Bevollmächtigte der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrages über die deutsch-französische Zusammenarbeit, Ministerpräsidentin Annegret Kamp-Karrenbauer, der deutsche Staatsminister Michael Link (Auswärtiges Amt) sowie der Vorsitzende des Deutsch-Französischen Journalistenpreises und Intendant des Saarländischen Rundfunks, Prof. Thomas Kleist.
Durch die Veranstaltung führt ARD-Korrespondentin Anne Christine Heckmann; sie diskutiert anlässlich des Doppel-Jubiläums (30 Jahre Deutsch-Französischer Journalistenpreis und 50 Jahre Elysée-Vertrag) mit dem in beiden Ländern arbeitenden Regisseur Volker Schlöndorff, dem Berlin-Korrespondenten des französischen Auslandsradios RFI Pascal Thibaut sowie der Studentin Natalie Welfens als Vertreterin der jungen Zivilgesellschaft über den Zustand der deutsch-französischen Beziehungen im europäischen Kontext.
Die Preise im Gesamtwert von 28.000 Euro werden an Delphine Prunault, Delphine Simon, die französische Tageszeitung “La Croix”, Tawan Arun und Joris Rühl sowie Isabelle Foucrier überreicht.
Im Anschluss empfängt die Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland in Frankreich, Dr. Susanne Wasum-Rainer, die Gäste der Preisverleihung in ihrer Residenz, dem Palais Beauharnais.
Mit dem Deutsch-Französischen Journalistenpreis werden Autoren oder Redaktionen ausgezeichnet, die durch ihre Beiträge zu einem besseren Verständnis zwischen Deutschland und Frankreich beitragen. Der Saarländische Rundfunk vergibt die Auszeichnung, die zu den wichtigsten und höchstdotierten Medienpreisen Europas zählt, gemeinsam mit seinen Partnern ARTE, dem Deutsch-Französischen Jugendwerk, Deutschlandradio, France Télévisions, Radio France, Le Républicain Lorrain, der Robert Bosch Stiftung, der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrink und dem ZDF.
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.dfjp.eu.
Saarländischer Rundfunk (SR)
Funkhaus Hallberg
66100 Saarbrücken
Telefon: (0681) 602 – 0
URL: https://sr-online.de

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