Luxembourg (pressrelations) -
RTL beendet Produktion von “Babyboom – Willkommen im Leben” endgültig
Sender reagiert damit auf anhaltendes Entscheidungsvakuum
Nachdem die Sitzung des Berliner Senats am Dienstag, den 5. März keine weitere Klarheit über die Fortsetzung der Produktion “Babyboom- Willkommen im Leben” gebracht hat, ist ein weiteres Abwarten etwa bis zu einer Aufsichtsratssitzung des Klinikums Vivantes, mit offenem Ausgang, nicht mehr vertretbar. Der Produktionsplan kann schon jetzt nicht mehr eingehalten werden, da Geburten, die die Produktion begleiten wollte, bereits stattgefunden haben. Hinzu kommen die täglich hohen Kosten durch eine stillstehende Produktion. RTL hatte unmittelbar nach der Senatssitzung am Dienstag angekündigt, zu prüfen, inwieweit ein weiteres Abwarten mit immer noch ungewissem Ausgang möglich ist, da der wirtschaftliche Schaden schon jetzt beträchtlich ist. Heute hat RTL mit großem Bedauern den Abbruch der Produktion erklärt.
RTL-Sprecher Christian Körner: “Wir bedauern sehr, dass es dem Land Berlin nicht möglich war, eine Entscheidung in dem Zeitrahmen herbeizuführen, den wir für eine Fortsetzung der Produktion gebraucht hätten. Wir haben die Verantwortlichen darauf hingewiesen, dass sich Geburten bekanntlich nicht beliebig verschieben lassen. Auch über die erheblichen Kosten des Produktionsabbruchs ist der Senat informiert. Wir bedauern zudem, dass der Gesundheitssenator Mario Czaja die Einladung des Produzenten zum persönlichen Gespräch, welches offene Fragen zum Projekt direkt am Ort des Geschehens hätte klären können, schlicht unbeantwortet ließ. Der einfache und eher gängige Grundsatz, dass man zunächst alle Seiten hören sollte, hätte eine international erfolgreiche und preisgekrönte, Dokumentation über eines der schönsten Themen der Welt ermöglicht und unnötigen Ärger verhindert.”
Dokumentationen über Geburten sind im deutschen Fernsehen von öffentlich-rechtlichen ebenso wie privaten Sendern in Deutschland vielfach gezeigt worden (z.B. 2000: “Geburtsstation”, Arte; 2001: “Mein Baby”, RTL; 2006: “Babystation”, ZDF; 2012: “Babys! Kleines Wunder – großes Glück”, RTL 2). Mit der Produktion “Babyboom-Willkommen im Leben” sollte in diesem Genre auch im deutschen TV-Markt ein neuer Standard gesetzt werden. Denn die zusätzlichen und zum Teil vollautomatischen Kameras stellen sicher, dass gerade intime Momente möglichst objektiv dargestellt werden.
RTL-Sprecher Christian Körner: “Als verlässlicher Produktionsstandort hat sich Berlin im Umgang mit dieser nun gescheiterten TV-Produktion ganz sicher nicht empfohlen.”
“One Born Every Minute” wurde mit dem BAFTA (Preis der Britischen Akademie der Film- und Fernsehkunst) ausgezeichnet und ist ein Riesenerfolg u.a. in Frankreich, Spanien, Amerika und seinem Heimatmarkt England, wo es seit 2010 läuft. Dort geht das Format bereits in die vierte Staffel, nachdem die dritte Staffel mit mehr als fünf Millionen Zuschauern die bisher erfolgreichste war.
In Deutschland sollte das Format im Frühsommer diesen Jahres bei RTL ausgestrahlt werden. Die Produktion startete am 15. Februar 2013. Dazu hatte der Formatinhaber und internationale Produzent Shine Germany eine umfassende Vereinbarung zur Produktion des Formats mit dem Vivantes Klinikum getroffen. Sämtliche Fragen zur Produktion selbst sowie alle juristischen und durchaus sensiblen Aspekte etwa zu Datenschutz, Arbeitnehmerschutz, Persönlichkeitsrechten etc. wurden weit im Vorfeld mit dem Klinikum geklärt. Die Produktion sah einen abgetrennten Bereich der Geburtsstation vor, in dem ausschließlich nach Einverständnis aller Protagonisten gefilmt wird. Jede Mutter hätte vor und auch nach Dreh der Geburt ihres Kindes die Möglichkeit gehabt, von der Ausstrahlung zurückzutreten.
Der Berliner Senat hatte am 27. Februar die Dreharbeiten der Dokumentation gestoppt. Gesundheitssenator Mario Czaja (CDU) wies die Geschäftsführung des Krankenhaus-Konzerns Vivantes an, die Filmarbeiten über die Arbeit in der Geburtsstation bis zur nächsten Aufsichtsratssitzung am 20. März einzustellen.
Rückfragen: RTL- Kommunikation, Anke Eickmeyer, [email protected], 0221-45674244

CeBIT 2013: Microsoft lebt Shareconomy mit mehr als zwei Millionen Kontakten in Social Networks
Unterschleißheim (pressrelations) –
CeBIT 2013: Microsoft lebt Shareconomy mit mehr als zwei Millionen Kontakten in Social Networks
Hannover/Unterschleißheim, 08. März 2013. Microsoft hat die CeBIT 2013 erfolgreich genutzt, seinen Messeauftritt mit 150.000 Besuchern in Hannover auf mehr als zwei Millionen Nutzer in Social Networks zu erweitern. Der Messeauftritt war damit auch für Interessierte erlebbar, die es nicht auf das Meesegelände in Hannover geschafft haben. Über Social Kanäle – Facebook, Twitter, Live Chats zu insgesamt mehr als 130 Vorträgen auf der Center Stage, Blogs etc. – wurde die CeBIT 2013 auch zu einem virtuellen Event.
Dr. Christian P. Illek, Vorsitzender der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland, zieht anderthalb Tage vor Messe-Ende ein erstes Fazit: “Wir sind zufrieden mit der Messe: Sie war auch in diesem Jahr für uns die Plattform für den Austausch innerhalb der IT-Branche, dem Dialog mit Industrie- und Politikvertretern, Partnern und allen voran unseren Anwendern und neuen Kunden. Es ist uns gelungen, Begeisterung für unsere neuen Produkte wie das Surface Pro, das neue Office und unsere Windows Phones zu wecken. Noch wichtiger: Mit dem größten Umbau unserer Unternehmensgeschichte zum Services- und Devices-Unternehmen akzeptiert uns der Markt als idealen Partner der ‚Shareconomy‘, der die Kunden in Deutschland befähigt, ihre geschäftlichen Möglichkeiten durch die Cloud und durch unsere breite Palette an innovativen Produkten und Services voll auszuschöpfen. Das konnten wir den bisher 150.000 Besuchern hier auf dem Stand glaubhaft aufzeigen.”
Microsoft Deutschland GmbH
Die Microsoft Deutschland GmbH ist die 1983 gegründete Tochtergesellschaft der Microsoft Corporation/Redmond, U.S.A., des weltweit führenden Herstellers von Standardsoftware, Services und Lösungen mit 73,72 Mrd. US-Dollar Umsatz (Geschäftsjahr 2012; 30. Juni 2012). Der operative Gewinn im Fiskaljahr 2012 betrug 21,76 Mrd. US-Dollar. Neben der Firmenzentrale in Unterschleißheim bei München ist die Microsoft Deutschland GmbH bundesweit mit sechs Regionalbüros vertreten und beschäftigt rund 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Verbund mit rund 38.000 Partnerunternehmen betreut sie Firmen aller Branchen und Größen. Das Advanced Technology Labs Europe (ATLE) in Aachen hat Forschungsschwerpunkte in IT-Sicherheit, Datenschutz, Mobilität, mobile Anwendungen und Web-Services.
Eine Bild zu der Pressemeldung finden Sie unter https://www.microsoft.com/germany/newsroom/bild.mspx?id=4945
Hintergrundinformationen, Pressemeldungen, Bilder und Videos von der CeBIT 2013 finden Sie in unserem aktuellen Top Thema unter https://www.microsoft.com/germany/newsroom/pressemappe.mspx?id=108
Ansprechpartner Microsoft
Barbara Steiger
Communications Manager Entwicklungssoftware und Innovation
Ansprechpartner PR-Agentur FAKTOR 3 AG
Dirk Friedrichs
Kattunbleiche 35
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Tel.: 0 40 – 67 94 46-190
Fax: 0 40 – 67 94 46-11
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Preis für BR-Sendung Silberner Columbus für ‘freizeit’
München (pressrelations) –
Preis für BR-Sendung Silberner Columbus für “freizeit”
Der Verband der Deutschen Reisejournalisten (VdRJ) hat die Sendung “freizeit” des Bayerischen Fernsehens erneut ausgezeichnet. Mit der Folge “SchmidtMax entdeckt Italiens geheime Inseln” konnten Herbert Stiglmaier (Drehbuch und Redaktion) und André Goerschel (Regie) zum dritten Mal nach 2007 (Bronze) und 2009 (Silber) den “Columbus” nach Bayern holen. Der Preis wird am Freitag, 8. März, auf der ITB, der größten Reisemesse der Welt, in Berlin verliehen.
Glasklares Wasser, Pinien-bewachsene Buchten, die größte Festung im Mittelmeer – das sind die fünf Tremitischen Inseln im Adriatischen Meer. Eineinhalb Flugstunden oder eine Tagesreise von Bayern entfernt, kann man das Italien der 60er-Jahre entdecken: kleines Dorfleben auf den zwei bewohnten Inseln San Domino und San Nicola und große Stille – praktisch ohne Autos. Und: Man spricht nicht Deutsch!
Bei den Vorbereitungen für den “freizeit” – Film “SchmidtMax auf den Spuren der Staufer in Apulien” entdeckte Herbert Stiglmaier die Inseln im Jahr 2008 im wahrsten Sinne des Wortes “schemenhaft am Horizont”. Die Recherche danach gestaltete sich schwierig: Einige karge Einträge in den Reiseführern und nur wenige brauchbare Adressen im Internet. Zudem war niemand aufzutreiben, der je auf den “Tremitischen Inseln” gewesen war. Weder das Italienische Fremdenverkehrsamt noch die italienische Handelskammer konnten helfen.
Schwierige Voraussetzungen also für die “freizeit”, an der Zuschauer die gut erzählten Geschichten genauso lieben, wie den gewitzten Moderator SchmidtMax. “Als ich gemerkt habe, dass wir uns auf keinerlei touristische Logistik verlassen können, habe ich aus der Not der Organisation eine Tugend der Dreharbeiten gemacht”, erzählt Redakteur Herbert Stiglmaier. Und so wurde Kameramann Bernd Gierstner, der nach vielen Jahren im ARD-Studio Rom der Sprache mächtig ist und Tonmann Dirk Pietsch als gebürtiger Halb-Italiener im Zweit-Job zu Komparsen umfunktioniert, damit die Geschichte weitergehen konnte. “Der Traum der meisten Reisenden ist es ja, ein unbekanntes Ziel zu entdecken, am besten ohne all die anderen Touristen. Nur – wenn man sich dann von einem Tipp zum nächsten durchhangeln muss, kann es anstrengend werden”, sagt Stiglmaier.
Dieser Spagat zwischen Entdecker-Tour und entspanntem Reisen gelang dem SchmidtMax mit seinem grausigen Italienisch bestens – zur Freude der Columbus-Kommission, die ihre Entscheidung so begründete:
“‘SchmidtMax entdeckt Italiens geheime Inseln’ zeigt den Münchner ‘freizeit’-Moderator wieder mal in Bestform. Ein kluges Drehbuch, vor Ort ein Kameramann, der nicht nur passabel Italienisch spricht, sondern auch ein Auge für besondere Bilder hat, die er kongenial umgesetzt hat. Dazu ein Moderator, der ganz offensichtlich viel Spaß an der Entdeckung eines wirklich touristischen Geheim-Tipps (und das in Italien!) hat und wichtige Reiseinformationen quasi en passant aus seinem 70-er-Jahre Ärmel schüttelt. Das ist ein zeitgemäßer Reisefilm aus einem Guss, und man fragt sich, warum andere Dritte Programme das Erfolgsrezept, die Welt im eigenen Italien zu entdecken, nicht schon lange kopiert haben” Columbus-Kommission
Das Geheimnis dieses Erfolgs sieht Herbert Stiglmaier in der perfekten Zusammenarbeit zwischen Redaktion und Moderator: “Mein Kollege Frank Meißner, der SchmidtMax und ich können über genau die gleichen Sachen lachen. Deshalb macht es einfach Spaß, dem Max ein Drehbuch auf den Leib zu schreiben, das er mit seinen Ideen noch einmal veredelt. Andersherum ist die “freizeit” die perfekte Bühne für einen Stritzi wie ihn.”
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