Mainz (pressrelations) -
“Prominent – aber pleite!”: ZDF-Dokumentation über Stars in der Schuldenfalle
Wenn Prominente pleite gehen, verlieren sie mehr als ihr Geld. Das finanzielle Scheitern bedeutet nicht selten das Aus für die Karriere. Die Dokumentation “Prominent – aber pleite!” von Anne Kauth und Bernd Reufels, die das ZDF am Dienstag, 4. Oktober 2011, 22.15 Uhr, in seiner Reihe “37°” zeigt, porträtiert drei ehemalige Stars, die in die Schuldenfalle gerieten.
Franz Trojan war Gründungsmitglied der “Spider Murphy Gang” und mehrfacher Millionär. Aber nach der Trennung von der Band ging es bergab. Durch einen verschwenderischen Lebenswandel ist das Vermögen schnell aufgebraucht. Trojan landet im Obdachlosenheim, seine Konten verwaltet ein Betreuer. Heute lebt der Musiker in einem Wohnwagen, von 60 Euro in der Woche. Doch Trojan gibt nicht auf – er will zurück auf die Bühne.
Bambi-Preisträgerin Tanja Schumann war in den 90ern ein erfolgreicher Comedy-Star bei “RTL Samstag Nacht”. Als sie sich mit Ost-Immobilien verspekuliert und neue TV-Angebote ausbleiben, muss sie ihr Luxusleben aufgeben und Privat-Insolvenz anmelden.
Die Schauspielerin Bettina Kenter stand mit den großen Stars des deutschen Films auf der Bühne, verdiente Tagesgagen von bis 1000 Mark. Doch nach der Geburt ihrer Tochter muss die alleinerziehende Mutter beruflich zurückstecken, dann wird sie schwer krank. Als das Ersparte aufgebraucht ist, beantragt sie Hartz IV und geht sogar zur Armentafel. Ihre Erfahrungen mit der Armut verarbeitet Kenter in einem Theaterstück, für das sie sogar den Stuttgarter Autorenpreis erhält. Doch die 4000 Euro Preisgeld gehen gleich für alte Schulden drauf.
Fotos sind erhältlich über den ZDF-Bilderdienst, Telefon: 06131 – 70-16100, und über https://bilderdienst.zdf.de/presse/prominentaberpleite
ZDF Pressestelle
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‘WorldSkills’: Die WM der Berufe im MDR
Leipzig (pressrelations) –
“WorldSkills”: Die WM der Berufe im MDR
Um Champion zu werden, treten bei den “WorldSkills” in Leipzig vom 2. bis 7. Juli die weltweit besten Fachkräfte (im Alter von bis zu 22 Jahren) im Leistungsvergleich gegeneinander an. Der MDR befasst sich in verschiedenen Sendungen und Formaten mit der Weltmeisterschaft der Berufe.
Dabei übernehmen zehn MDR-Volontäre gemeinsam mit den Azubis “Mediengestalter Bild und Ton” des Senders einen wichtigen Teil der Berichterstattung für den Hörfunk (MDR JUMP, MDR INFO) und das MDR FERNSEHEN (“Dabei ab zwei”). So begleiten sie z. B. Thüringer Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Woche lang mit der Kamera. Im Rahmen des trimedialen Projekts werden außerdem neue Formen der Online-Berichterstattung mit Smartphones (“Mobile Reporting”) sowie mit der Blogging-Software Tumblr getestet. Dafür sind vor, während und im direkten Anschluss an die Wettkampftage Webreporter auf dem Leipziger Messegelände unterwegs. Die Ergebnisse dieser Arbeit, alle wichtigen Neuigkeiten und Bilder zu den “WorldSkills” sowie einen Livestream der Eröffnungs- und Abschlusszeremonie gibt es auf www.mdr.de.
Hier findet mit “WorldSkills 2013 – das Expertengespräch” auch ein weiteres spannendes Internet-Projekt statt. Während der Veranstaltung werden täglich Fragen u. a. zum Wirtschafts- und Bildungsstandort Mitteldeutschland, zur Zukunft des Handwerks oder zur Jugendarbeitslosigkeit in der EU mit Fachleuten und Politikern besprochen. Mit dabei sind Hubert Romer, Geschäftsführer der WorldSkills Leipzig GmbH; Sven Morlok, Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr; Stefan Praschl vom Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft in Österreich; Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser, Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung in Berlin; Brunhilde Kurth, Sächsische Staatsministerin für Kultus und Kay Senius, Vorsitzender der Geschäftsführung bei der Bundesagentur für Arbeit (Sachsen-Anhalt, Thüringen).
Im MDR FERNSEHEN bieten das Wissensmagazin “LexiTV” (2. Juli, 15 Uhr) sowie das Kulturmagazin “artour” (4. Juli, 22.05 Uhr) Beiträge rund um die “WorldSkills”. Und Seraphina Kalze berichtet in “Vor Ort um vier” am 6. Juli, 15 Uhr live vom Geschehen in Leipzig.
Natürlich nehmen sich auch die Landesmagazine “MDR Sachsenspiegel”, und “MDR Thüringen Journal” (jeweils 19 Uhr) im Vorfeld wie auch während der Veranstaltung des Themas an.
MDR FIGARO widmet den Wettkämpfen am 2. Juli unter der Fragestellung “Hat Handwerk noch einen goldenen Boden” einen Thementag. Somit laufen über den Tag verteilt – z. B. in den Journalen am Mittag und am Nachmittag – entsprechende Beiträge. Am 4. Juli, 22 Uhr folgt dann ein Diskurs. Mit “Die letzten Meister ihrer Zunft” werden aussterbende Berufe thematisiert.
Und auch die Landeswellen MDR 1 RADIO SACHSEN und MDR THÜRINGEN – Das Radio beschäftigen sich mit Themen rund um das Handwerk. So hinterfragen die sächsischen Radiomacher z. B. das duale Ausbildungsystem in Deutschland – in “Dienstags direkt” am 2. Juli zwischen 20 und 23 Uhr.
MDR JUMP präsentiert ein Highlight im Rahmenprogramm der Weltmeisterschaften: Jump auf Tour, die große OpenAir-Radioparty am 6. Juli auf dem Marktplatz in Leipzig. Von 18 bis 22 Uhr wird gefeiert – mit MDR JUMP-Moderator Tom Mangel, dem Jump auf Tour-DJ-Team und den Tänzerinnen der MDR JUMP-Dance Company. Außerdem stehen zwei Showacts auf der Bühne: Sonata Mysteria und 2Rocka verbinden DJ-Clubsounds mit live gespielten Instrumenten.
Die “WorldSkills”, früher auch Berufsolympiade oder Berufsweltmeisterschaften genannt, wurde nach dem Zweiten Weltkrieg für nicht-akademische Berufe unter dem Aspekt der Völkerverständigung ins Leben gerufen. Und noch heute messen sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer, bis zu 22 Jahre alt, in den verschiedensten Disziplinen – dabei sind unter anderem Fliesenleger und Friseure, IT-Netzwerktechniker und Gärtner, Stuckateure und Schweißer.
Mitteldeutscher Rundfunk (MDR)
Kantstr. 71-73
04360 Leipzig
Deutschland
Telefon: (0341) 300 6401
Telefax: (0341) 3006460
Mail: [email protected]
URL: https://www.mdr.de

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Jahresabschluss 2012: Fehlbetrag von 8,6 Millionen Euro
Frankfurt (pressrelations) –
Jahresabschluss 2012: Fehlbetrag von 8,6 Millionen Euro
Programme so erfolgreich wie seit 20 Jahren nicht mehr
Der Hessische Rundfunk (hr) hat seinen Haushalt 2012 mit einem Minus von 8,6 Millionen Euro abgeschlossen. In der Jahresrechnung 2012 stehen Erträge von 488,7 Millionen Euro den Aufwendungen von 497,3 Millionen Euro gegenüber. Beim Eigenkapital steht jetzt eine schwarze Null. Der Rundfunkrat genehmigte den Jahresbericht und die Jahresrechnung 2012 und entlastete den Verwaltungsrat sowie den Intendanten einstimmig.
hr-Intendant Dr. Helmut Reitze betonte in der öffentlichen Hauptversammlung, dass auch 2012 für die hr-Programme ein Rekordjahr war: “Wir sind mit unseren sechs Hörfunk-Programmen und dem hr-fernsehen so erfolgreich wie seit über 20 Jahren nicht mehr. Dieser Erfolg ist wichtiger denn je: Wer als Massenmedium von allen finanziert wird und nicht die Mehrheit der Menschen erreicht, verliert seine Legitimation”, sagte Reitze in seiner Rede.
Das größte Problem des hr seien weiterhin die Finanzen. Den großen Sparanstrengungen der letzten Jahre stünden stetig steigende Kosten und sinkende Einnahmen gegenüber. Deshalb sei es das erklärte Ziel, bis zum Ende der Gebührenperiode 2016 ohne Defizit und ohne negatives Eigenkapital dazustehen. Um dieses Ziel zu erreichen, müsse der hr in den nächsten Jahren 70 Millionen Euro einsparen.
Auch der Vorsitzende des hr-Rundfunkrats, Jörn Dulige, äußerte sich trotz der schwierigen Finanzlage des hr zuversichtlich: “Die einschneidenden Konsolidierungsmaßnahmen der vergangenen Jahre haben den hr in die richtigen Bahnen gelenkt, die es dem hr auch weiterhin ermöglichen, seinen Auftrag in Hörfunk, Fernsehen und Internet zu erfüllen.” Hinsichtlich der bisherigen Sparmaßnahmen begrüßte Dulige zudem die gute Zusammenarbeit zwischen Belegschaft, Geschäftsleitung und den Gremien des hr.
Der Vorsitzende des Verwaltungsrats, Gert Lütgert, betonte die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit des hr: “Entscheidend sind der Wille und die Einsicht, mit den zur Verfügung stehenden Mitteln auch auszukommen. Dabei gilt es allerdings, notwendige Investitionen nicht zu vernachlässigen. Nur ein modern ausgerüsteter und innovativer hr ist in der Lage, die gegenwärtig erreichten Erfolge beim Publikum auch in den nächsten Jahren weiter auszubauen.”
Rückfragen an: Tobias Häuser, hr-Pressestelle, Telefon: 069 / 155 2482, [email protected]

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