Köln (pressrelations) -
RTL “Exclusiv Weekend”, So., 2.10., 17:45 Uhr: Tennislegende Steffi Graf im exklusiven TV-Interview mit Frauke Ludowig
Sie gehört zu den absoluten Ausnahme-Sportlerinnen: Tennisstar Steffi Graf gewann in ihrer Karriere unter insgesamt 22 Grand-Slam-Turniere und Olympisches Gold. Die gebürtige Mannheimerin wurde mit unzähligen Ehrungen, darunter auch dem Bundesverdienstkreuz, ausgezeichnet. Heute lebt sie mit ihrem Mann, Ex-Tennis-Profi Andre Agassi, Sohn Jaden und Tochter Jaz unweit von Las Vegas. Aus dem öffentlichen Leben hat sie sich bewusst zurückgezogen. Derzeit ist sie unter anderem für ihre Stiftung “Children for Tomorrow” wieder in Deutschland unterwegs. “Exclusiv”-Moderatorin Frauke Ludowig trifft die Tennislegende in Berlin zu einem exklusiven TV-Interview.
RTL zeigt am Sonntag, 2. Oktober, 17:45 Uhr, in “Exclusiv Weekend” Steffi Graf im Gespräch mit Frauke Ludowig.
Steffi Graf zu ihren raren öffentlichen Auftritten:
Ich fühle mich angespannt und nervös, ohne Frage. Da kommt schon ein Kribbeln auf am Morgen und man weiß, dass man wieder in der Öffentlichkeit steht und ich bin das nicht mehr ganz so viel gewohnt. Mein Leben in Las Vegas ist doch etwas zurückgezogener und da sind die Momente im Rampenlicht eher selten. Und wie gesagt, da war ich doch sehr nervös heute Morgen und bin es auch jetzt noch.
Zu ihrem Leben in Las Vegas und ihrer Rolle als Mutter:
Natürlich ist das ein ganz anderes Leben. Zum einen hat damit zu tun, dass ich meine Karriere beendet habe und natürlich weniger reise, ein ruhigeres Leben führe. Zum anderen damit, dass wir in Las Vegas ansässig sind. Viele haben verrückte Vorstellungen von Las Vegas. Das ist eigentlich ein ziemlich normales Leben, ehrlich gesagt. Bei uns sind natürlich die Kinder im Vordergrund und die Priorität, da dreht sich natürlich alles um sie, da bin ich vorrangig Mutter.
Wir wohnen etwas außerhalb der Stadtmitte, die natürlich gespickt ist mit vielen Casinos. Aber es ist interessant auf eine andere Art und Weise. Wir sind in der Nähe von den Bergen in einem kleinen Vorort, dort gehen die Kinder ganz normal zur Schule und haben ihre Freunde, da gibt es Spielplätze und das ganz normale Umfeld.
Der Tennisstar über die kulturellen Unterschiede bei der Erziehung:
Ich bin Deutsche und bringe natürlich sehr viel Deutsches mit nach Las Vegas. Aber die Welt ist ja auch so zusammengerückt, was ist denn letztendlich noch typisch deutsch, was ist denn noch typisch amerikanisch? Ich glaube, dass sich so viele Kulturen untereinander vermischen und das ist eigentlich auch das Schöne. Aber die deutsche Sprache habe ich natürlich ins Haus gebracht, die beiden verstehen deutsch. Sprechen vielleicht ein bisschen weniger, aber sie verstehen alles. Das deutsche Essen wird zwischendurch auch auf den Tisch gestellt, ohne Frage – und es gibt einige Traditionen, die ich natürlich mitgebracht habe.
Über Werte, die sie ihren Kindern vermitteln möchte:
Für uns ist wichtig, dass wir die Kinder sehr aufmerksam machen auf ihr Umfeld, auf andere. Respekt vor anderen ist ganz entscheidend, auf andere einzugehen. Aber auch Zusammenhalt und Treue.
Zu dem sportlichen Talent ihrer Kinder:
Das werden wir sehen, aber sie sind auf jeden Fall sehr aktiv und haben schon verschiedene Sportarten bereits probiert, bei einigen sind sie hängen geblieben. Jaden spielt zum Beispiel sehr gerne Baseball, Jazz liebt das Reiten und HipHop. Beide sind begabt im Snowboarden, da freuen wir uns auch auf den kommenden Winter. Sie versuchen es, aber sind auch musikalisch sehr interessiert, spielen Instrumente, haben Spaß am Kreativen.
Wir wünschen uns, dass sie ihre Leidenschaft finden und selbst entdeckten. Wir führen sie gerne, begleiten sie gerne, aber das müssen sie für sich selbst entdecken.
Steffi Graf über ihr heutiges sportliches Engagement:
Den täglichen Sport brauche ich bestimmt nicht mehr, aber ich brauche Sport, auf jeden Fall! Ich habe natürlich die Chance gehabt, durch meinen Sport kennenzulernen, wie gut das einem tut. Ob das jetzt das Körperliche ist, die Verausgabung, aber auch letztendlich das Mentale, etwas abzuschalten, sich Zeit für sich zu nehmen, sich auf sich selbst zu konzentrieren und daraus Energie zu holen. Das versuche ich immer noch einige Male pro Woche, es ist natürlich nicht mehr so regelmäßig wie früher, aber es ist immer noch sehr wichtig.
Über ihre glückliche und skandalfreie Beziehung zu Andre Agassi:
Wir sind ziemlich klar in dem, was wir gesucht haben –und wir haben uns gefunden. Man trifft sich, und man schaut sich in die Augen und hat sich gefunden. Da gibt es kein Rezept für. Dass wir ähnliche Werte haben, dass wir relativ genau wissen was wichtig ist für uns, über alles andere können wir sprechen und kommunizieren und finden dann einen Weg.
Über ihre Wahlheimat Amerika:
Es war der richtige Schritt, meinem Mann zu folgen, absolut, gar keine Frage! Das habe ich nie in Frage gestellt. Meine Heimat ist letztendlich hier und in Amerika. Dadurch, dass ich mit meiner Stiftung noch hier in Deutschland bin oder wie jetzt auf Werbetour für “Teekanne” unterwegs bin, gibt es immer wieder Dinge, die mich nach Deutschland bringen. Darüber bin ich sehr froh.
Rückfragen: Heike Schultz, Tel. 0221/456 74221, [email protected] und Matthias Frey, Tel. 0221/456 74223, [email protected]
‘WorldSkills’: Die WM der Berufe im MDR
Leipzig (pressrelations) –
“WorldSkills”: Die WM der Berufe im MDR
Um Champion zu werden, treten bei den “WorldSkills” in Leipzig vom 2. bis 7. Juli die weltweit besten Fachkräfte (im Alter von bis zu 22 Jahren) im Leistungsvergleich gegeneinander an. Der MDR befasst sich in verschiedenen Sendungen und Formaten mit der Weltmeisterschaft der Berufe.
Dabei übernehmen zehn MDR-Volontäre gemeinsam mit den Azubis “Mediengestalter Bild und Ton” des Senders einen wichtigen Teil der Berichterstattung für den Hörfunk (MDR JUMP, MDR INFO) und das MDR FERNSEHEN (“Dabei ab zwei”). So begleiten sie z. B. Thüringer Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Woche lang mit der Kamera. Im Rahmen des trimedialen Projekts werden außerdem neue Formen der Online-Berichterstattung mit Smartphones (“Mobile Reporting”) sowie mit der Blogging-Software Tumblr getestet. Dafür sind vor, während und im direkten Anschluss an die Wettkampftage Webreporter auf dem Leipziger Messegelände unterwegs. Die Ergebnisse dieser Arbeit, alle wichtigen Neuigkeiten und Bilder zu den “WorldSkills” sowie einen Livestream der Eröffnungs- und Abschlusszeremonie gibt es auf www.mdr.de.
Hier findet mit “WorldSkills 2013 – das Expertengespräch” auch ein weiteres spannendes Internet-Projekt statt. Während der Veranstaltung werden täglich Fragen u. a. zum Wirtschafts- und Bildungsstandort Mitteldeutschland, zur Zukunft des Handwerks oder zur Jugendarbeitslosigkeit in der EU mit Fachleuten und Politikern besprochen. Mit dabei sind Hubert Romer, Geschäftsführer der WorldSkills Leipzig GmbH; Sven Morlok, Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr; Stefan Praschl vom Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft in Österreich; Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser, Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung in Berlin; Brunhilde Kurth, Sächsische Staatsministerin für Kultus und Kay Senius, Vorsitzender der Geschäftsführung bei der Bundesagentur für Arbeit (Sachsen-Anhalt, Thüringen).
Im MDR FERNSEHEN bieten das Wissensmagazin “LexiTV” (2. Juli, 15 Uhr) sowie das Kulturmagazin “artour” (4. Juli, 22.05 Uhr) Beiträge rund um die “WorldSkills”. Und Seraphina Kalze berichtet in “Vor Ort um vier” am 6. Juli, 15 Uhr live vom Geschehen in Leipzig.
Natürlich nehmen sich auch die Landesmagazine “MDR Sachsenspiegel”, und “MDR Thüringen Journal” (jeweils 19 Uhr) im Vorfeld wie auch während der Veranstaltung des Themas an.
MDR FIGARO widmet den Wettkämpfen am 2. Juli unter der Fragestellung “Hat Handwerk noch einen goldenen Boden” einen Thementag. Somit laufen über den Tag verteilt – z. B. in den Journalen am Mittag und am Nachmittag – entsprechende Beiträge. Am 4. Juli, 22 Uhr folgt dann ein Diskurs. Mit “Die letzten Meister ihrer Zunft” werden aussterbende Berufe thematisiert.
Und auch die Landeswellen MDR 1 RADIO SACHSEN und MDR THÜRINGEN – Das Radio beschäftigen sich mit Themen rund um das Handwerk. So hinterfragen die sächsischen Radiomacher z. B. das duale Ausbildungsystem in Deutschland – in “Dienstags direkt” am 2. Juli zwischen 20 und 23 Uhr.
MDR JUMP präsentiert ein Highlight im Rahmenprogramm der Weltmeisterschaften: Jump auf Tour, die große OpenAir-Radioparty am 6. Juli auf dem Marktplatz in Leipzig. Von 18 bis 22 Uhr wird gefeiert – mit MDR JUMP-Moderator Tom Mangel, dem Jump auf Tour-DJ-Team und den Tänzerinnen der MDR JUMP-Dance Company. Außerdem stehen zwei Showacts auf der Bühne: Sonata Mysteria und 2Rocka verbinden DJ-Clubsounds mit live gespielten Instrumenten.
Die “WorldSkills”, früher auch Berufsolympiade oder Berufsweltmeisterschaften genannt, wurde nach dem Zweiten Weltkrieg für nicht-akademische Berufe unter dem Aspekt der Völkerverständigung ins Leben gerufen. Und noch heute messen sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer, bis zu 22 Jahre alt, in den verschiedensten Disziplinen – dabei sind unter anderem Fliesenleger und Friseure, IT-Netzwerktechniker und Gärtner, Stuckateure und Schweißer.
Mitteldeutscher Rundfunk (MDR)
Kantstr. 71-73
04360 Leipzig
Deutschland
Telefon: (0341) 300 6401
Telefax: (0341) 3006460
Mail: [email protected]
URL: https://www.mdr.de

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Jahresabschluss 2012: Fehlbetrag von 8,6 Millionen Euro
Frankfurt (pressrelations) –
Jahresabschluss 2012: Fehlbetrag von 8,6 Millionen Euro
Programme so erfolgreich wie seit 20 Jahren nicht mehr
Der Hessische Rundfunk (hr) hat seinen Haushalt 2012 mit einem Minus von 8,6 Millionen Euro abgeschlossen. In der Jahresrechnung 2012 stehen Erträge von 488,7 Millionen Euro den Aufwendungen von 497,3 Millionen Euro gegenüber. Beim Eigenkapital steht jetzt eine schwarze Null. Der Rundfunkrat genehmigte den Jahresbericht und die Jahresrechnung 2012 und entlastete den Verwaltungsrat sowie den Intendanten einstimmig.
hr-Intendant Dr. Helmut Reitze betonte in der öffentlichen Hauptversammlung, dass auch 2012 für die hr-Programme ein Rekordjahr war: “Wir sind mit unseren sechs Hörfunk-Programmen und dem hr-fernsehen so erfolgreich wie seit über 20 Jahren nicht mehr. Dieser Erfolg ist wichtiger denn je: Wer als Massenmedium von allen finanziert wird und nicht die Mehrheit der Menschen erreicht, verliert seine Legitimation”, sagte Reitze in seiner Rede.
Das größte Problem des hr seien weiterhin die Finanzen. Den großen Sparanstrengungen der letzten Jahre stünden stetig steigende Kosten und sinkende Einnahmen gegenüber. Deshalb sei es das erklärte Ziel, bis zum Ende der Gebührenperiode 2016 ohne Defizit und ohne negatives Eigenkapital dazustehen. Um dieses Ziel zu erreichen, müsse der hr in den nächsten Jahren 70 Millionen Euro einsparen.
Auch der Vorsitzende des hr-Rundfunkrats, Jörn Dulige, äußerte sich trotz der schwierigen Finanzlage des hr zuversichtlich: “Die einschneidenden Konsolidierungsmaßnahmen der vergangenen Jahre haben den hr in die richtigen Bahnen gelenkt, die es dem hr auch weiterhin ermöglichen, seinen Auftrag in Hörfunk, Fernsehen und Internet zu erfüllen.” Hinsichtlich der bisherigen Sparmaßnahmen begrüßte Dulige zudem die gute Zusammenarbeit zwischen Belegschaft, Geschäftsleitung und den Gremien des hr.
Der Vorsitzende des Verwaltungsrats, Gert Lütgert, betonte die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit des hr: “Entscheidend sind der Wille und die Einsicht, mit den zur Verfügung stehenden Mitteln auch auszukommen. Dabei gilt es allerdings, notwendige Investitionen nicht zu vernachlässigen. Nur ein modern ausgerüsteter und innovativer hr ist in der Lage, die gegenwärtig erreichten Erfolge beim Publikum auch in den nächsten Jahren weiter auszubauen.”
Rückfragen an: Tobias Häuser, hr-Pressestelle, Telefon: 069 / 155 2482, [email protected]

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