Berlin (pressrelations) -
DRK fordert Verbesserungen bei der Unterbringung von Asylbewerbern
Das Deutsche Rote Kreuz hat Länder und Kommunen aufgefordert, die “zum Teil katastrophalen Zustände” in deutschen Asylbewerberunterkünften dringend zu verbessern. Außerdem appellierte DRK-Vizepräsidentin Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg an die Behörden, auf Sanktionen gegen demonstrierende Asylbewerber am Brandenburger Tor in Berlin zu verzichten – die Protestaktion soll am 15. November beendet sein.
Die DRK-Vizepräsidentin hält die Zustände in vielen Unterkünften für Asylbewerber für beschämend. “Zwei Toiletten für 70 Asylsuchende, kaputte Heizungen im Winter, vollgestopfte Zimmer, undichte Dächer und Ratten in den Unterkünften sind keine Einzelfälle,” sagte Frau von Schenck. In den meisten Sammelunterkünften seien die Zustände unhaltbar. Es könne auch nicht sein, dass manche Asylbewerber zehn Jahre lang auf einen Bescheid warten müssten.
Die DRK-Vizepräsidentin appellierte an die Behörden, auf Bußgelder oder strafrechtliche Sanktionen gegen die protestierenden Asylbewerber am Brandenburger Tor nach der Rückkehr in ihre Sammelunterkünfte zu verzichten. “Eine Eskalation der Situation sollte unbedingt von allen Seiten vermieden werden”, sagte Frau von Schenck, die in den vergangenen Wochen Gespräche mit den Asylbewerbern geführt hat und Mitglied im Beirat der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung, Maria Böhmer, ist.
Frau von Schenck setzt sich auch für eine Lockerung der Residenzpflicht ein. Viele Asylbewerber hätten nicht die Möglichkeit, zum Beispiel Bildungsmöglichkeiten zu nutzen, weil sie weitgehend an den Wohnort gebunden sind.
Zunächst 70 Asylsuchende und Aktivisten aus mehreren Bundesländern waren im Oktober nach Berlin gereist und hatten auf die schlechten Lebensbedingungen von Asylbewerbern und die Abschiebepraxis aufmerksam gemacht. Ein Hungerstreik wurde Anfang November abgebrochen, nachdem Gespräche mit Abgeordneten aller Fraktionen im Bundestag in Aussicht gestellt worden waren.
Deutsches Rotes Kreuz (DRK)
Dr. Dieter Schütz
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Deutschland
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Wasser weltweit effizienter nutzen
Bonn (pressrelations) –
Wasser weltweit effizienter nutzen
UN-Jahr soll Kooperationen zwischen Staaten fördern
In vielen Weltregionen zeichnet sich eine ernste Wasserkrise ab. Um diese Krise zu lösen, braucht es in allen Staaten mehr Zusammenarbeit zwischen den oft getrennten Politikfeldern Wasser, Energie und Landwirtschaft. Zugleich müssen die Staaten international enger zusammenarbeiten. Darauf macht die Deutsche UNESCO-Kommission zum Weltwassertag am 22. März aufmerksam. Unter knappen Wasserressourcen leiden bereits heute der Nahe Osten, Nordafrika, Zentralasien, Teile Chinas und Indiens und der Südwesten der USA. Die Ursachen sind vielfältig: Falsche politische Prioritäten, mangelnde Durchsetzung bestehender Gesetze, keine Vereinbarungen mit Anrainern, defekte Leitungen und fehlendes technisches Wissen.
UN-Studien zufolge wird der globale Wasserverbrauch weiter ansteigen, auch weil bis 2050 die Weltbevölkerung von heute sieben auf neun Milliarden Menschen wächst. Derzeit haben rund 780 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser, mehr als 2,5 Milliarden Menschen haben nicht einmal einfache sanitäre Anlagen. Neben dem Bevölkerungswachstum und den veränderten Konsummustern tragen auch eine ineffiziente Landwirtschaft, die Klimaerwärmung und Energieversorgung zur Wasserknappheit bei.
“Wasser gibt es weltweit genug. Es ist jedoch ungleich verteilt. Oft wird Wasser auch gedankenlos verschwendet, weil es vielerorts nur wenig kostet. Internationale Zusammenarbeit ist für eine faire Wassernutzung und die Verhinderung von Konflikten der beste Weg”, sagt Dr. Roland Bernecker, Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission. Um die Zusammenarbeit weltweit zu fördern, haben die Vereinten Nationen 2013 zum “Jahr der Wasserkooperation” erklärt, das die UNESCO als federführende Organisation koordiniert.
Weltweit gibt es 276 grenzüberschreitende Flüsse, in deren Einzugsgebiet mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt. Für die Hälfte dieser Flüsse gibt es bislang keine internationalen Vereinbarungen zur Bewirtschaftung. Wichtige Flüsse wie der Colorado in den USA, der Gelbe Fluss in China oder der Rio Grande in Mexiko erreichen das Meer oft nur noch als Rinnsal, weil ihnen immer wieder zu viel Wasser entnommen wird. Auch die 273 grenzüberschreitenden Grundwasserspeicher werden meist ohne Absprachen mit den Anrainern genutzt.
Dass es künftig Kriege um Wasser geben wird, ist nicht ausgeschlossen, aber aufgrund historischer Analysen eher unwahrscheinlich. Der letzte “echte” Wasserkrieg liegt rund 4.500 Jahre zurück. Damals kämpften die Stadtstaaten Lagasch und Umma im heutigen Irak um Wasser. Seit 1953 ist es in 44 Fällen zu Streit um Wasser gekommen, meist in der wasserarmen Region Nahost. Zwar können schwelende Konflikte um Wasser jederzeit eskalieren, gewaltsame Auseinandersetzungen sind Wissenschaftlern zufolge aber weder strategisch noch wirtschaftlich sinnvoll.
Deutsche UNESCO-Kommission e.V.
Colmantstraße 15
53115 Bonn
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Telefax: +49 (0)228-60497-30
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‘Kerniges Dorf: Ortsgestaltung durch Innenentwicklung’
Berlin (pressrelations) –
“Kerniges Dorf: Ortsgestaltung durch Innenentwicklung”
Wettbewerb sucht Dörfer mit nachhaltigen Ideen zur Flächennutzung
Unter dem Motto “Kerniges Dorf: Ortsgestaltung durch Innenentwicklung” prämiert das Bundeslandwirtschaftsministerium im Rahmen eines bundesweiten Wettbewerbs zukunftsweisende Ideen für die Nutzung und Belebung von Ortskernen.
“In vielen Dörfern gibt es nicht zuletzt auch wegen des demografischen Wandels immer mehr leerstehende und baufällige Gebäude. Wir suchen deshalb innovativen Ideen, mit denen Dörfer ihre Ortskerne beleben und neu gestalten”, sagte Bundesministerin Ilse Aigner anlässlich des Start des Wettbewerbs am Montag in Berlin.
Leerstehende und baufälllige Gebäude im Ortskern beeinträchtigen das Erscheinungsbild vieler Ortschaften und verstärken die Zersiedelung der Dörfer. Die vielerorts praktizierten Ansätze, am Ortsrand Neubau- oder Gewerbegebiete auszuweisen, sind oft nur bedingt geeignet, um den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen. “Durch Neubauten am Ortsrand gehen oft wertvolle Flächen verloren, während in den Ortskernen nicht nur Grundstücke und Gebäude, sondern oftmals auch das Dorfleben brach liegen. Innenentwicklung ist eine Daueraufgabe, der wir uns mit individuellen Ansätzen stellen müssen. Der Schlüssel kann dabei in vielen Maßnahmen liegen – egal ob in der Umnutzung bestehender Gebäude oder im geordneten Rückbau alter Substanz und der zeitgemäßen Gestaltung der so gewonnenen Freiflächen”, sagte Aigner. Deshalb unterstützt das Bundeslandwirtschaftsministerium mit dem Wettbewerb Dörfer, die sich strategisch mit der Ortsgestaltung auseinandersetzen und ganzheitliche Modelle für eine gelungene Innenentwicklung erarbeiten und damit anderen Orten als Vorbild dienen.
Hintergrundinformationen zum Wettbewerb
Der Wettbewerb zeichnet Kommunen aus, die innovative Ideen zur Dorfgestaltung entwickelt und gemeinsam mit der Bevölkerung umgesetzt haben. Gesucht werden Ansätze und Strategien, die sich auf den ganzen Ort beziehen und Vorbild für ähnlich strukturierte Ortschaften sein können. An dem Wettbewerb, der von der Agrarsozialen Gesellschaft e.V. (ASG) vorbereitet und durchgeführt wird, können Gemeinden oder Ortsteile mit bis zu 5.000 Einwohnern teilnehmen. Die Bewerbung muss bis spätestens 30. Juni 2013 bei der ASG eingereicht werden. Weitere Informationen erhalten Sie bei Claudia Busch von der ASG, Kurze Geismarstraße 33, 37073 Göttingen, erreichbar unter Telefon 0551/49 709-23 oder per Mail an [email protected]. Die Bewerbungen werden von eine Fachjury bewertet, im Herbst 2013 werden die fünf Preisträger von den Jurymitgliedern besucht. Bei der Internationalen Grünen Woche werden die Preisträger im Januar 2014 in Berlin öffentlich ausgezeichnet .
Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie unter www.asg-goe.de.
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV)
Wilhelmstraße 54
10117 Berlin
Deutschland
Telefon: 03 0 / 1 85 29 – 0
Telefax: 03 0 / 1 85 29 – 42 62
Mail: [email protected]
URL: https://www.bml.de

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Minister Remmel: „Bundesregierung gefährdet Großteil der geplanten Windenergieanlagen in NRW“
Wuppertal (pressrelations) –
Minister Remmel: “Bundesregierung gefährdet Großteil der geplanten Windenergieanlagen in NRW”
8. Station der Minister-Tour “ZukunftsenergienNRW: Orte der Energiezukunft” – Verbände warnen: Bundesregierung gefährdet Ausbau der Erneuerbaren Energien in NRW
Der nordrhein-westfälische Umweltminister Johannes Remmel hat die Bundesregierung vor einer weiteren Beschneidung des Ausbaus der Erneuerbaren Energien gewarnt. “Die Bundesregierung betreibt die Energiewende ohne Masterplan und ohne Kompass”, kritisierte Remmel. “Diese Planlosigkeit gefährdet nicht nur Arbeitsplätze in NRW, sondern blockiert auch notwendige Investitionen in den Ausbau der Erneuerbaren Energien von Kommunen, Bürgerinnen und Bürger sowie von Firmen. Wenn dieser Kurs fortgesetzt wird, fahren Merkel, Rösler und Altmaier die Energiewende aber vor die Wand”, sagte Minister Remmel bei der 8. Station seiner landesweiten Informationstour “ZukunftsenergienNRW: Orte der Energiezukunft”, die ihn am heutigen Montag (18.3.) ins Windtestfeld Neurather Höhe bei Grevenbroich führte. Mit einer Delegation der EnergieAgentur.NRW, des Landesverbandes Erneuerbare Energien NRW e.V. und Unternehmensvertretern der Windwirtschaftsbranche besuchte der Minister die Windtest Grevenbroich GmbH. Das Unternehmen betreibt das Windtestfeld Grevenbroich, eines der weltweit größten Testfelder für Binnenland-Windkraftanlagen.
NRW habe sich nach Aussagen des Ministers gerade im Bereich der Windenergie zu einer innovativen Industrieregion entwickelt. Remmel: “Hier ist die Zuliefererindustrie sowie Forschung und Lehre rund um den Maschinenbau, Wertstoffe, die Elektrotechnik und die Energiewirtschaft gebündelt. Unser Land ist Produktionsstandort, Anwender und deshalb auch Profiteur der Windkraft. Die Beschneidung der Erneuerbaren Energien, wie sie vom Bundesumweltminister Altmaier und Wirtschaftsminister Rösler ins Spiel gebracht wurde, schadet daher dem Standort NRW.”
Die von der Bundesregierung geplante Senkung der Vergütung für Windenergie an Land (Onshore) auf acht Cent pro Kilowattstunde (kWh) sorgt in Verbindung mit den weiteren Kürzungen dafür, dass der Windenergieausbau in NRW und im Süden Deutschlands nahezu zusammenbrechen wird, warnte der Minister. “Der Vorschlag der Bundesregierung, die Vergütung für Strom aus bestehenden Anlagen nach dem Kahlschlagprinzip zu senken, stehen in keinem Verhältnis zu den drohenden Mehrkosten durch Insolvenzen, Arbeitsplatzverlusten sowie zusätzlichem Bedarf bei Netzausbau und Speicherung”, sagte Minister Remmel. “Der Strompreis steigt seit den 70er Jahren ununterbrochen. Die einzige Möglichkeit, diese Preisspirale langfristig zu durchbrechen, stellen die Erneuerbaren Energien in einer dezentralen Struktur dar. Die Landesregierung hat sich deshalb darauf verständigt, schnellstmöglich auf die regenerativen Energien umzusteigen. Dies sieht auch der Koalitionsvertrag vor.”
Nach Angaben des Bundesverbandes WindEnergie verdienen in NRW rund 10.000 Menschen ihr Geld mit dem Bau von Windenergieanlagen, bundesweit sind es rund 100.000 Beschäftigte. Erneuerbare Energien sind für das Energie-Bundesland Nummer Eins nicht nur ein wichtiger Wachstumsmotor, sondern auch Exportschlager und Schlüsseltechnologie. Aus der langen Tradition der Nutzung natürlicher Ressourcen ist hier längst eine breite energietechnologische Kompetenz gewachsen. “NRW ist nicht nur das Energieland Nummer Eins, sondern wird sich auch zum Klimaschutzland Nummer Eins entwickeln. Mit dem Ausbau der Erneuerbaren werden wir nicht nur unserer globalen ökologischen Verantwortung gerecht: Indem wir für NRW systematisch Sonne, Wind und Wasser als Energiequelle erschließen, schaffen wir auch ökonomische Sicherheit für unser Land und die heimische Wirtschaft”, sagte Remmel.
Auch der Landesverband Erneuerbare Energien NRW (LEE) kritisiert die Pläne der Bundesregierung als eine Bedrohung für zumeist mittelständische Unternehmen: “Die Vorschläge der Minister Altmaier und Rösler stellen eine existenzielle Bedrohung für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende in Nordrhein-Westfalen dar”, konstatierte LEE-Geschäftsführer Jan Dobertin. “Kämen diese Pläne durch, würde der dezentrale Ausbau Erneuerbarer Energien in weiten Teilen zum Erliegen kommen, Investitionen in Milliardenhöhe fielen aus und eine zukunftsfähige klimafreundliche Energieversorgung bliebe bis auf weiteres Vision. Gerade für NRW mit seinen immer noch hohen Versorgungsanteilen aus CO2-intensiven Kohlekraftwerken wäre eine solche Entwicklung fatal”, so Dobertin.
70 Prozent der geplanten Anlagen in Gefahr
Auch Michael Liesner, Leiter Landespolitik der Firma Enercon GmbH in NRW prognostizierte wirtschaftliche Nachteile für NRW: “Gerade NRW profitiert im hohen Maße vom Ausbau der Windenergie, durch den enorm hohen Anteil der Zulieferindustrie. Die Strompreisbremse wird zu einer Investitionsbremse. In NRW werden mit den derzeit vorgeschlagenen Maßnahmen bis zu 70 Prozent der schätzungsweise 200 in Planung befindlichen Projekte nicht umgesetzt werden können. Dabei liegen Vorschläge auf dem Tisch, die Investitionssicherheit für die Windindustrie und deren gesamte Wertschöpfungskette beibehalten und trotzdem Einsparungen realisieren.” Ein einstufiges Vergütungsmodell, so Liesner würde für Investitionssicherheit in ganz Deutschland sorgen, geplante Investitionen der Windbranche in NRW bis Ende 2014 in Höhe dreistelliger Millionenbeträge, könnten mit dem einstufigen Vergütungsmodell realisiert werden und würden die lokale Wertschöpfung stützen.
Insgesamt verrichten nach Zahlen des Internationalen Wirtschaftsforums Regenerative Energien (IWR) derzeit rund 2.800 Windenergieanlagen in NRW ihren Dienst. Die installierte Leistung beträgt 3.060MWpeak, die erzeugte Windstrommenge betrug in 2011 rund 5,15 Terawattstunde (TWh). Remmel: “Der Wind ist die derzeit wichtigste Quelle für Energie aus regenerativen Quellen. Der Anteil des Windstroms an der Strommenge aus Erneuerbaren Energien beträgt in NRW 2011 rund 40 Prozent.” Der Minister widerspricht damit Meinungen, nach denen das Binnenland für die Nutzung der Windenergie nicht geeignet sei. “Nach der von der Landesregierung veröffentlichten Windpotenzialstudie hat NRW für einen Binnenstandort ein beachtenswert hohes Windpotenzial – gerade für Anlagen mit einer Nabenhöhe von 125 m aufwärts. Zu diesen Ergebnissen kommt auch die Potenzialstudie des Bundesverbandes WindEnergie, die vom Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES erstellt wurde”, erklärt der Minister. Das Windtestfeld in Grevenbroich sei zentraler Bestandteil des Forschungs- und Produktionsstandorts NRW, es trage wesentlich dazu bei, dass Nordrhein-Westfalen auch bei der Windkraftnutzung international einen erstklassigen Ruf genieße, so Remmel weiter.
Das Windtestfeld Grevenbroich wurde 1998 auf einer Abraumhalde aus dem Braunkohlebergbau südwestlich des Grevenbroicher Stadtgebietes errichtet. Die auf dem Windtestfeld ermittelte mittlere Windgeschwindigkeit in 80 Metern Höhe beträgt ca. 6,3 Meter/Sekunde. Die Niederrheinische Bucht gehört zu den für die Nutzung der Windenergie besonders geeigneten Regionen des Landes. Getestet und nach internationalen Richtlinien vermessen werden Prototypen und Testanlagen der Multimegawatt-Klasse sowie Kleinwindanlagen (KWEA). Die bislang höchste in Grevenbroich getestete Anlage hatte eine Nabenhöhe von 133 Metern und einen Rotordurchmesser von 93 Metern. Nach abgeschlossener Arbeit werden die Anlagen wieder abgebaut und durch neue Prototypen ersetzt. Auftraggeber sind in der Regel die Herstellerfirmen als Besitzer der Windenergieanlagen. “Betrachtet man unser Testfeld in Grevenbroich im Hinblick auf die dort in den letzten 15 Jahren errichteten Windenergieanlagen, so erhält man einen guten Überblick über die rasante und erfolgreiche Entwicklung der Windenergie in diesem Zeitraum. Das EEG stellt dabei eine der wichtigsten Säulen dar, die diesen technischen Fortschritt in Deutschland erst ermöglicht hat”, erklärte Monika Krämer, Geschäftsführerin des Windtestfelds Grevenbroich.
“ZukunftsEnergienNRW: Orte der Energiezukunft”
Grevenbroich ist die achte Station der Zukunftsenergietour von Minister Remmel. Im Rahmen seiner Initiative “ZukunftsEnergienNRW: Orte der Energiezukunft” besucht der Minister innerhalb der laufenden Legislaturperiode 60 ausgewählte Orte, an denen Zukunftsenergien erfolgreich eingesetzt oder erprobt werden. Zum Auftakt der ZukunftsEnergien-Tour besuchte Minister Remmel Anfang Juli 2012 die Energie-Vorzeige-Gemeinde Anröchte im Kreis Soest.
EnergieAgentur.NRW
Kasinostraße 19-21
42103 Wuppertal
Deutschland
Telefon: 02 02/2 45 52- 0
Telefax: 02 02/2 45 52- 30
URL: https://www.energieagentur.nrw.de/

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